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Fischereibiologische Gliederung eines Flusslaufes
Ein
typisches Fließgewässer entspringt in der Quelle, vergrößert sich durch einmündende Nebengewässer und abfließendes Oberflächenwasser zum Bach und weiter zum Fluss, der schließlich ins Meer mündet. Dabei ändern sich
die prägenden ökologischen Faktoren wie Fließgeschwindigkeit, Wassertemperatur, Sauerstoffgehalt des Wassers und Sohlenbeschaffenheit des Gewässergrundes kontinuierlich. Vor ca. 40 Jahren kam man nach
fischereibiologischen Untersuchungen zur Erkenntnis, dass sich vom Oberlauf zum Unterlauf eines Fließgewässers mit den veränderten Umweltbedingungen auch die Zusammensetzung der Fischfauna in charakteristischer
Weise ändert. Die meisten Bach- oder Flussabschnitte können daher einer bestimmten Fischregion zugeordnet werden, die nach den jeweils vorkommenden Leitfischarten benannt werden. Im einzelnen werden von der Quelle
bis zur Mündung ins Meer die Forellen-, Äschen-, Barben-, Brachsen- und Kaulbarsch-Flunderregion (siehe Navigation links) unterschieden.
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