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Im Oslofjord faszinierte uns die einzigartige Landschaft. In Oslo
angekommen ging es dann mit dem Auto in Richtung Trondheim. Zwischenstation wurde am Trollimbiss gemacht. Diesen Imbiss kennt wohl jeder Hitrafahrer, die Kinder mussten erst auf den Tierchen Platz nehmen. Am
späten Nachmittag kamen wir in Lensvik an. Die Sachen schnell ausgeladen und ins Haus und dann sofort ab ans Boot.
Das Erste mal in Norwegen angeln - ein Traum wurde wahr. Etliche Dorsche kamen ins Boot. Am
nächsten Tag fuhren wir wieder raus. Doch statt der erwarteten großen Fänge war ein Schneidertag das Ergebnis. Glücklicherweise hatten wir ein Haus gemietet, bei dem der Vermieter im Obergeschoss des Hauses wohnte.
Als er sich nach meinen Erfolgen erkundigte und ich leider eine Nullnummer melden musste, erklärte er sich sogleich zum Guiding bereit. Er zeigte mir die bekannten Hotspots (fängige Stellen) und die richtigen Köder.
Ausgerüstet mit diesen Tipps ging es nun bergauf. Ein guter Fisch nach dem anderen wurde gefangen. Als besonders fängige Stellen kann ich den Jachthafen dort empfehlen. Hier auf 10 bis 20m Wassertiefe
brachten vor allen kupferfarbene „Moresilde“ in Gewichten bis 50 Gramm gute Erfolge. Ebenfalls erfolgreich waren „Bergmannpilker“ bis 100 Gramm in Edelstahlausführung, kombiniert mit kleinen gelben Gummimaks. Wer
das bequemere Angeln liebt kann am Einlauf der Lena mit guten Fängen auf Reker (Eismeerkrabben) rechnen. Leider waren Anfang Juni noch keine Makrelen im Fjord. Ein Versuch, bei dem wir mit Fetzen von Köhlern
angelten brachte keinen Erfolg.
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