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Die auf die Barbenregion folgende Brachsen- oder
Bleiregion charakterisiert den Unterlauf der großen Flüsse. Besonders ausgeprägt sind die Uferbereiche, die häufig eine dichte Wasserpflanzen- und Röhrichtvegetation aufweisen, welche von der Fischfauna
als Nahrungs- und Laichhabitat genutzt wird. Das Wasser kann im Winter zufrieren und erreicht im Sommerhalbjahr Temperaturen von über 20 °C. Kennzeichnend für diese Region ist ein Sauerstoffgefälle von
der Gewässeroberfläche (sauerstoffreich) bis zum sandig-schlammigen Grund (sauerstoffarm). Im Unterschied zur Barbenregion dominieren hier, entsprechend der geringen Strömungsgeschwindigkeit des Wassers,
sich langsam bewegende Fischarten mit hohen Körpern wie Brachse oder Brassen, Schleie, Karpfen, sowie Zander, Rotauge oder Plötze und Hecht. Ebenso treten Arten der Barbenregion auf, so dass der Artenreichtum flussabwärts beträchtlich zunimmt. Viele dieser Fische legen ihren Laich
an Wasserpflanzen ab.
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