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Die "Englische Reviera" am Ärmelkanal

Jahr für Jahr zieht es die Angler an den Ärmelkanal, aus gutem Grund. Denn das Meer beherbergt nicht nur viele, sondern auch kapitale Fische.
Die sogenannte "Englische Reviera" befindel sich am Ärmelkanal und umfasst die Bucht von Torbay mit den Hafenstädten Torquay, Brixham sowie Paignton. Daran angrenzend liegt Comwall, jener Zipfel Großbritanniens mit den sanften Landschaften. Auf der holzverkleideten Pier in Torquay, die 200 Meter weit in die See hinausragt, können Sie z.B. Gefleckte Lippfische erbeuten. Ockerfarbene, kräftig gepunktete, fast 1 kg wiegende Exemplare, die tagaktiv sind und sich gegen Abend in Höhlen und Spalten zurückziehen. Aber auch Makrelen und Wolfsbarsche lassen sich von der Pier aus fangen.

   

In den 1940er Jahren hatten Berufsfischer damit begonnen, Angler während der Sommermonate zum Angeln auf den Ärmelkanal mitzunehmen. Heute starten von den Häfen an der englischen Südküste aus täglich Dutzende von Schiffen und Booten, vor allem zum Wrack- und Riffangeln auf Haie. Die Fangaussichten sind gut, denn die Wracks beherbergen viele verschiedene Fischarten, zum Beispiel gigantische, über 50 kg schwere Conger sowie riesige Lengs. Außerdem Dorsche, Köhler, Wittlinge, Pollacks, Makrelen, Rochen, Lippfische und Wolfsbarsche.

 
   

Conger - ein Fisch mit einem Leib so mächtig wie ein Oberschenkel und einem Kopf, dass man nicht umfassen kann. Auf der Fahrt zum Wrack, dies dauert nie länger als eine Stunde, fangen Sie sich am Besten ein paar Makrelen. Optimale Köder, denn frische Makrelenfilets werden besser genommen als tiefgefrorene.
 
Über einem der Wrack, die teilweise in über 100 Meter Tiefe liegen, benötigen Sie Bleie bis 500g. Entsprechend muss auch das übrige Gerät abgestimmt sein. Die Fische beißen in erster Linie während der Einholphase. Am besten auf Makrelenfetzen, aber auch auf Federhaken und Pilker. Benutzen Siew Schnur mit Tragkräften von 50 Pfund und höher, Sie werden mit etlichen Hängern zu kämpfen haben. Damit muss man beim Wrackfischen rechnen - der Materialverlust ist hoch.

Franzosendorsche, manchmal zwei oder drei gleichzeitig am Paternoster, sind meist die erste Beute. Knurrhähne, Dorsche, Wittlinge, Köhler, Stachelrochen - all diese Arten werden Sie fangen können.

 
   

Ausgangshäfen: Brixham oder Exmouth in Devon sowie Mevagissey oder Looe in Cornwall.
Kosten: acht Stunden pro Person kosten zirka 45 € - Hochseeruten und Multirollen plus Köder inklusive.
Boot: zum Beispiel die "Sea Spray 3", von der 1995 der englische Rekordconger mit einem Gewicht von 133 Pfund gefangen wurde. Dieses Boot liegt in Brixham. Skipper Chris ist von Deutschland aus unter den Telefonnummern 0049/1803/ 851328 oder 0049/1803/555751 erreichbar. Saison: ganzjährig. Die kapitalsten

 

Pollacks allerdings werden zwischen Dezember und März gefangen.
Köder und Gerät: mittelschwere bis schwere Hochseeruten, Multirollen mit 200 Meter monofiler 0,50er oder geflochtener 0,30er Schnur. Paternoster mit Federhaken, die mit Makrelenfetzen attraktiver gemacht werden. Bis 500 Gramm schwere Bleie und Pilker. Zwar ist Leihgerät erhältlich, aber am besten ist es natürlich, eigenes Gerät mitzubringen.




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