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"Sensationeller Fang" - Lachs in der Ruhr gefangen
<Juni 2002> Zum ersten Mal seit 60 Jahren ist aus der Ruhr bei Mülheim wieder ein Lachs aus dem Wasser gezogen worden. Biologen der nordrhein-westfälischen
Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten sowie Fachleute der Ruhrfischereigenossenschaft werteten den Fang als "sensationell".
Das 72 Zentimeter lange und 3.400 Gramm schwere
Lachsweibchen war ihnen bei einer Testbefischung ins Netz gegangen.
Junge Lachse wandern aus den Bächen zum Meer ab, wachsen dort zu stattlicher Größe heran und kehren als erwachsene Fische in ihre
Heimatgewässer zurück, um dort ihre Eier abzulegen. Der jetzt in der Ruhr ausgemachte Lachs hatte nach Einschätzung der Biologen die Fließgewässer im sauerländischen Einzugsgebiet der Ruhr zum Ziel.
Aus den
Teichen für das Artenschutzprogramm gelangen des öfteren junge Lachse in den unterhalb gelegenen Bach. Nach Ansicht der Wissenschaftler bestätigt der Fund die 1986 begonnene Arbeit der Landesbehörde, anspruchsvolle
Fischarten in den Flüssen und Bächen des Landes wieder anzusiedeln.
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Lachse in der Luhe laichen ab
<Oktober 2001> Beim Abfischen an der Luhe in Niedersachsen wurde Ende Oktober ein 7 Pfund schwerer Rogner gefangen. Einige hundert Meter weiter stand dazu noch ein etwas kleinerer Milchner.
Der Fang beider Fische sorgte für Erstaunen bei den Beteiligten vom Zoologischen Institut der Uni Bremen. Nachdem die Kormorane in den vergangenen Jahren an der Luhe gewütet hatten, wurden dort keine
Besatzmaßnahmen mehr durchgeführt.
Umso erstaunlicher, das beim Abfischen auch noch 3 Smolts von knapp über 10 cm Länge gefangen wurden. Es ist den Lachsen offensichtlich gelungen, nach dem Aufsteigen in die
Luhe selbständig abzulaichen.
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Autor: <og>, zuletzt bearbeitet 25.06.2002,
nach Informationen aus verschiedenen Quellen
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