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    Große Fische im Ribe Vesterå
       

    Der Fluss Ribe Vesterå ist bekannt für seinen Reichtum an großen Meerforellen. Das bisher größte Exemplar wurde 1991 gefangen: Es wog stolze 15,4 kg. Damals wurde im Ribe Vesterå noch mit Netzen gefischt. Die Zeiten sind längst vorbei, die Berufsfischer haben inzwischen das Feld geräumt, und heute wird nur noch die Angelschnur ausgeworfen.

     
     

    Jeder Hobbyangler, der einen Angelschein besitzt, kann den fischreichen Vesterå zu seinem Revier erklären. Im Mai 1995 zog ein Angler die bisher größte Meerforelle aus dem Vesterå. Sie brachte ganze 12,3 kg auf die Waage.
    Von Mai bis Mitte November wimmelt es im Vesterå nur so von Meerforellen, und auch den Lachsen scheint es dort zu gefallen. Den bisherigen Rekord stellte ein 1995 im Vesterå gefangener Vertreter dieser Gattung auf: Er wog 11,4 Kilo.

    Wo: Als Ribe Vesterå bezeichnet man den Teil vom Ribe Å, der von der Stadt Ribe zur Kammerschleuse am Wattenmeer verläuft. Auf der gesamten Strecke von der Ringsvejsbrücke bis zum Kanalhäuschen unweit der Schleuse befinden sich ausgezeichnete Fischplätze.

    Was: Heiß begehrt sind frischer Lachs und Meerforelle aus dem Wattenmeer. Im Frühjahr wird nach kleinen, blanken, nicht geschlechtsreifen "Grönländern" gefischt - im Herbst werden die großen, laichreifen Aufsteiger als Delikatesse gehandelt.

    Wann: Am Ribe Vesterå beginnt die Saison am 1. März und endet am 15. November.

    Die besten Bedingungen: Beim Angeln gibt weitgehend die Kammerschleuse, deren Betrieb von den Gezeiten im Wattenmeer abhängt, den Rhythmus vor. In der Regel öffnen sich die Schleusentore zwei Stunden nach dem Tidehochwasser. Optimal sind die Bedingungen meist in den Stunden nach Schleusenöffnung. Dann nämlich nimmt die vom Lande abziehende Strömung zu.

    Ausrüstung: Am besten eignet sich der tiefe und langsam fließende Ribe Vesterå für die Spinnfischerei. Benutzen Sie 8-9 Fuß lange Ruten mit einer Wurfkapazität von 10-30 g sowie offener Spinnrolle bzw. Multirolle mit 0,30 mm Schnur. Dazu große Spinner, die im dunklen Wasser gut sichtbar sind, oder schwere Blinker, die tief sinken.

    Weitere Informationen:
    www.sydjylland.com und www.angling.sydjylland.com

       
    nach Informationen des dänischen Fremdenverkehrsamtes



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