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In der Quelle sind meist keine Fische anzutreffen, da
die Wassermenge zu gering ist. Zudem sind durch die niedrige Nährstoffkonzentration im Quellwasser nur wenige Tiere und Pflanzen vorhanden, die den Fische als Nahrungsgrundlage dienen könnten.
Entsprechend der Leitfischart Bachforelle, wird die auf die Quelle folgende Bachregion Forellenregion oder Salmonidenregion (Salmoniden = Lachsfische) genannt. Typisch
für diesen Fließgewässerabschnitt, der meistens die Oberläufe der Bäche in den Mittelgebirgen umfasst, sind turbulent und schnell fließendes Wasser, geringe Wassertemperaturen (selten über 10 °C) und
Temperaturschwankungen sowie eine hohe Sauerstoffkonzentration und eine felsig-steinige Gewässersohle. Als zweite wichtige Art kommt neben der Bachforelle die Koppe in diesem Bereich vor. Dieser auch Groppe oder Mühlkoppe genannte Fisch besitzt keine Schwimmblase und lebt am Gewässergrund, wo er sich von Kleintieren wie Insektenlarven und Krebstieren, sowie Fischlaich und –brut ernährt. Oft in einem Atemzug mit den Fischen werden die zu den Rundmäulern gehörenden Neunaugen genannt, von denen das Bachneunauge ebenfalls für die Forellenregion der heimischen Fließgewässern typisch ist. Die Gemeinsamkeiten der Fische und Neunaugen der
oberen Bachregionen sind ein hoher Sauerstoffbedarf und eine relativ niedrige Vorzugstemperatur sowie eine enge Anpassung an die Bedingungen schnell fließenden Wassers.
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