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Hallo Mörder und Tierquäler ! So müssten wir die Besucher unserer Seiten begrüßen, wenn wir uns der Argumentation der
PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) anschließen wollten. Neben begrüßenswerten Aktionen dieses Vereins (z.B. Kampagnen gegen Kosmetiktests an Tieren) sind leider auch
einige dabei, die einfach nur lächerlich sind. Neben der ziemlich aggressiven Kampagne gegen uns Angler gibt es da z.B. noch eine gegen das Milchtrinken.
Um die ideologisch geprägten Denkweisen der PETA-Jünger zu verstehen, muss man einfach mal etwas auf deren Internetseiten stöbern. Und dann werden Sie schnell feststellen, das Toleranz
gegenüber allen Nichtveganern nicht zu deren Stärke gehört.
Entlarvend sind dabei Aussagen auf der Frage- und
Antwortseite. Hier werden Pauschalisierungen in Reinkultur gepflegt und Nichtveganer auf eine Stufe mit Mördern und Kinderschändern gestellt: Beispiele: “...Sie
mögen durchaus der Ansicht sein, man dürfe Tiere töten, Schwarze versklaven oder Frauen schlagen...” oder “...Mord, Kindesmißbrauch und Tierquälerei sind anerkanntermaßen unmoralisch...“. Unter Tierquälerei
versteht PETA natürlich alles, was den eigenen Vorstellungen widerspricht, vom Fischfang, über Milchtrinken bis zum Eierlegen.
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Bewährtes Mittel bei PETA - Verdrehung von Tatsachen durch veganer Denkstrukturen
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Folgende Pressemitteilungen von PETA beschäftigen sich mit dem Angeln, wir lassen diese unkommentiert - sie
entlarven sich selber
Ein anschauliches Beispiel, wie PETA Tatsachen verdreht, Halbwahrheiten verbreitet und dumpfe Meinungsmache in
Sachen vegane Lebenseinstellung verbreitet (diesmal allerdings kommentiert):
Weil Fische ein Gehirn, ein zentrales Nervensystem und Schmerzrezeptoren haben, können sie genau wie Katzen,
Hunde und Menschen Schmerz empfinden. Dass sie nicht schreien können bedeutet nicht, dass sie nicht leiden.
Auch hat der „Angelsport" zur Folge, dass andere Tiere, wie etwa Vögel, häufig an liegengebliebenen Haken oder Angelschnuren ersticken.
Als PETA seine Kampagne „Rettet die Fische!" begann und Angler bat, Ihre Angelrute an den Nagel zu hängen, ernteten wir nur ungläubiges Staunen.
Ob Fische Schmerz empfinden können, ist in der Wissenschaft umstritten. Peta behauptet es einfach und stellt
Unbewiesenes als Tatsache hin. Grundlage aller dieser Behauptungen sind Veröffentlichungen im “Shark Info” der Erlenmeyer-Stiftung für Tiere. PETA, aber auch andere Organisationen, übernehmen Ergebnisse von
Untersuchungen, welche auf Haie bezogen sind und verallgemeinern diese. Bei der Bemerkung mit den Haken und Angelschnüren haben sie Recht, also Ihr Pappnasen unter den Anglern, nehmt Euer Gerümpel von den Gewässern
bitte wieder mit - wie Ihr seht, fallt Ihr allen Anglern in den Rücken.
Weiter geht es mit einem virtuellem Frage- und Antwortspiel:
„Fische empfinden nicht mehr Schmerz als eine Kartoffel, wenn man Ihnen die Augen herausschneidet."
Falsch, Herr Kartoffelkopf! Dr. D. Broom, Tierschutzberater der britischen Regierung, sagt dazu: „Anatomisch
und physiologisch ist das Schmerzsystem von Fischen dem von Vögeln oder Säugetieren gleichzusetzen." Und Dr. Austin Williams, ein Zoologe der amerikanischen Meeresfischerei-Behörde, meint, dass Fische „fühlende
Organismen sind und natürlich Schmerz empfindet".
Wie gesagt, die Wissenschafter sind sich uneins zu der Frage, ob Fische Schmerz empfinden. Aufgrund
verschiedenen Untersuchungen tendiert die Mehrheit zu einem “Nein”. PETA hat hier tendenziös 2 Aussagen herausgegriffen und stellt einfach eine Behauptung auf.
Schmerz ist nicht zuletzt eine Sache der Erfahrung, des Lernens. „Man muss ... zwischen dem neuronalen
Schmerzsystem im Gehirn und der subjektiven Schmerzempfindung unterscheiden", sagt Prof. Gerhard Roth, Biologe
und Hirnforscher an der Uni Bremen. „Mir sind keine Untersuchungen über Schmerz bei Fischen bekannt", ergänzt
sein Kollege Mario Wullimann. „Selbst in einem gerade erschienen Buch, das die neuesten Ergebnisse der Fischphysiologie zusammenfasst, taucht der Begriff Schmerz im Sachregister nicht auf."
„Und was kommt danach? Etwa die Rechte der Würmer?"
Warum nicht? Wir zweifeln stark daran, dass Würmer versessen darauf sind, mit der „Wurmpumpe" Bekanntschaft
zu machen, einer Plastikflasche mit einer Nadel am Ende, die von Anglern verwendet wird, Würmer „aufzupumpen", um sie dann als Köder zu benutzen, wie es in manchen Ländern leider noch der Fall ist. Auch
Frösche, Mäuse, Hasen und Hähne, aus deren Fell und Federn man oft „Fliegen" herstellt, zählen zu den Ködern.
Keine Ahnung, woher dieses Horrormärchen kommt. Wir haben noch nie von einer Wurmpumpe in diesem
Zusammenhang gehört, aber vielleicht meinen unsere Freunde ja damit ein Gerät zum sammeln von Watwürmern, was verschiedentlich auch so genannt wird. Der waidgerechte Angler nutzt Auftriebskörper etwa aus Plaste oder
Kork, ein “aufpumpen” der Würmer ist sowieso nicht sinnvoll, da ein dermaßen präparierter Wurm die Luft nicht lange halten würde.
Eher zum Lachen (wenn es denn nicht so ernst wäre) ist das “Fell” der “Frösche”, was der böse Fliegenfischer verwendet.
„Angler sind Engel verglichen mit kommerziellen Fischern."
Die großen Fabrikschiffe saugen in der Tat sämtliches Leben mit alarmierender Geschwindigkeit aus dem Meer,
aber Angler sind noch weit davon entfernt, sich Engelsflügel verdient zu haben. Jahr für Jahr verheddern sich zahllose Tiere und Wasservögel in weggeworfenen Angelleinen. Andere Tiere werden Opfer der „imprägnierten
Köder" (Plastikwürmer mit Duftstoffen im Inneren). Ein Tierarzt aus Florida stellte fest, dass die Eingeweide von
kranken Ottern voller Plastikwürmer waren. Und Angler veranstalteten ein Riesenspektakel, als Umweltschützer in
den USA ein Verbot von Senkblei verlangten, das Vögel vergiftet. Ungiftige Senkgewichte sind überall erhältlich - sie sind nur etwas teurer.
Jawohl, wie gehabt, alles in einen Topf schmeißen. Richtig ist, das weggeworfene Schnüre tödlich für Fische, mehr
noch für Vögel sein kann. Wir sagten es bereits oben, nehmen Sie bitte alles wieder mit, was Sie an das Wasser gebracht haben - Angelschnüre verrotten nicht.
Plastikwürmer mit Duftstoff im Inneren? Diese Argumentation ist nicht schlüssig. So ein Wurm, auch wenn wir noch
nie davon gehört haben, ist ja wohl am Haken und der Schnur befestigt und wird damit wieder aus dem Gewässer entfernt.
Sie selber wissen es sicher am besten, ja wir Angler verwenden Duftstoffe. Entweder im Friedfischfutter bzw. bei
Bolies, aber das dürfte keinem Fisch schaden. Oder Kunstköder werden damit präpariert. Mit diesen werden aber bestimmt keine Gewässer zugepflastert, was hier suggeriert werden soll.
Bleifrei angeln - damit habt PETA ausnahmsweise vollkommen recht. Blei ist ein Schwermetall und hochgiftig - Blei
hat nichts in Gewässern zu suchen. Leider ist es aber nicht so, wie behauptet (PETA-typisch, Halbwahrheiten als
Argumente), das bleifreie Gewichte überall erhältlich sind. Hier ist die Industrie gefordert und Sie sollen sich überlegen, ob Sie nicht bleifreie Gewichte einsetzen.
„ohne Angler wären die Flüsse und Seen reine Abwässer“
Nun sind sie statt dessen die Abfalleimer der Angler. Eine Studie eines Sees in Wales stellte fest, dass 64 % des
von Besuchern zurückgelassenen Mülls an dem Ufer vorgefunden wurde, das vorrangig Angler benutzten. Weggeworfene Köderbehälter machten 48 % des Müllaufkommens aus!
Einspruch - unzulässige Verallgemeinerung. Aber auch hier unser Aufruf an alle Dreckschweine unter den Anglern -
nehmt Eueren Müll wieder mit!
„Angler sind Naturschützer" „Was hat das mit „Naturschutz" zu tun: In einigen Ländern vergiften Regierungsbehörden das Wasser vorsätzlich
mit Fischpestiziden, um nicht erwünschte Fischarten zu töten, und besetzten die Gewässer dann wieder mit
„Sport-Fischen". Die künstlich eingesetzten Fische irritieren das Ökosystem und verursachen eine Verringerung der
Froschpopulation und Mikroorganismen. Künstlich eingesetzte Fische schleppen aber auch Krankheiten ein.
Wo bitte ist genau “in einigen Ländern”. Ganz bestimmt nicht in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Ganz im
Gegenteil - in den Fischereigesetzen wird artfremder Besatz verboten, in der Vergangenheit wurden hier Fehler
gemacht. Und wie sollen wir uns das mit den Pestiziden vorstellen? Ehrlich - so einen Blödsinn haben wir noch nie
gehört. Der zweite Satz ist wieder mal richtig, aber PETA - nur wer dumm ist kann die Wahrheit nicht erkennen. Und wer informiert ist erkennt Halbwahrheiten, was ja wohl eine Form der Lüge ist.
„Ein Angeln, bei dem Fische gefangen und wieder freigelassen werden, ist human."
Na klar, wenn Sie meinen, dass es nett ist, jemanden erst mit dem Auto zu überfahren und ihn dann wieder seines
Weges zu schicken. Zu den gängigen Verletzungen, die ein an der Angel hängender Fisch erleidet, zählen: eingerissene Schwimmblasen und toxischer Aufbau von Milchsäure in den Muskeln. Fische leiden auch unter dem
Verlust ihrer äußeren Schutzschicht, wenn man mit Ihnen hantiert, was dann oft zu Infektionen führt.
Noch nie haben wir diese Argumentation so von einem Angler gehört, human heißt schließlich “menschlich, der
Menschenwürde entsprechend”. Wahrscheinlich soll hier suggeriert werden, das Angeln unmenschlich sei. Gut
möglich, den PETA stellt ja Angler, Mörder und Kinderschänder gleich. Das waidgerechte Angler die Schleimhaut von
Fischen nicht beschädigen oder verletzte Schwimmblasen nur beim Angeln von Fischen aus großen Tiefen auftritt (die dann eben nicht zurückgesetzt werden), sei nur noch am Rande erwähnt.
„Angeln hält Kinder von Drogen fern." In Wirklichkeit werden Kinder hier an den „Haken der Grausamkeit" genommen. Bei nächtlichen „Turnieren", die
von einer Vereinigung für das Bogenfischen in Michigan gesponsert werden, töten mit Bogen und Lichtern bewaffnete Jäger Hunderte von Fischen, deren Leichen auf der örtlichen Deponie entsorgt werden.
Vielleicht stimmt das Beispiel ja, aber das mit der Kampagne von Balzer gleichzusetzen ist pervers. Aber nur logisch
im Gestrüpp von Halbwahrheiten, radikalen Ansichten und selektiven Wahrnehmungen der PETA.
Das zuviel Tofu doch schädlich für das Gehirn ist, beweist PETA mit “Alternativvorschlägen” zum Angeln.
“Nehmen Sie Ihre Freunde „an den Haken", indem Sie sie zu tier- und umweltfreundlichen Freizeitaktivitäten, wie beispielsweise Radfahren, Wandern, Schwimmen, Kanufahren oder Schnorcheln mitnehmen.”
Umweltverbände dürften dies anders sehen. Kanufahrer können Laichgründe zerstören, Radfahrer können der
Bodenerosion Vorschub leisten - müssen es aber nicht. Genau wie Angler - die können einem Fisch Schaden zufügen.
Aber nicht alles was wir können, machen wir auch. Außer vielleicht über PETA lachen.
Kleiner Nachtrag, ein anonymer Besucher schrieb im Forum unter www.lovetalks.de:
Die PETA arbeitet mit einfachen Relationen und Werbemitteln, dennoch effektiv. Auf den ersten Blick einleuchtend,
auf dem zweiten Blick auch treffend jedoch nur bei Menschen die in meinen Augen zu den Extremisten unter dem Tierschutz gehören.
Als ich den Text auf dieser Anglerseite (Anmerkung: diese Seite hier) zum ersten Mal las dachte ich der Webmaster übertreibt aber ganz schön.
Heute ein paar Tage später nach unzähligen Seiten durchlesen kann ich das verstehen.
Unbekannteweise Danke - und wieder einer aufgeklärt über die Schwachmaaten von der Möhrenfront. :))
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