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Seeringelwürmer
auch “Mottwurm” oder “Kneifer” genannt, sind ein nicht zu verachtender Meeresköder. Im Gegensatz zum Wattwurm werden diese sogar gezüchtet. Und weil diese
sich auch besser frisch halten lassen, werden sie immer beliebter. Geangelt wird übrigens mit “Babywürmern”, ausgewachsene Exemplare sind daumendick und einen halben Meter lang.
Vorsicht vor den Zangen am Kopf, die Kriecher können herzhaft zupacken.
Zielfisch(e)
Scholle
Dorsch
Wolfsbarsch
Vorteile
- können gut gehältert werden (Bassin mit Meerwasser und Sauerstoffpumpe)
- halten gut am Haken, besser als Wattwürmer
Nachteile
- am Haken eher schlaff
- muss kühl gelagert werden
- leider noch nicht überall erhältlich
- teilweise werden alte, schlaffe Köder angeboten - fast alle angebotenen Seeringelwürmer stammen aus Spanien
Methoden & Montagen
Seeringelwürmer immer so anködern, dass der Haken am Kopf ist. Sie sollten so angestochen werden, dass wenig möglichst Saft ausläuft. Zum anködern ist eine
Ködernadel erforderlich, hierbei den Wurm langsam aufziehen (sonst stülpt er um). Ein zusätzlichen Reiz schaffen Sie mit Cocktails - kombinieren Sie den Wurm mit Fischfetzen.
Tipps
- trocken in Zeitungspapier einzeln eingelegt kann man die Würmer kühl ca. 5 Tage lagern
- tote Würmer sofort entfernen, sonst ist der Rest auch schnell hinüber
- alternativ im Meerwasser hältern, dazu etwas Sand mit in den Eimer geben; mit Sauerstoffpumpe geht das einige Wochen
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