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Stausee Wirfttal

Unweit von Stadtkyll im Kreis Daun gelegen, findet sich der Stausee Wirfttal. Stadtkyll ist ein kleiner Ort in Rheinland Pfalz und befindet sich an der deutsch – belgischen Grenze. In den Sommermonaten wird man am Stausee Wirfttal viele Bekanntschaften mit belgischen und holländischen Anglern machen und Erfahrungen austauschen können.

Um an diesen Stausee zu kommen, beschreibe ich der Einfachheit halber die Anfahrt über Köln. Von Köln aus fährt man die A1 in Richtung Trier bis ganz zum Ende

 

durch. Die A1 endet am Autobahnanschluss Blankenheim. Nun biegt man nach links auf die B51 und fährt nun die Abfahrt Stadtkyll links ab. Wenn man im Ort ist, fährt man dann Richtung Campingplatz . Schon ist man da.

Wenn man eine Tageskarte lösen möchte, erhält man im Büro des Campingplatzes für ca. 7 Euro von den freundlichen Mitarbeitern eine Tagesangelkarte. Möglich ist es auch eine Monats oder Jahreskarte käuflich zu erwerben – diese Preise sind mir allerdings nicht bekannt.

Am Gewässer angekommen packten wir die Angelsachen aus und harrten der Dinge die da kommen sollten. Vielleicht fangen wir ja etwas von den verschiedensten Fischarten die dort leben. An diesem Tag setzten wir uns auf die Wiesenseite des Gewässers, das aus einer Seite eine Wiese besitzt und auf der anderen Seite mit Bäumen bestanden ist. Dieser Stausee besitzt auch ein größeres Fischschonbezirk, in dem es verboten ist zu fischen – da sollte man drauf achten, sonst drohen empfindliche Strafen. Der See ist etwa 3 – 4m tief und lädt zum experimentieren ein. Wir montierten eine Rute mit einem Futterkörbchen und warfen sie bis in die Mitte des Stausees aus (dort befindet sich ein Graben, durch den die Wirft fließt), und die zweite Rute diente als Posenrute. Bis zur Mittagszeit tat sich sehr wenig – nur die kleinen Rotaugen zupften schon einmal am Köder.  Gut – wir probierten es noch einmal und klatschten unsere Futterkörbchenrute keine zwei Meter vor unsere Füße. Das war ziemlich laut – und oh Wunder. In der Mittagszeit bissen die ersten Schleien – das ging bis in die späten Mittagsstunden hinein. Da aber eine Fangbeschränkung herrscht, durften wir nur jeweils 3 Schleien mitnehmen. Zur Abwechslung bissen zwischendurch ganze Brassenschwärme an unseren Futterkorbrute an. Die Größe der Fische war durchwachsen, aber Riesen waren nie dabei. Auf den Posenruten bissen hauptsächlich Forellen und Barsche an diesem Tag. Aber der schönste Fang war eine Rotfeder von 500g die uns goldfarben anleuchtete. Angler die auf Hecht und Zander aus sind, müssen sehr viel Geduld mitbringen, da diese Fische weniger gut besetzt sind.

Wer länger vor hat in Stadtkyll zu bleiben, hat die Möglichkeit auf dem nahe gelegenen Campingplatz einen Bungalow zu mieten oder dort mit einem mitgebrachtem Campingwagen zu übernachten. Wer es lieber etwas komfortabler möchte, kann sich ein Zimmer im Hotel direkt über dem See zu mieten. Allerdings sieht es mit der Köderbeschaffung schlecht aus, denn es gibt keinen Angelladen. Aber hier habe ich einen kleinen Tipp: Wenn man Maden, Würmer, Mais braucht oder einen Haken zu wenig hat, fährt am besten nach Kroneburg, das ca. 6 km von Stadtkyll entfernt ist – in einem Schuhladen bekommt man das notwendigste (bitte keine Ansprüche stellen). Friedfischköder wie Teig oder Mais kann man sich aber auch aus den Zutaten basteln, die man im nahe gelegenen  Supermarkt kaufen kann.

Es gibt noch etwas was man beachten sollte: In diesem kleinen Stausee gibt es wirklich sehr lästige und dumme Enten, die es auf das Grundfutter und die Köder der Angler abgesehen haben. Viele Male schon war ich dazu gezwungen eine Ente zu fangen, um ihr den Haken meiner Angel aus dem Schnabel zu entfernen, weil das Tier hinter meinem Futterkorb hergetaucht ist und den Köder geschnappt hat. Empfehlenswert ist auch, etwas längere Ruten auf der Wiesenseite zu nutzen, da das Ufer mit Gestrüpp übersäht ist – die Rutenständer sollten auch etwas stabiler sein, da der Uferstreifen ein wenig hart ist und die einfachen Rutenständer nur allzu leicht verbiegen.

Die Fische:
Im Wirftstausee schwimmen: Regenbogen-, Bach-, Lachsforellen, Barsche, Brassen, Schleien, Karpfen, Rotaugen, Rotfedern, Hecht, Aal, vereinzelt Zander herum und warten nur auf den Fang durch Ihre Rute.

Fazit:
Der Wirftstausee ist zwar nicht sehr groß und bietet auch nicht wirklich Riesen aus dem Fischreich, aber es ist ein schöner See, in dem man in Ruhe seinem Hobby frönen kann. Man fängt normalerweise immer etwas und geht selten leer aus – etwas ungewöhnlich ist es, dass die Schleien immer in der Mittagszeit beißen und sich selbst durch laut eingeworfene Futterkörbe nicht das Weite suchen. Nette Angler aus dem nahe gelegenem Ausland sorgen auch in einer Beißflaute für eine lockere Stimmung. Das Gewässer ist für Anfänger gut geeignet und für andere Angler eine nette Abwechslung – Specimanhunter werden allerdings enttäuscht werden – die wahren Riesen gibt es hier leider nicht. Auf jeden Fall werde ich mich an diesem See öfter mal sehen lassen. Noch ein kleiner Tipp – wer es größer möchte, fährt nach Kroneburg, das 6 km entfernt ist. Der See ist wesentlich größer und bietet größere Fische.

   

Autor: <jörg>, 16.06.2002

 

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