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Wobbler sind für viele Situationen am Wasser eine echte
Bereicherung des Gerätekastens eines Raubfischanglers. Sie können langsam geführt werden, überzeugen durch mehr oder wenig realistische Designs und sind insbesondere für das Schlepp- oder Trollingangeln erste Wahl.
Doch nicht immer kann dieser Köder seine Vorzüge ausspielen. Trübes Wasser - Verdammt! Ein gutes Wochenende hatten wir uns wohl nicht ausgesucht, um dieses Gewässer zu befischen. Das Wasser ist zu trüb,
daran kann es keinen Zweifel geben. Nicht einmal dem Zander dürfte es gelingen, in so einer undurchsichtigen Brühe "blind" einen Wobbler zu fassen. Und dem Hecht erst recht nicht.
Was aber ist mit
der Seitenlinie? Hilft sie den Raubfischen nicht eine Beute zu schnappen, die
unsichtbar ist? Schon, aber dies eben nur bei Beutefischen und Ködern, die sich heftiger bewegen, als es ein Wobbler tut. Genau das tun Wobbler, im Gegensatz zu z.B. Spinnern, nicht; diese wackelten eher gemütlich.
Damit stellt sich die Frage: Wie lassen sich Hecht und Zander im Trüben fangen, gibt es eine Möglichkeit, die Räuber an den Wobbler zu kriegen? Was wir jetzt brauchten ist ein Wobbler, der im Wasser so
richtig Radau macht.
Ja – bauen Sie einen „Turbo“-Wobbler. Verwenden Sie dazu einen Gummiköder mit vielen kleinen Fäden, ideal sind hierzu farbige Oktopusse oder spezielle Twister – „Flutter Buggs“. Entfernen
Sie den Original-Drilling des Wobblers und ziehen den Gummiköder auf einen Haken auf. Ideal sind dazu Einzelhaken, wie z.B. der Circle-Hook. Drillinge lassen sich aber genau so gut verwenden. Bei schweren Oktopussen
montieren Sie einfach etwas Schaumstoff hinein, damit dieser realistischer schwimmt.
Fertig ist der ideale Wobbler für trübe Gewässer. Der Wobbler machte große, schlangenartige Bewegungen, die selbst im
trüben Wasser für den Fisch über die Seitenlinie gut wahrnehmbar sind. Der Schwanz lässt den Wobbler dazu viel größer erscheinen, als er in Wirklichkeit ist. Die Chance auf einen Fang hebt er ohnehin -
manchmal selbst im klaren Wasser.
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