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Datteln-Hamm-Kanal
Der Datteln-Hamm-Kanal wurde 1915 - 1931 als Lippe-Seitenkanal am Südhang der Flußmulde in seinem unteren Lauf erbaut. Die Lippe ist dabei an
zwei Stellen, z.B. in Dorsten, künstlich verlegt worden. Der Kanal überwindet auf 60 km Länge einen Höhenunterschied von rd. 41 m in 6 Gefällestufen. Er beginnt, wie der Name ja auch sagt, im nordöstlichen
Ruhrgebiet bei Datteln und endet im westfälischen Hamm im Ortsteil Uentrop. Das Gewässer auch dort auch noch von Lastschiffen genutzt, allerdings herrscht ab dem Hammer Hafen nicht mehr all zu viel Verkehr.
Stippangler finden an diesem Kanal ihr Paradies. Beim Fischen mit der Match- oder Kopfrute sind Brassen und Rotaugen die Hauptbeute. Angefüttern ist zu empfehlen, aber das weiß jeder Friedfischfischer. Verwenden Sie
schweres Grundfutter (Kanalfutter), denn die Schiffe wühlen den Grund auf, dazu entstehen starke Strömungen, wenn eine Schleuse geöffnet wird. Beste Köder auf Weißfische sind Maden, Mistwürmer und Mais. Außer
Brassen und Rotaugen kommen viele Lauben vor, hin und wieder beißt auch mal ein Döbel. Frische tote Lauben sind hervorragende Köder für den Fang von Aalen, Rapfen und Zandern. Die Rapfen verraten sich durch wildes
Rauben an der Wasseroberfläche. Außer Köderfischen sind besonders schnell geführte Spinner, Blinker und schlanke Wobbler fängig.
Zander beißen bevorzugt auf Twister, Spinner und helle Gummifische. Am Erfolg
versprechendsten ist es, wenn Sie mit diesen Ködern gezielt die Bereiche vor Spundwänden absuchen. Hier lauern auch die Barsche auf Beute. Vereinzelt kommen auch Hechte vor. Versuchen sie es am besten dort, wo sich
Kraut bildet, zum Beispiel vor dem Wendebecken bei Uentrop. Der größte Friedfisch im Kanal ist der Karpfen. Er erreicht Gewichte von über 15 kg. Meist wird er gezielt mit Boilies beangelt. Aber auch Mais und Frolic
sind als Köder nicht zu verachten. Hin und wieder wird ein größerer Graser erbeutet.
Der Kanal ist in diesem Bereich zwischen 35 und 60 Meter breit und im Schnitt drei Meter tief. Die Ufer sind überwiegend
mit Steinschüttungen befestigt. Teilweise gibt es Spundwände. Zu beachten ist, dass der öffentliche Hafen in Hamm sowie der Mitteldamm zur Lippe nicht beangelt werden dürfen.
Fischarten (Mindestmaß/cm -
Schonzeit): Hecht (45/15.2.-30.4.), Zander (40/1.4.-31.5.), Barsch (-/-), Aal (35/-), Regenbogenforelle (25/20.10.-15.3.), Rapfen (-/-), Karpfen (35/-), Schleie (25/-), Bras- sen (-/-), Rotauge (-/-), Ukelei (-/-).
Erlaubnisscheine: Angelshop Möller und Wiese, Caldenhofer Weg 130, 59063. Hamm, Tel. 02381/24062.
Gebühren: Die Tageskarte kostet 3,00 €.
Bestimmunqen: Zwei Ruten oder eine Spinnangel.
Nachtangeln ist erlaubt, Fischen vom Boot aus nicht. Fangbegrenzungen pro Angler und Tag: drei Karpfen, fünf Forellen sowie 20 Rotaugen/Rotfedern. Alle anderen Arten unterliegen keiner Begrenzung. Laqe: In
Nordrhein-Westfalen - am östlichen Rand des Ruhrgebietes. Zu erreichen über die Autobahnen A44, die A1 sowie die A2.
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