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Kanarische Inseln 

   

Thun, Bonitos, Bluefish, Amberjacks, Barrakudas - bei diesen Namen steigt der Adrenalinspiegel im Anglerherzen. Und die nächsten Fanggründe sind gerade mal knapp 4 Flugstunden von Mitteleuropa entfernt - die Kanaren.

Im Übrigen, auch ein Marlin ist bei den kanarischen Inseln möglich - natürlich etwas Glück (und einen guten Skipper) vorausgesetzt.
In den Gewässern vor der Kanaren wurden übrigens bisher 75 Weltrekorde aufgestellt.

       

In den 60er Jahren begann ein zaghafter Tourismus auf den Inseln. Die ersten Hochseeangler konnten erst gar nicht glauben, wie fischreich die Gewässer waren. In jenen Tagen wurde der spanische Hochsee-Sport-Angler-Club auf Gran Canaria gegründet. Der kanarische Ableger dieses Clubs war der erste, der die strengen Regeln der IGFA befolgte und bis heute natürlich auch einhält.

Barrakuda

 
   

Lanzarote
Die nordöstlichste der Kanarischen Inseln ist etwa 115 km von Afrika entfernt. Die Landschaft ist geprägt durch die zahlreichen Vulkane und das aufgeworfene Magma, welches auf einer Fläche von fast 200 qkm die Insel bedeckt. Unbedingt gesehen haben müssen Sie den im Südwesten der Insel gelegenen Timanfaya-Nationalpark, dessen bizarre Berge, eindrucksvolle Krater und tiefe Täler einen urzeitlichen Eindruck vermitteln.

Boote liegen u.a. im Yachthafen Puerto Calero, so die 37-Fuss-Bertram  “MY Bocinegro” mit Skipper Jason oder die “MY Mizu”, eine 16 m-Aluminium-Yacht, zur Verfügung. Skipper Tino Garcia war einer der ersten auf den Kanarischen Inseln, der Sportfischern zum Fang ihres Lebens verhalf - er hat sehr große Erfahrung. Das geräumige Boot steht auch für Nachtfischerei auf Haie zur Verfügung. Übrigens: Tino Garcia ist nicht nur ein guter Skipper, sondern auch ein hervorragender Koch.

Fuerteventura
Mit etwa 1.722 qkm die zweitgrösste der Kanarischen Inseln, dank kilometerlanger Sandstrände und kristallklarem Wasser bei Familien sehr beliebt. Die höchsten Berge Fuerteventuras sind nur 750 m hoch, so dass sich die Wolken nicht stauen und abregnen. Fuerteventura weist daher relativ wenig Vegetation auf.

Die Angelfahrten erfolgen entweder von GranTarajal oder von Morro Jable, dem westlichsten Hafen der Insel, wo die Küstenstrasse endet. Der Katamaran "Albacora Cat" mit Skipper Victor liegt durch seine Bauweise auch bei rauher See relativ ruhig.
Ca. eine Seemeile südlich des westlichsten Teils der Insel (Punta del Jandia) liegt ein Plateau mit etwa 15 m Wassertiefe und beachtlichem Fischreichtum. Beim Schleppfischen ist es möglich, zur morgendlichen "Beißzeit" bis zu 10 Fische in der Stunde zu fangen.
Etwa 12 Seemeilen noch weiter südlich erhebt sich ein weiteres Plateau aus dem Atlantik. Falls der Seegang dies zulässt und geankert werden kann, haben Sie nach dem Anfüttern eine sehr gute Chance, einen der dort zahlreich voerkommenden Hammerhaie zu fangen. Sie erreichen Gewichte von bis zu 250 kg. Die am häufigsten anzutreffenden Fischarten sind Thune, Baracudas, Bonitos und Hammerhaie.

Gran Canaria
Die Insel bietet eine landschaftlicher Vielfalt auf engstem Raum: Schroffe Felsformationen im Zentrum, ein fruchtbarer Küstensaum im Norden, sanfte Hügel im Süden und eine bizarre Steilküste im Westen. An der Südseite von Maspalomas liegt eine 1.000jährige Palmenoase und ein wertvolles Ökosystem, das biologisch und geologisch sehr interessant ist.
Ferner gibt es andalusisch anmutende Altstädte und Fischerdörfer zu entdecken sowie die grandiose Bergwelt, wo Sie ausgedehnte Wanderungen unternehmen können. Im Süden und Südwesten, wo die Angelgebiete liegen, ist die Küste geschützt durch die Berge, so daß die See relativ ruhig ist. Hier bieten sich diverse Wassersportarten an: Wasserski, Jetski, Paragliding, Tauchen.

Die meisten Angelboote liegen in Puerto Rico, von wo die Ausfahrten starten. Vor den Küstengewässern der Insel ist hervorragende Grundfischerei möglich. Tagesfänge von 10 bis 20 Stachelrochen sind keine Seltenheit. Aber auch Barscharten (Rotbarsche, Amberjack) sind zu erbeuten mit Gewichten bis zu 70 kg.

La Gomera
Wenn Sie Ihren Urlaub fernab vom touristischen Rummel verbringen wollen und Ursprünglichkeit suchen, dann werden Sie sich auf dieser wildromantischen Insel wohlfühlen. La Gomera hat keinen Flughafen, die Anreise erfolgt über Teneriffa mit einer Schnellfähre (45 Min.) nach San Sebastian. Die einzigartige Vegetation der tiefen Schluchten und der größte und am besten erhaltene Lorbeerwald der Erde im Nationalpark Garajonay werden Sie beeindrucken. Wandern Sie im Valle Gran Rey, dem größten Tal auf La Gomera, welches von Palmen, Bananenstauden und terrassenförmig angelegten Feldern umsäumt ist.

Speziell in den Monaten Mai bis Juli finden Sie vor der Süd- und Westküste Gomeras hervorragende Angelmöglichkeiten auf Marlin, Thun und Hammerhai. Die Fische werden direkt vor der steil abfallenden Küste gefangen, wo schon wenige hundert Meter vom Ufer große Wassertiefen erreicht werden. Sie verbringen also Ihre Zeit bei Fischen und nicht mit der An- und Abfahrt zu und von den Fangplätzen. Hier liegt die "Claudia II", diese bringt Sie mit modernster Navigations- und Angelausrüstung an die Fangplätze. Im Frühsommer sind die Fangaussichten sehr gut.

La Palma
Nordwestlich von Teneriffa gelegen und mit 726 km ist La Palma eine der mittelgroßen Inseln. Sie wird wegen Ihrer vielfältigen Vegetation die "Grüne Insel" genannt. La Palma gilt als Geheimtipp unter Naturfreunden und lädt in einsamen Bergwäldern zu ausgedehnten Wanderungen ein. Dank seiner mehr als 2.400 m hohen Bergzüge stauen sich die von Nordost wehenden Wolken und regnen auf der Insel ab. Deshalb finden Sie auf dieser kanarischen Insel eine üppige, fast tropische Vegetation. In der Mitte der Insel liegt der Nationalpark "Caldera de Taburiente".
Im Naturhafen erwartet Sie Skipper Bernhard Glade mit der Motor-Yacht "Mamira" zur Ausfahrt. Gefischt wird auf Thune, Marlin und mittelgroße Fische, wie z.B. Wahoo und Amberjack. Beste Fangzeit ist Mai bis Oktober. Vor der Westküste der Insel liegt sein  Fanggebiet. Hier ist der Atlantik größtenteils vom Wind durch die hohen Berge abgeschirmt. so dass die See relativ ruhig ist. Beim Schleppfischen sind erhebliche Fangergebnisse zu erzielen.


Fische im Revier rund um die kanarischen Inseln

 

Blue Marlin

Blue Marlin
Einer der begehrtesten Sportfische überhaupt. Anzutreffen auf hoher See, aber auch um Inseln herum. Die Kanarischen Inseln sind ein Hauptfangplatz in Europa. Exemplare von über 500 kg wurden wiederholt südlich von Gran Canaria gefangen. Gefischt wird mit Schleppköder oder treibend mit Köderfisch. Nach dem Anbiss springt der Blue Marlin oft in voller Länge aus dem Wasser. Dies wird ein Anblick sein, den Sie nie vergessen werden. Weltrekord 636 kg.

White Marlin

White Marlin
Die kleinste der vier Marlinarten. Bis 2,5 m lang und 100 kg schwer. Der Fisch wandert mit der Sonne. Im Sommer regelmässig bei den Kanarischen Inseln anzutreffen. Wird als König der "Light-Tackle-Fische" bezeichnet, da er an der Wasseroberfläche mit Luftsprüngen unermüdlich kämpft. Fang mit Schleppködern oder Fisch. Weltrekord 82 kg.

Bluefin Tuna

Bluefin Tuna
Grösste Thunfischart. Wiederholt wurden vor Gran Canaria Exemplare um 350 kg gefangen. Grössere Fische wurden gehakt, gingen aber verloren. Wird auch als "Büffel" der Meere bezeichnet, weil er einen ausserordentlich harten und langanhaltenden Drill liefert, welcher bei einem Fisch von 300 kg schon einmal fünf Stunden dauern kann. Weltrekord 679 kg.

Yellofin Tuna
Typischer Schwarmfisch. Leicht von anderen Thunfischen durch lange zweite Rückenflosse und Afterflosse zu erkennen, welche bei älteren Fischen bis zum Schwanzstiel reicht. Jagt meist im Oberflächenwasser und wird dort mit Schleppködern befischt. Ältere und grössere Fische sind allerdings meist nur mit Köderfischen zu überlisten. Weltrekord 176 kg.

Bigeye Tuna

Bigeye Tuna
Kommt in allen Weltmeeren vor (ausser Mittelmeer) und bildet die hauptsächliche Beute der Langleinen-fischerei, wo er mit Gewichten bis zu 250 kg gefangen wird. Er jagt hauptsächlich im tiefen Wasser bis 200 m, ist allerdings auch oft beim Schleppangeln zu fangen. Wie alle Thune ist er ein unermüdlicher Kämpfer, der dem Angler alles abverlangt. Weltrekord 197 kg.

Albacora
Gehört zur Familie die Thune. Fang mit Schleppköder (Wobbler oder Jig). Bietet an leichtem Angelgeschirr langanhaltenden Kampf. Gewicht bis 40 kg.

Echter Bonito
Oberflächenjäger, auch als Skipjack Tuna bekannt. Fang mit Schleppköder.
Eine Wanderart, die von Süden zu den Kanarischen Insel kommt. Bildet in den Monaten zwischen Frühling und Herbst große Schwärme und ist die meistgefangene Art bei den Kanarischen Inseln. Gewicht bis 20 kg und Länge bis 1 m. Wird mit sehr leichtem Sportfischergerät gefangen und bietet einen tollen Drillspass.

Atlantischer Bonito
Fast ganzjährig anzutreffen, z. T. in sehr grossen Schwärmen. Liefert an leichtem Geschirr hervorragenden Kampf. Wird von Berufsfischern mit Bambusstangen, 3 m Schnur und blanken Haken in grosser Zahl erbeutet, wobei die Fischschwärme durch einen Wasserstrahl vom Boot aus angelockt werden. Gewicht bis 8 kg.

Makohai
Naher Verwandter des Weissen Hais und mindestens genauso gefürchtet. Einzelgänger der offenen Ozeane und besonders im warmen Wasser des Atlantiks anzutreffen. Nimmt als einziger Hai den künstlichen Schleppköder und vollführt nach dem Anbiss unvorstellbar schnelle Fluchten von ca. 90 km/h; schneller als der Schwertfisch. Beim Drill völlig unberechenbar, springt bis zu 10 m aus dem Wasser und greift oft Boote und Mannschaft an. Weltrekord 489 kg.

Hammerhai
Am häufigsten anzutreffende Haiart (ganzjährig). Grosse Exemplare wurden wiederholt in unmittelbarer Küstennähe gesehen. Gewicht bis 500 kg.

Blauhai
Ganzjährig anzutreffen. Gewicht bis 200 kg.

Fuchshai
Leicht zu erkennen durch auffallend lange Schwanzflosse. Ausdauernder Kämpfer. Gewicht bis 500 kg.

Dolphin (Dorado)
Farbenprächtiger Oberflächenräuber der warmen Meere. Wildester Kämpfer der mittelschweren Fische. Würde er schwerer werden, müsste man ihn sicherlich als den König der Sportfische bezeichnen. Mit der Schleppangel gefangen verliert er bereits kurz nach dem Fang seine herrliche goldene Farbe. Gewicht bis ca. 40 kg.

Amberjack
Wird beim Grundangeln mit Köder- oder Tintenfisch gefangen. Ausdauernder Kämpfer mit Gewichten bis zu 70 kg.

Wahoo
Pfeilschneller Jäger des Oberflächenwassers. Beisst beim Schleppangeln auf Wobbler. Durchschnittsgewicht ca. 25 kg, 1,5 m lang. Hervorragender Speisefisch.

Stachelrochen
Mit Grundangeln und Fischfetzen in grosser Anzahl und Gewichten bis 80 kg zu erbeuten.

Spearfish
Schwerttragender Jäger des Oberflächenwassers. Die Kanarischen Inseln sind eine der wenigen Gegenden auf der Welt, wo dieser Fisch recht zahlreich vorkommt. Kleine Schwertfischart. Beste Zeit ist der Frühling und der Herbst. Wird ebenfalls mit Trawling und leichten Sportangeln gefischt. Canarias hat lange ein Weltrekord gehalten. Max. Länge ca. 250cm. Gewicht bis ca. 70 kg

Barrakuda
Pfeilschnell zupackender Fisch, der mit seinem kräftigem Gebiss schon so manchen Köder glatt zerbissen hat. Stahlvorfach ist erforderlich- Springt im Drill teilweise mehrere Meter hoch aus dem Wasser - ein Wahnsinnsanblick.  Ganzjährig anzutreffen. Bis 15 kg.

Bluefish
Ganzjährig anzutreffen. Bis 15 kg.

   
   

Reiseanbieter und Jachtcharter:

www.sinareisen.de
www.fishbuster-sportfishing.com
Fuerteventura - Puerto Morro Jable
Fishing Club Alegranza
La Restinga - El Hierro

 



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