|
|
| |
|
|
Relaxen mit Rute und Rolle
Traumhafte Fische und Entspannung pur bieten Ostsee, Bodden, Flüsse und Binnenseen in Mecklenburg-Vorpommern. Das Relaxen mit Rute und Rolle
boomt in Mecklenburg-Vorpommern. Allein 52.000 Petrijünger gehen diesem naturverbundenen Hobby organisiert im Landesanglerverband nach, wie dessen Präsident Hans-Jürgen Hennig stolz berichtet. Fast noch einmal so
viele stellen als Nichtmitglieder den Fischen nach. Stetig steigt auch der Zustrom von Neueinsteigern, was allein 2001 die knapp 5.000 erfolgreichen Fischereischeinprüfungen zeigen. Seine natürlichen Bedingungen
haben Mecklenburg-Vorpommern zu einem wahren Anglerparadies werden lassen, dass bei Einheimischen wie Gästen gleichermaßen beliebt ist. Überall warten nicht nur Traumfische, sondern auch Naturerlebnisse und
Entspannung pur in reizvoller Landschaft.
|
|
|
| |
|
|
Für die Angler bedeutet Angeln ohnehin mehr, als nur
Fische an Land zu ziehen. Sie wehren sich gegen den Vorwurf, mit ihrem Hobby "Störfaktor in der Natur" zu sein, wie es manche Umweltschützer darstellen. Mit jährlich tausenden Stunden
ehrenamtlicher Hege und Pflege von Gewässern sowie umfangreichen Besatzungsmaßnahmen stellen die Angler ihr Umweltengagement eindrucksvoll unter Beweis. Wer nun als Hobby-Angler einen heißen Tipp sucht,
der ist zum Beispiel bei dem Rostocker Angelexperte
|
|
| |
Fritz Haverkost genau richtig. Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht
und betreibt einen großen Angelmarkt in der Hansestadt. Freimütig und kostenlos gibt Haverkost fundierten Rat, wann und wo welcher Fisch beißt, welcher Köder Erfolg verspricht oder welches Gerät sich am besten
eignet. Der mit allen Wassern gewaschene Kenner ist überzeugt, dass Angeln "keineswegs Glückssache" ist. "Wer mit dem falschen Gerät am verkehrten Standort angelt, der kann gleich wieder
einpacken", meint er.
Die Angelei ist nicht nur für Haverkost zum existenziellen Standbein geworden. "Gegenwärtig gibt es weit über 100 Angelshops im Lande, die in der Regel eine Familie
ernähren", macht der Geschäftsführer des Landesanglerverbandes, Peter Tackmann, auf eine wirtschaftliche Dimension des beliebten Hobbys aufmerksam. In diese Kategorie gehören u.a. die Küstenfischer, die
teilweise oder ganz ihr ursprüngliches Gewerbe umgestellt haben und Angeltouren auf See anbieten. Auch die Zahl von Serviceunternehmen wächst, die Boote und Ausrüstung ausleihen oder spezielle Anglerpensionen
führen. Das attraktive Angeln vom Kutter in der Ostsee mit ihren Dorschen, Heringen, Makrelen, Meerforellen oder Plattfischen ist indes nur eine Variante. Beliebt ist auch das so genannte Brandungsangeln von den
kilometerlangen Stränden oder den zahlreichen Seebrücken und Molen. Wer es etwas ruhiger liebt, kann sich die reichen Fischgründe der Haff- und Boddengewässer dicht hinter dem Küstensaum eigenständig mit einem
Leih-Angelkahn oder begleitet von einem erfahrenen Angelführer erschließen.
|
| |
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
Als aussichtsreich haben sich unter anderem die von Stephan
Hackbarth aus Wolgast geführten Angeltouren in den Gewässern rund um Usedom erwiesen. Die Rekordstatistik seiner Tourteilnehmer weist beispielsweise einen über 17 kg schweren Hecht und einen fast gleich schweren
Karpfen auf. Nicht weniger lukrativ sind die artenreichen Seen und Flüsse. Dort können u.a. Riesenhechte, prächtige Barsche oder dicke Aale überlistet werden. Nicht zu unterschätzen sind auch die über das ganze Land
verstreuten Waldseen, Sölle, Tümpel und Gräben, die mit schwergewichtigen Karpfen, Schleien und sonstigen anglerischen Überraschungen aufwarten. Einzige Bedingung: Wer in M-V den Fischen nachstellen will, muss im
Besitz eines Fischereischeins und einer vom Besitzer oder Pächter des jeweiligen Gewässers ausgestellten Angelkarte sein.
|
|
|
nach einem Artikel der “Ostsee Zeitung”
|
|
|