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Fischen an Seen
Die unzähligen Seen
Finnlands - genau genommen sind es 187.888 - bieten Ihnen ausgezeichnete Möglichkeiten zum Angeln. Die begehrtesten Beutefische sind Hecht, Barsch, Zander, Forelle und verschiedene Weißfische wie
Brachsen, Aland und Rapfen. In der eisfreien Zeit kann man mit der Grundangel vor allem Barsche und Weißfische erbeuten. Man angelt entweder vom Ufer oder von einem Ruderboot aus.
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Das Eisangeln im Winter, wozu man in die Eisdecke ein Loch bohrt,
ist eine finnische Besonderheit, für den Mitteleuropäer ein unvergessliches Erlebnis. Mit der „Pimpel“ (Eisangel) lassen sich im Winter vor allem Barsche und Hechte, aber auch Große Maränen und Quappen fangen. Das
Grundangeln und das Eisangeln sind in Finnland an der Küste und an fast allen Seen gebührenfrei. Gewässer mit Hecht und Barsch finden sich im ganzen Land, und zwar sowohl an der Meeresküste als auch im Binnenland.
Der Zander kommt in Südfinnland vor; die besten Zandergewässer finden sich in der Provinz Häme und an der Südküste. In den großen Seen, in denen es von Kleinen Maränen wimmelt, kann man mit der Spinnangel Forellen
fangen. Mit einer künstlichen Fliege erbeuten Sie an den Seen vor allem Barsche und Hechte. Empfehlenswerte Ziele: Fischausflüge im Gebiet des Saimaa-Sees oder der Inarisee in Lappland.
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Angeln an Flüssen
Finnland ist nicht nur
das Land der tausend Seen, sondern auch ein Land der Flüsse und Bäche. Es gibt Tausende von Kilometern an größeren und kleineren Flüssen mit reichem Fischbestand. Die begehrtesten Beutefische sind Lachs,
Forelle, Äsche und Große Maräne. In den gemächlicher fließenden Flüssen gehen einem auch Hecht und Barsch an die Angel. Am beliebtesten und ergiebigsten sind Spinnangeln und Fliegenfischen vom Ufer aus.
Auf den großen
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Lachsflüssen kann man auch mit einem Boot und einer Schleppangel
Lachs fischen. Die wichtigsten Lachsflüsse Finnlands sind der Tenojoki und der Tornionjoki in Lappland, der Simojoki in Nordfinnland sowie der Kymijoki, der bei Kotka in den Finnischen Meerbusen mündet. Auch die
Mündungen der Flüsse Kemijoki, Oulujoki und Aurajoki sind gute Stellen zum Angeln von Lachs. Die besten Flüsse und Stromschnellen zum Angeln von Forellen finden sich in Mittelfinnland, in Karelien, bei Kuusamo, in
Nordfinnland und in Lappland. Die besten Äschengewässer gibt es im Norden. Als Besonderheit können die Äschen erwähnt werden, die in den Schären von Oura im Meer vor der Westküste laichen, sowie die im Saimaa-See
beheimateten Äschen. Das Fliegenfischen erlebt in Finnland zur Zeit einen neuen Aufschwung. Flüsse und Stromschnellen sind die besten Stellen für diese hohe Kunst des Angelns. An einigen Stromschnellen gibt es
Stellen, die ausschließlich für das Fliegenfischen vorbehalten sind. Die begehrtesten Beutefische des Fliegenfischers sind Lachs, Forelle, Äsche und Große Maräne. Auch an den Seen kann man das Fliegenfischen
ausprobieren, wobei vor allem Barsche und Hechte anbeißen.
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Angeln am Meer
Die Küste Finnlands ist
ca. 1.100 km lang. Ihr vorgelagert sind vielerorts unzählige Inseln. An der finnischen Küste finden sich zahlreiche Stellen, an denen man Hecht und Barsch angeln kann. Im südlichen Teil der Küste kommen
Zander und Forellen hinzu. In dem landschaftlich bezaubernden Schärenmeer im Südwesten sind vor allem Hecht, Zander und Barsch beheimatet. Im Sommer benutzt man zum Angeln von Hecht und Barsch Spinnrute
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samt Blinker, Spinner oder Wobbler, und zwar entweder vom Ufer oder
von einem Boot aus. Das Jig-Angeln von Barschen lohnt sich. Den Zander kann man im Sommer von einem langsam fahrenden Motorboot aus mit einer Schleppangel erbeuten, wobei man den Köder (einen Blinker oder Wobbler)
in ausreichendem Abstand hinter dem Boot herzieht. Im Hochwinter kann man an der Küste auch das Eisangeln mit der „Pimpel“ betreiben. Mit Wurfangel und Blinker angelt man Forellen von umbrandeten Klippen aus, und
mit einem Motorboot und einer Schleppangel kann man auf dem Meer auch Lachse fangen. Die besten Zeiten hierfür sind die ersten Frühlingswochen und der Spätherbst. Empfehlenswerte Ziele: die Klippe Tynnyrkari im
Finnischen Meerbusen vor Kotka, Strandbogroup im Schärenmeer bei Turku.
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Angelmöglichkeiten zu jeder Jahreszeit Je nach Jahreszeit
kann der Angler wählen, welche Fische er fangen möchte und wie. Zu den dankbarsten Beutefischen zählt der Barsch. Er kommt so gut wie in allen Gewässern vor und beißt rund um das Jahr an. Mit einer Grundangel kann
man auch andere in Finnland häufig vorkommende Fische erbeuten wie Plötzen, Brachsen und sonstige Weißfische. Die besten Zeiten für das Angeln von Hecht und Forelle mit der Spinnrute sind der Frühling und der
Herbst, aber diese Fische gehen einem auch während der gesamten eisfreien Zeit an den Blinker oder Wobbler. Äsche, Lachs, Forelle und Große Maräne lassen sich an den Flüssen und Stromschnellen vor allem im Sommer
und Herbst erbeuten. Mit einem Boot und einer Schleppangel ausgerüstet geht man in den hellen Sommernächten im Juni und Juli auf Zanderfang. Mit der „Pimpel“ fängt man im Winter vor allem Barsche, und zwar so lange,
wie die Eisdecke trägt. Die dunklen Abende im Januar und Februar sind dagegen die beste Zeit, um mit der „Pimpel“ Quappen zu erbeuten.
Angeln an Seen und Stromschnellen in den hellen Sommernächten
Eine weitere finnische Besonderheit sind Angelausflüge in der nachtlosen Sommernacht. Im Juni und Juli wird es nirgendwo in Finnland richtig dunkel, und in Lappland nördlich vom Polarkreis beginnen die hellen Nächte
schon im Mai. Für den Flussangler sind die dämmrigen Nachtstunden die günstigste Zeit, sich an Äschen und Lachsforellen zu versuchen. Ein nächtliche Ausfahrt zum Hechtangeln auf einem nebeldunstigen See ist eine
Erfahrung, die man so schnell nicht vergisst, und auch der Zanderfang mit der Spinnangel im Dämmerlicht der Sommernacht bietet großartige Erlebnisse.
Winterangeln im dunklen Januar Das Winterangeln
im Eisloch ist eine finnische Besonderheit, die dem Angler unvergessliche Erlebnisse beschert. Beim Winterangeln geht es hauptsächlich um Barsche und Hechte, aber auch Maränen und Aalquappen sind sehr beliebt.
Wussten Sie, dass die dunklen Nächte im Januar und Februar die beste Zeit für den Aalquappenfang sind? Barsche dagegen angelt man den ganzen Winter über, solange das Eis trägt. Der Barsch, Finnlands
"Nationalfisch", ist des Anglers bester Freund. Er kommt überall im Land vor und ist stets ausgesprochen anbeißwillig. Auch das Rotauge und verwandte Arten gehören zur gewöhnlichen Ausbeute des
Eislochanglers.
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