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Angelscheine und -lizenzen

Grundsätzlich brauchen erwachsene Angler für den Fang von Lachs und Forellen sowie für den Fang von Weißfischen für jede Angelrute eine Jahreslizenz - entweder vom Fisheries Conservancy Board (FCB - Portadown: Tel: (028) 3833 4666) oder von der Foyle, Carlingford and Irish Lights Commission (FCILC - Londonderry: Tel: (028) 7134 2100), je nachdem, wo man angeln will.
Außerdem ist für fast alle Binnengewässer, einschließlich Fischfanggebiete des Department of Culture, Arts & Leisure (DCAL - Belfast: Tel: (028) 9025 8861) und Angelgebiete von Vereinen und in privater Hand, ein Angelschein erforderlich.
Weißfischangler können die entsprechenden Genehmigungen leicht in nahe gelegenen Angelausrüstungsgeschäften oder auch in einigen rund um die Uhr geöffneten Stellen, wie zum Beispiel an Tankstellen, für eine geringe Gebühr erwerben. Angler unter 18 Jahren brauchen im Allgemeinen keine Lizenz bzw. keinen Angelschein zum Weißfischangeln.
Angler, die an einem Sonntag mit dem Fischen beginnen wollen, wenn viele Bezugsstellen geschlossen sind, sollten sich vergewissern, dass Ihr Reiseveranstalter oder Ihr Hotel die entsprechenden Unterlagen für sie bereithält.

 
   

Holen Sie sich im Angelladen Tipps und Köder
In den Angelläden vor Ort versorgt man Sie nicht nur mit Ködern, sondern auch mit wertvollen Hinweisen. Beim Kauf der nötigen Ausrüstung bekommen Sie gleich aktuelle Informationen mitgeliefert, ob die Fische in den umliegenden Gewässern beißen. Außerdem sind sie neben den „Tourist Information Centres“ die beste Anlaufstelle für regionale Angel-Guides und andere einschlägige Informationen. Die örtlichen Fachgeschäfte haben zwar häufig Maden, Würmer und Grundköder vorrätig, doch ist es durchaus ratsam, bei einem in den regionalen Guides eine Bestellung aufzugeben. Wenn Sie beabsichtigen, Ihre eigenen Köder mitzubringen, so sollten Sie sich

 

in Ihrem Reisebüro erkundigen, welche Beschränkungen für die Einfuhr von Maden etc. beim betreffenden Reiseveranstalter unter Umständen gelten.

Die Top Ten unter den einheimischen Weißfischarten
BRACHSE: Diese Fischart ist in allen genannten Regionen zu finden. Die Exemplare reichen von Jungfischen bis hin zu ausgewachsenen Prachtstücken von über 3 kg. Zu den guten Fangstellen gehören Upper und Lower Bann, Newry Canal, Erne Catchment.
Fangmethoden: Maden, Caster, Würmer, Getreide.
ROTAUGE: Fast überall reichlich vorhanden. Neun der zehn kapitalen irischen Exemplare (1,2 kg) wurden im Lagan Canal in der Nähe von Belfast, Erne, Bann gefangen. Fangmethoden: Maden, Caster.
BRACHSEN-/ROTAUGENHYBRIDE: Kommen am meisten im Lower Bann vor, wo sie häufig nahe an den irischen Rekord (2,6 kg) heranreichen.
Fangmethoden: Maden, Caster, Getreide.
ROTFEDER: Ruhige, pflanzenreiche Gewässer sind am besten. Das Quoile Basin ist ein beliebter Angelort für diese Fische. Dort konnten schon Fänge von bis zu 900 g verzeichnet werden.
Fangmethoden: Maden, Brotflocken, Boilies, Mais.
BARSCH: Überall vorhanden. Die Erne-Brücken und Molen sind die Lieblingsplätze der Angler. Der irische Rekordbarsch (2,2 kg) wurde 1946 im Erne gefangen.
Fangmethoden: Laubwürmer, Spinner.
GRÜNDLING: Wird selten - außer als toter Köderfisch - geangelt. Im Lower Bann gibt es "fette Beute" (113 g).
Fangmethoden: Kleine Würmer an winzigen Haken und leichtes Tackle.
AAL: Nahezu überall zu finden, beispielsweise in den Zuflüssen zum Lough Neagh wie Lower Ballinderry (bis zu 1,8 kg), Bann und Erne Catchment.
Fangmethoden: Würmer, Makrelenstreifen.
SCHLEIE: Selten, doch gibt es in den Seen im Südwesten einen Bestand. Das Screeby Lough, Fivemiletown, ist das viel versprechende Fanggebiet und weist Fische mit bis zu 2,6 kg auf. Fangmethoden: Maden, Würmer, Getreide.
HECHT: Es gibt sie in allen Regionen in jeder Größenordnung. Alle Fangmethoden außer Naturköder eignen sich. 

Wo gibt es jede Menge kapitale Hechte? Natürlich in Nordirland
Man frage nur Chris Tarrant, der im britischen Fernsehen das berühmte Quiz "Wer wird Millionär?" moderiert, wo man am besten nach Hechten fischt. Seine Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen: "Nordirland".
Chris Tarrant ist einer der vielen begeisterten Sportangler, die sich auf der Jagd nach großen Fischen aus nächster Nähe überzeugen konnte, dass die Gewässer Nordirlands nicht nur auf den Britischen Inseln, sondern in ganz Europa zu den letzten Tummelplätzen kapitaler Hechte gehören.
"Mein Angelurlaub in Nordirland ist immer fabelhaft. Dort gibt es ausgezeichnetes Essen, gute Getränke, man ist in bester Gesellschaft, in herrlicher Umgebung und findet Stellen zum Angeln, die wahrscheinlich zu den besten in Europa zählen", schwärmte der Moderator, als er sich mit seiner 7,5 kg schweren Beute aus dem Lough Beg am Lower Bann stolz fotografieren ließ.

   

Es seien nur ein paar eindrucksvolle Zahlen und Fakten aufgeführt, die beweisen, dass er richtig liegt: Ein Drittel aller kapitalen Flusshechte (über 9 kg schwer), deren Fang vom Irish Specimen Fish Committee 2000 für ganz Irland offiziell erfasst wurde, stammt aus dem Lower River Bann. Im Erne Catchment wurden in den vergangenen Jahren Hechte von über 13,6 kg gefangen. Irische Rekorde: 15,6 kg für Flusshechte und 18,6 kg für Seehechte.
Einer der Gründe für den Reichtum an großen Fischen ist die Tatsache, dass die Angler Nordirlands langfristige Schutzmaßnahmen für Hechte unterstützt haben, was sich jetzt auszahlt.

 
 

Für sämtliche Angelgebiete gilt ein Beutelimit von zwei Hechten pro Tag und alle Hechte über 4 kg müssen zurückgesetzt werden. Die meisten Angler halten sich an die örtliche Maxime, die besagt "alle Hechte lebend zurück ins Wasser", und nehmen nur Fotos mit nach Hause. Daher kann ein 1 kg-Hecht zu einem Fisch mit einem Gewicht von weit über 15 kg heranwachsen. Diese Fische können dann das ganze Jahr über geangelt werden, wobei der Winter besonders gute Beute erbringt.
Hechte gedeihen in nahezu allen Weißfischfanggebieten der vier Angelregionen Nordirlands. Zu den Geheimtipps der einheimischen Hechtangler gehören Stellen um die Lower Bann Canals, insbesondere Lough Beg, wo bereits Exemplare mit einem Gewicht von bis zu 14 kg gefangen wurden (manchmal sogar beim Fliegenfischen mit Tinsel-Köder). Fische ähnlicher Größe gingen auch schon in den Clay Lakes in der Nähe von Keady an die Angel. Die schönen Baronscourt Lakes in Tyrone geben regelmäßig 20-Pfünder her.
Das Erne System ist zu Recht berühmt - beim Angeln im Upper und Lower Lough, Colebrook River und den vielen kleineren Seen, beispielsweise Enagh bei Caledon und Killyfole (Mill Lough) in der Nähe von Roslea, gibt es Jahr für Jahr einträgliche Fänge von Fischen, die zweistellige Zahlen auf die Waage bringen.
Lough Scolban zwischen Belleek und Kesh wird inzwischen eigens für das Hechtangeln erschlossen - und das mit großem Erfolg. Gefräßige große Hechte werden in regelmäßigen Abständen mit dem Netz aus anderen Lachs- und Forellengebieten herausgefangen und ins Lough Scolban umgesiedelt. Fische mit einem Gewicht von 9 kg nehmen schon Blinker und Spinner an und beißen auch bei toten Hering- und Barschködern (das Angeln mit lebenden Köderfischen ist in Nordirlands Angelgebieten nicht erlaubt).
Dann wären noch die relativ unentdeckten Upper und Lower Lough Macneans zu nennen, in denen riesige Rotaugenschwärme leben, von denen sich enorme Hechte ernähren. Sie zählen zu den vielen "Geheimtipps" unter den Gewässern, aus denen bisher noch keine Fische von Rekordgröße gemeldet werden konnten.
Zu den anderen Angelmekkas gehören fischreiche Gewässer, die sich für Hechtangelurlauber geradezu anbieten. So wurde zum Beispiel das Hechtangelpotenzial des Newry Canal - ein beliebter Austragungsort von Angelwettbewerben - erst vor Kurzen deutlich, als ein 16 kg-Fang gemeldet wurde, obwohl sich die Wettbewerbsteilnehmer schon seit Jahren darüber beklagt hatten, dass Monsterhechte es auf ihre Setzkescher abgesehen haben.

   

Bearbeitung: <og>, nach Informationen des NITB,  11.08.2003




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