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Der Kronenburger See
Der Stausee in Kronenburg, 27 ha groß, wurde in den Jahren 1973/77 als Freizeitgewässer für Segler, Surfer, Angler und Schwimmer gebaut. Der See
ist mit Fischen gut besetzt, Angler können auf einer Uferlänge von 2,5 km ihrem Hobby nachgehen.
Im Winter dient er als Regenrückhaltebecken für die Hochwässer der Kyll. Die Talsperre wird seit 1979
fischereilich bewirtschaftet und wurde seither jährlich in der Vorsperre mit Salmoniden (meistens einheimische Bachforellen) besetzt. Zwei Raubfischarten, Hecht und Zander, werden jährlich als zweijährige Jungfische
(Größe ca. 20 cm) im Hauptsee besetzt. Friedfische wachsen generell in der Talsperre durch eigene Laichabgabe nach. Zur Auffrischung werden aber Karpfen, Schleien und Rotaugen im jährlichen Wechsel mit zweijährigen
Jungfischen nachgesetzt.
Alle fangreifen Fische des Kronenburger See wachsen also in der Natur heran. Der Bachkrebs ist wieder nachgewachsen, so dass zu dessen Schutz der Besatz mit Aal nicht mehr erfolgt.
Die Anwesenheit dieses einheimischen Bachkrebses bezeugt als Qualitätsindikator die hervorragende Wasserqualität. Das Gewässer ist auf ca. 2.500 m befischbar, wodurch die beim Angeln erwünschte Ruhe selbst bei
starkem Wochenendfreizeitverkehr gewährleistet ist.
Angelzeiten am Kronenburger See: 16.03. bis 15.10. für alle Fischarten, erweitert ist für Hecht und Zander die Saison bis 31.12.
Unterhalb des
Stausees beginnt eine rund 15 km lange teilweise unberührte Fließgewässerstrecke der Kyll, die als Highlight eine ca. 500 m lange Fliegenstrecke aufweist.
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