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Spinnerbait
   

Spinnerbait

Diese “Drahtwinkel” sind aus den Gerätekisten der amerikanischen Schwarzbarsch-Profis seit Jahrzehnten nicht mehr wegzudenken. Der Spinnerbait hat sich in Europa bisher aber noch nicht durchsetzen können. Erstaunlich, denn in Nordamerika gehören Spinnerbaits zur Grund- ausrüstung der meisten Spinnangler.

   

Was ist das Besondere an diesem Kunstköder? Ein Draht, der zu einem 90-Grad-Winkel gebogen ist, an dem ein Spinnerblatt an einem Wirbel und ein meist beschwerter Weichplastik-Köder bzw. ein Gummi aus Fransen auf der anderen Seite. Beim Schleppen oder Einholen beginnt der Spinnerbait zu arbeiten. Ganz simpel, denn dieser Kunstköder lässt sich aus alten Spinnern auch leicht selber herstellen.

In Nordamerika ist dieser Kunstköder gleichberechtigt zu Wobbler, Jerkbait und Co. in den Gerätekisten zu finden. Ja, die Amis mit Ihren Schwarzbarschen, werden Sie jetzt sagen. Nichts da, auch auf Zander und Hecht wirkt der Spinnerbait äußerst verführend.

   

Er sendet, die richtige Köderführung vorausgesetzt, eine Vielzahl von sich ergänzenden Reiz-Signalen aus. Mit einem Spinnerbait lassen sich eigentlich alle mit Kunstködern möglichen Reize produzieren, wobei es am Angler liegt einen Schwerpunkt zu setzen: Er kann ihn wie einen Blinker einholen, er kann den Spinnerbait auch hebend und senkend wie einen Gummifisch führen.
Beim schnelleren Einholen liegt die Betonung ganz auf das Spiel des Spinnerblatts, bei Heben und Senken wirkt der  Weichplastikköders am Jig-Kopf. Entsprechend große Spinnerbaits mit dem integrierten Bleikopf fliegen beim Wurf weit,  sinken aber durch den großen Wasserwiderstand langsam ab. Dieser hohe Wasserwiderstand erlaubt es auch, einen Spinnerbait ganz langsam zu führen. Spinner und Wobbler brauchen eine Mindestgeschwindigkeit um anzulaufen. Beim Spinnerbait ist das nicht der Fall. Dieser kann so langsam geführt werden, dass das Spinnerblatt nur schwach taumelt. Dieses "verzögerte Führen" reicht aus, um die feinen Gummifäden verführerisch zu bewegen.

Fängig ist der Spinnerbait auf Barsch und Zander, wenn man ihn hebend und senkend führt. In Seen kann man mit dieser Köderführung in Tiefen von bis zu 10 Metern fischen. Eine

 
Spinnerbait
 

Bereicherung ist der Spinnerbait auch für alle Hechtfischer. Hechte sind oberflächenorientiert und reagieren gut auf einfache Spinner. Ein einfaches Einholen, eventuell verbunden mit einem absinken bis zum Grund und schnellem Anheben, sendet alle notwendigen Reizsignale an den Hecht.

Aufgrund der eher geringen Akzeptanz dieser Köder in Mitteleuropa haben auch nur wenige Hersteller diese in ihrem Lieferprogramm. Neben den beiden Raubfisch-Spezialisten Stollenwerk und Think Big finden Sie diesen nur noch im Lieferprogramm von Jenzi und Mann’s. Letzterer hat auch das umfangreichste Angebot.

       
Spinnerbait von Mann's

Autor: <og>, 30.12.2002




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