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Die Sohle besteht aus feinen, tonig-schluffigen oder
organischen Partikeln. Durch die Huminstoffe und die Schwebteilchen ist das Wasser bräunlich gefärbt. Das Bachbett bildet eine breite Ebene, die von miteinander verbundenen Laufrinnen durchflossen
wird. Bei Hochwasser wird die umgebene Niederung überschwemmt. Bachbegleitend ist ein Erlen-Auen-, Erlenbruch oder Eichen-Ulmenwald typisch. Ausgedehnte Röhrichte und Großseggenbestände sind
charakteristisch. Häufige Wasserpflanzen sind diejenigen, die auch in Stillgewässern zu finden sind, z.B. Laichkraut, Tausendblatt, Teichrose und Wasserknöterich. So wie bei der Pflanzenwelt zeichnet
sich die Tierwelt des Niederungsbaches durch Arten aus, die vor allem in Stillgewässern vorkommen. Fische kommen nicht vor. Naturnahe Niederungsbäche gibt es kaum noch. Sie sind zum großen Teil
begradigt, eingetieft, eingedeicht und mehr oder weniger stark entwässert.
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