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Deutsche Angler wahrscheinlich tot <blinker online
14.10.2003> - Die norwegische Polizei geht davon aus, dass drei deutsche Angler ertrunken sind. Es handelt sich um zwei 35 bzw. 42 Jahre alte Männer aus Hoyerswerda und eine 22-jährige Frau aus Schmerlitz. Die
drei hatten ein Ferienhaus in Rekefjord in der Provinz Rogaland gemietet und waren - trotz schlechten Wetters - am Freitag mit einem 14-Fuß-Boot zu einer Angeltour aufgebrochen. Erst am Montag wurden sie und das
Boot als vermisst gemeldet. Die norwegische Küstenwache hat heute morgen die Suche nach den drei Deutschen erneut aufgenommen. Es gebe aber kaum noch Hoffnung, sie lebend zu finden. In den letzten zehn Jahren
sind mindestens 14 deutsche Angler bei Seeunglücken in norwegischen Gewässern ums Leben gekommen. Norwegische Behörden klagen darüber, dass immer noch viele deutsche Angler die Gefahren auf See unterschätzen,
Schlechtwetter-Warnungen nicht ernst nehmen, keine Rettungswesten tragen und nicht selten alkoholisiert an Bord gehen.
Vermisste deutsche Angler: Nur Boot gefunden <blinker online 15.10.2003>
- Von den seit Montag als vermisst gemeldeten drei deutschen Anglern fehlt weiterhin jede Spur. Lediglich ihr Boot wurde am Dienstag Nachmittag gefunden. Es trieb auf offener See auf halber Strecke zwischen Norwegen
und Dänemark.
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Wahnsinn hoch 2. Todesmutige Angler mit Wathosen, dazu
noch ohne Rettungswesten auf dem Langelandbelt. Ohne den beiden hier zunahe zu treten, so viel Dummheit kann das Leben kosten!
Foto: Privat - entnommen aus “Angelwoche”
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Angeln, aber sicher.
Norwegen ist ein Angler-Paradies, doch auch das Paradies hat manchmal seine Tücken. Wenn das Wetter umschlägt, wenn plötzlich Starkwind oder
Nebel aufkommen, dann kann das Bootsangeln an den Küsten gefährlich werden. Richtiges Verhalten im Boot sollte daher selbstverständlich sein, damit der fröhlich begonnene Angelurlaub nicht mit einem Unglück endet.
Wer ein Boot mietet, ist verantwortlich für alle Insassen.
Schwimmwesten: Schwimmwesten sind in Norwegen kein Luxus, sondern Pflicht. Im Boot immer die Rettungsweste tragen. Wenn das Boot
kentert, bleibt keine Zeit mehr, die Weste anzulegen. Tragen Sie eine ohnmachtssichere und gut sichtbare Rettungsweste. Und eine Wathose hält ganz sicher schön warm, ist aber tödlich, wenn Sie in das Wasser fallen.
Kontrolle: Kontrollieren Sie Boot und Motor, bevor Sie losfahren. Schöpfeimer, Paddel, Riemen, Tau, Taschenlampe und Anker gehören zur
Sicherheitsausstattung. Ein Handy ist Pflicht bei jeder Ausfahrt, speichern Sie die Telefonnummern des Vermieters/Guides, der Küstenwache und der norwegischen Polizei unbedingt vor der Ausfahrt ein.
Ausrüstung: Sind Ersatz-Zündkerzen, Kerzenschlüssel, Ersatzsplinte, Schraubenzieher und Reservebenzin an Bord?
Informieren: Informieren Sie den Hüttenwirt oder jemand anderen, wohin Sie in etwa fahren und wie lange Sie etwa unterwegs sein
wollen. Vereinbaren Sie, dass dieser bei ablaufen der festgelegten Zeit Sie anruft und bei Nichterreichen sofort die Küstenwache informiert.
Karte/Kompass: Nehmen Sie möglichst Karte und Kompass mit. Das ist nicht nur nützlich, um gute Angelstellen anzusteuern, sondern auch, um
bei Nebel oder weiteren Touren wieder zurückzufinden.
Bootsregeln: Angeln Sie in kleinen Booten nur im Sitzen. Beim Tauschen der Plätze sollte immer nur eine Person aufstehen.
Gummistiefel sollten eine rutschsichere Sohle haben. Und - pinkeln Sie im sitzen/knien oder in ein im Boot befindliches Behältniss.
Alkohol: Alkohol gehört nicht ins Boot. Wie beim Autofahren gilt: Don't drink and drive.
Ins Wasser gefallen: und wer doch einmal über Bord gehen sollte: Ruhe bewahren, Panik unterdrücken. Versuchen, über das Heck wieder ins
Boot zu klettern. Sonst am gekenterten Boot festhalten und um Hilfe rufen. |
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Nicht nur gegen das Ertrinken, sondern auch gegen die
Kälte helfen solche Overalls mit integrierter Schwimmhilfe. Er kostet weniger als eine vernünftige Multirolle und kann Ihr Leben retten.
Mehr Infos unter www.marinepool.de
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Autor: <og>, 07.03.2002/18.10.2003
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