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    Bachforelle
    Salmo trutta fario

     
       

    andere Namen:
    Flussforelle, Bergforelle, Steinforelle (Kümmerform), Fario

    Frankreich: Truite de rivière, Truite brune, Truite fario
    Italien: trota fario
    England: River trout, Brown Trout, Brook Trout
    Spanien: Trucha comun
    Holland: Beekforel
    Norwegen: Bekkørret, Bekkaure
    Dänemark: Bækørred
    Schweden: Bäcköring

     
       

    wesentlichste Merkmale: Lang gestreckter und teils spindelförmiger Körper; Fettflosse; dunkler Rücken, silberne bis goldene Flanken (mit roten Punkten) und weißlicher Bauch; dunkle Punktierung auf dem Rücken und der Rückenflosse; tiefgespaltenes und bezahntes Maul, Oberkiefer reicht bis hinter die Augen; kleine Schuppen.

    Lebensräume: Sie kommt in den mittleren und oberen Abschnitte der Flüsse ganz Europas, des Kaukasus, Kleinasiens, Marokkos und Algeriens vor. Des weiteren wurde sie in Australien, Neuseeland, Indien, Nord- und Südamerika und Zentralafrika eingeführt.

    Lebensweise: Die Heimat der Bachforelle sind die kalten (max. 20°C) und sauerstoffreichen Bäche im Gebirge. Ist der Leitfisch der nach ihr benannten
    Forellenregion. Kommt auch in Talsperren und natürlichen Seen, besonders im Alpen- und Voralpengebiet, vor. Die Bachforelle liebt Gumpen, überhängende und unterspülte Ufer oder in das Wasser hängende Bäume sowie kiesigen, steinigen und sandigen Boden in kaltem, sauerstoffreichen Wasser. Sie sind sehr vorsichtig und suchen bei Störungen sofort Verstecke auf. Die Bachforelle ist sehr standortreu.

    Nahrung: Insektenlarven, Schnecken, Kleinkrebsen, Anfluginsekten und bei größeren Exemplaren auch Fische

    Größe: durchschnittliche Größe 20 bis 40 cm, unter günstigen Bedingungen kann dieser Fisch bis zu 80 cm groß und an die 10 kg schwer werden

    Alter: ungefähr 5 bis 10 Jahre

    Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland und Kantonen, unter
    Gesetze

    Laichzeit: Von Dezember bis März, die Bachforelle zieht zum laichen fluss- bzw. bachaufwärts in die flache Nebengewässer mit schnell fließenden Wasser. Die Rogner schlagen Laichgruben in den Kies, in die diese dann zwischen 150 und 2.500 geblich bis orangene kleine Eier legen. Die Milchner besamen diese sofort und bedecken die Eier durch Schläge mit der Schwanzflosse wieder mit Kies. Nach etlichen Wochen schlüpfen die Jungfische, anfangs ernähren sich diese aus dem Dottersack. Mit 3 bis 4 Jahren werden die Jungfische dann selber geschlechtsreif.

    Geeignete Angelmethode(n): Man fängt die Bachforelle in der Regel mit der Fliegenrute oder der Schleppangel.

    Geräteempfehlung: siehe Tabelle unten

    empfohlene Köder: Trockenfliege, kleine Köderfische, kleine und kleinste Spinner und Wobbler

    Fangtipp: Im April/Mai steht die Bachforelle im tieferen Wasser, mit dem Erwärmen des Wassers steigen diese dann bis zur Wasseroberfläche. Gute Stellen sind überall dort, wo das Wasser sauerstoffreich ist, also z.B. in Rauschen hinter einem Wehr. Im Strömungsschatten großer Steine finden sich teilweise kapitale Exemplare, genau so wie an unterspülten Ufern der Außenseite von Flusskurven.

    Beste Fangzeit: Mai - September

    Küchentipp / Zubereitung: Sie gehört zu den wirtschaftlich wichtigsten Süßwasserfischen und besitzt ein Fleisch von ausgezeichneter Qualität. Die Forelle hat etwa einen Fettgehalt von 2-6 g/100 g essbaren Anteil.

    weitere Informationen: In den Flüssen nennt man sie auch Flussforelle. Sie findet bei uns leider immer weniger Lebensraum. Die Verbreitung der Bachforelle ist sehr stark vom Menschen geprägt und erlaubt keine Rückschlüsse auf die Qualität der Lebensräume: 85 % aller Vorkommen in Fliessgewässern und 75 % in Seen werden durch Besatz aufrechterhalten oder zumindest gefördert. Es ist zu vermuten, dass ohne den Besatz die Bachforelle längst ausgestorben wäre.

    Bachforellen können ausgezeichnet sehen und gehören zu den wenigen Vertretern der lachsartigen Fische, die nachts auf Beutesuche gehen (lichtscheu). Größere Exemplare sind immer Einzelgänger und verteidigen ihr Revier sehr energisch. Bekannt ist die Fähigkeit Hinternisse zu überwinden (springen).

    Bachforellen sind äußerst empfindlich gegen Gewässerverunreinigungen. Sie benötigt zwingend sauberes und sauerstoffreiches Wasser.

       
       

    Auf der Grundlage genetischer Untersuchungen werden die Bach- und die Meerforellen in letzte Zeit zu einem Komplex zusammengefasst. Bei der Meerforelle handelt es sich hierbei um die anadrome Wanderform, die sich stets aus Bachforellenbeständen, die standorttreu sind, entwickelt.


    Bachforelle: Geräte- und Ködertipps

    Methode

    Rute

    Schnur

    Pose / Blei

    Haken

    Köder

    Posenangeln (Wasserkugel)

    leichte Rute von 2,7 bis 3,6 m

    Schnur 0,16 - 0,20
    Vorfach: 0,14 - 0,16

    schlanke Laufpose von
    4 bis 10g, Wasserkugel

    abhängig vom Köder 4 bis 12

    Wurm, Heuschrecke, Schnecke, Made, Garnele, Köderfisch, Mehlwurm

    Grundangeln

    leichte Rute von 2,4 bis 3 m

    Schnur 0,16 - 0,20
    Vorfach: 0,14 - 0,16

    Laufblei von
    3 bis 20 g - je nach Strömung

    4 bis 10

    Wurm, Made, Köderfisch, Mehlwurm, Schnecke

    Fliegenfischen

    leichte mit mittlere Ruten der Klassen 4 bis 6, Länge 1,8 bis 2,7 m

    Trockenschnur der Klasse 4 bis 6 - Floating, 25m Backing 0,25 bis 0,30, verjüngte Vorfächer (3x auf 0,20)

    eventuell Schrotblei am Vorfach

     

    Trockenfliegen 10 - 16, Naßfliegen 8 - 12, Streamer
    (1 - 5), Lures- oder Käferimitationen (4 - 10)

    Spinnfischen

    leichte Rute von 2,7 bis 3 m, Wurfgewicht 10 - 30 g

    Schnur 0,16 - 0,25 monofil

    eventuell Schrotblei oder Laufblei am Vorfach

     

    Blinker oder Spinner von 3 bis
    10 g, kleine Holzwobbler, Twister oder Shads 2 bis 3’’




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