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Posenformen
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Allroundpose mit guter Trag-
kraft und sehr guter Bißer- kennung, durch neutrale Form für Fließ- und Still- wasser geeignet.
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Stillwasserpose, durch
tiefen Schwerpunkt liegt diese auch bei bewegter Wasserober- fläche ruhig im Wasser.
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Fließwasserpose mit hoher
Tragkraft, geeignet für Strömung; durch den tiefen Schwerpunkt gut zum ver- zögerten Angeln geeignet.
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Fließwasserpose für ruhiges
bis leicht windiges Wetter, geeigent für verzögertes Angel, Oberteil gut sichtbar (Bologneseangeln).
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Stipppose für extrem feines
angeln bei Windstille im ruhigen Wasser; nur die An- tenne ragt aus dem Wasser.
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Ideal für mittlere bis
starke Strömung, sehr hohe Trag- kraft; gut für das verzögerte Angeln mit Stippruten.
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Spezialpose für das Angeln
im Stillwasser und bei leichter Strömung, kleinste Zupfer werden durch die tiefliegende Schnurführung zuverlässig angezeigt.
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Allround-Posenform mit sehr
hoher Tragkraft, geeignet für alle Gewässerypen. Ideal für das Karpfen- und Raubfisch- angeln.
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Scheiben-Posen erlauben
einen vibrationsarmen Lauf in der Strömung. Diese Posen benötigen auch weniger Bebleiung als Standardmodelle. Ruhiges Anbieten des Köders am Grund ist so ganz leicht.
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Die entscheidenden Kriterien Lassen Sie sich nicht von der Schönheit eines Modells beeinflussen oder von einem
ultramodernen Design. Andere Kriterien entscheiden darüber, ob eine Pose unter den gegebenen Bedingungen die richtige ist. Schön kann sie trotzdem sein.
Eine Pose besteht aus einem Hauptkörper, der für den Auftrieb sorgt, eine aus dem Wasser ragenden Antenne, die den Biss signalisiert, sowie einem Kiel, der sich unter
Wasser auf der gegenüberliegenden Seite der Antenne befindet. Die klassische Pose hat immer Auftrieb, ihr Tiefgang im Wasser wird von der Bleimenge auf der Schnur und vom Gewicht des Köders bestimmt.
Die Posen-Arten Es gibt vier verschiedene Arten von Posen
- für langsam fließende Gewässer
- für mittelschnell fließende Gewässer
- Gleitposen für Fließgewässer und Seen, die tiefer sind, als die Rute lang ist
- Spezialmodelle, wie etwa die Posen für das englische Posenfischen.
Eigenschaften
Einige Posenhersteller haben Universalposen entwickelt, die zylindrische oder bauchige Formen aufweisen und in der Tat in vielen verschiedenen Situationen zum Einsatz
kommen können. Erfahrene Posenangler allerdings führen immer ein ganzes Sortiment an unterschiedlichen Spezialposen mit sich. Posen für langsam fließende Gewässer
Sie sind sehr schlank und setzen dem Eindringen ins Wasser nur einen minimalen Widerstand entgegen, damit der Fisch nicht zurückschreckt. Andererseits zeigen sie
den zaghaftesten Biss eines Fisches an. Großen Auftrieb brauchen Posen in einem langsam fließenden oder stehenden Gewässer nicht. Posen für mittelschnell fließende Gewässer
Sie werden auch Strömungsposen genannt. Sie sind bauchiger, und die Antenne ist ein wenig größer. Ihr Kiel besteht aus Metall, Glasfaser oder Karbon, was ihnen eine bessere Schwimmlage in der Strömung verleiht.
Gleitposen Für tiefe Gewässer sind sie ein Muss, insbesondere wenn das Gewässer tiefer ist als die Rute lang. Auf Grund des Bleigewichts gleitet die Schnur nach dem Auswerfen durch die
Ösen oder das Röhrchen der Pose bis zum Haltepunkt. Dann hat das Vorfach die richtige Wassertiefe erreicht. Gleitposen sind spindeiförmig, genau wie die Posen für
langsam fließende und stehende Gewässer, wodurch die Schnur gut an ihnen entlang gleiten kann.
Posen und Farben Es gibt keine genauen Regeln für die Wahl der Farben. Der Anfänger wird sich einfach
an den schönen bunten Modellen erfreuen. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass wenn sich im Wasser ein bedeckter Himmel mit geringer Lichtintensität spiegelt, Antennen
von schwarzer oder dunkelroter Färbung am besten sichtbar sind. Bei praller Sonne oder wenn sich eine dunkle Fläche im Wasser spiegelt (Bäume etc.),
verwendet man besser gelbe oder weiße Antennen. In allen Zwischensituationen bieten sich zweifarbige Antennen an, die gut sichtbar sein müssen. Der erfahrene Angler wählt
im Allgemeinen Farben, die gut mit der Färbung des Wassers kontrastieren. Wer sich mit Posen auskennt und weiß, welche er einsetzen muss, sollte sich ruhig einige der
wunderschön lackierten Posen gönnen, die auf dem Markt sind.
Mit ein paar Tricks lassen sich Empfang und Fang noch verbessern:
Waggler-Posen
Waggler sind Posen, die nur am unteren Posenende mit der Hauptschnur verbunden werden. Die meisten Waggler sind aus Pfauenfedern gefertigt, kürzere auch aus
Balsaholz. Beim vorgebleiten Waggler sitzt die Hauptmenge des Bleis im unteren Posen-Ende. Dadurch steht die Pose auch bei Wind- und Oberflächendrift stabil. Fischt
man in Flachwasser mit dem Waggler, verursacht die Pose beim Anhieb oder beim Auswerfen weniger Lärm als andere Modelle. Der Driftbeater
Einen Driftbeater, eine besondere Art von Waggler, verwendet man bei Wind und Strömung. Der bauchige Posenkörper steht tief im Wasser. Nur die verdickte Spitze
schaut aus dem Wasser und ist auch auf weite Entfernung gut zu sehen. Der Auftrieb der dicken Posenspitze sorgt dafür, dass man selbst große Bleischrote verwenden kann,
um den Köder am Grund zu halten, ohne dass die Pose versinkt. Wie befestige ich die Pose auf der Schnur? Achten Sie darauf, dass die Posengummis immer fest auf der Pose sitzen und schön
elastisch bleiben. Alte Gummis leiern aus und zerreißen leicht. Die Gummis müssen die Pose so fest halten, dass sie sich beim Wurf oder Anhieb nicht verschiebt. Wenn sie
allerdings zu fest sitzen, schneidet die Schnur in den Posenkörper aus Balsaholz, und er zieht Wasser. Wenn Sie mit einem Waggler fischen, verwenden Sie immer einen
Posen-Adapter. Er erlaubt einen schnellen Posenwechsel, ohne dass neu montiert werden muss. Vielleicht wollen Sie auf eine schwerere oder leichtere Pose wechseln
oder brauchen zur besseren Sichtbarkeit eine andere Posenspitze. Für solche Situationen habe ich immer einen schwarzen wasserfesten Stift dabei, mit dem ich die
Posenspitze bemale. Dann kann ich sie auch bei Gegenlicht gut sehen. Die Lift-Methode Perfekt geeignet für Brassen und Schleien. Klemmen Sie ein Bleischrot zwei Zentimeter
vorm Haken an, und stellen Sie den Waggler einige Zentimeter tiefer als das Wasser. Nach dem Auswerfen straffen Sie die Schnur, so dass die Pose gerade noch zu sehen
ist. Bisse machen sich durch ein Heben und Flachlegen der Pose bemerkbar. Wenn die Pose sich aus dem Wasser liftet, muss angeschlagen werden. Schnurkontrolle
Wenn man mit dem Waggler weit werfen will, muss man die Schnur kontrollieren. Das funktioniert, indem man mit einem Finger an der Spule den Schnurablauf stoppt. So
verlangsamt sich die Wurfbahn der Pose, und sie landet genau und sauber auf dem angepeilten Futterplatz. Wenn Sie zu viel oder zu leichten Druck ausüben, verheddert
sich die Montage, oder die Pose fliegt weit über den Futterplatz hinaus. Verzögerte Führung Im Fluss ist die Strömung an der Oberfläche oft schneller als am Grund. Deshalb muss
man die Pose verzögert führen, damit der Köder der Pose voraus treiben kann. Wenn man ab und zu die Pose anhält, treibt der Köder verführerisch auf und wird häufig gerade dann genommen. Die Pose festsetzen
Auch bei Windstille im Stillwasser gibt es manchmal Unterströmungen, die die Pose wandern lassen. Kapitale und scheue Fische verschmähen aber einen Köder, der sich
bewegt. Deshalb sollten wir die Pose verankern. Dazu müssen wir die Schnur zwischen Rutenspitze und Pose versenken. Damit die Schnur sinkt, zieht man sie durch einen mit
Seifenwasser getränkten Schwamm oder Lappen. Ich habe immer etwas Seifenwasser in einer kleinen Flasche dabei. Auch wenn man nach dem Auswerfen die Rutenspitze ins
Wasser taucht und etwas Schnur einholt, kann man die Schnur absenken. Sollte die Pose immer noch treiben, klemmen wir ein größeres Bleischrot in Hakennähe an und setzen so die Pose fest. Wahl der Stick-Pose
Was muss man bei der Wahl der Stick- Pose beachten? Da wir mit ihr im Fließwasser fischen, darf sie auf keinen Fall zu leicht sein. In schnellerem Wasser verwendet man
eine Stick-Pose mit einer dicken Spitze, in ruhigen Zonen eine Pose mit schmaler Spitze. Bei starker Strömung braucht man Stabilität und fischt einen Stick mit
Draht-Kiel. Gerade beim Angeln auf scheue Fische darf der Stick nur wenige Millimeter aus dem Wasser ragen. Backshotting
Bei extrem starker Drift kann man ein Mini-Bleischrot zehn oder fünfzehn Zentimeter oberhalb der Pose auf die Schnur klemmen. Man nennt das back-shotting. Dies dämpft
den Anhieb allerdings manchmal etwas ab. Die Technik kann man auch beim Angeln mit der Stickpose anwenden. Bei einem kräftigen Wind stromab wird die auf der Oberfläche
schwimmende Schnur vor die abtreibende Pose geblasen. Pose und Köder ziehen unnatürlich durchs Wasser. Wenn man nun 35 oder 40 Zentimeter vor die Pose ein paar
kleine Schrote schaltet, ist die Schnur dem Einfluss des Windes entzogen. Allerdings entsteht beim Einwerfen mehr Lärm, der scheue Fische vertreiben kann. Transparente Posen
In flachen, klaren Gewässern angelt man am besten mit einer durchsichtigen Pose. Die macht die Fische weniger scheu als kompakte Posen aus Holz, Kunststoff oder
Pfauenfedern. Oft zahlt es sich aus, die Pose flach auf die Oberfläche aufzulegen, denn scheue Fische betrachten den unter Wasser stehenden Teil der Pose mit Misstrauen. Wanderangeln
Beim Wanderangeln oder Trotting lässt man die Pose bis zu hundert Meter flussabwärts treiben und sucht so weite Flussstrecken nach Fischen ab. Damit man die Pose besser
kontrollieren kann, braucht man eine lange Rute. Vor allem darf man nie den direkten Kontakt zur Pose verlieren, sonst kommt es zu Fehlbissen. Bei Bissen auf weite
Entfernung muss sofort und kräftig angeschlagen werden. Wenn der Fisch hängt, halten Sie die Rutenspitze nach unten, damit er nicht an der Oberfläche schlägt und
den Schwarm verscheucht. Den Fisch drillt man unter ständigem Pumpen ans Ufer. Die Schnur menden Besonders beim Posenangeln auf große Entfernung muss man die Schnur menden. Im
Fluss bedeutet das einfach, dass man die Schnur zwischen Rutenspitze und Pose gestreckt hält, damit sich kein Schnurbauch bildet, der die Pose aus der Bahn bringt.
Das Umlegen der Schnur darf auf keinen Fall die Pose unter Wasser ziehen, weil dann der Köder nicht mehr natürlich abtreibt. Wenn Sie schon beim Einwerfen etwas
flussabwärts werfen, funktioniert das Menden viel einfacher. Posen aus Naturmaterial Bunte Posen, wie man sie im Angelladen bekommt, verscheuchen so vorsichtige Fische wie Karpfen oder Döbel.
Wenn Sie in Ufernähe angeln, verwenden Sie besser Posen aus Naturmaterial, wie, Schwanen- oder Entenfedern,
einen kleinen Zweig oder ein Stück Schilf. Die werden als natürlicher Teil der Unterwasserwelt von den Fischen
akzeptiert. Solche Bissanzeiger sind sehr einfach, aber in stark befischten Gewässern bringen sie, ufernah eingesetzt, manchen Fisch. Posenangeln in der Tiefe
Wenn Sie in Tiefen angeln, die die Rutenlänge übersteigen, brauchen Sie eine Laufpose. Die Pose muss genug Blei
tragen, damit die Schnur durch die Laufringe gezogen wird. Achten Sie darauf, dass die Posenösen klein genug ist,
damit der Stopperknoten nicht hindurchrutschen kann. Bebleien Sie die Pose so einfach wie möglich, damit Sie beim Auswerfen keine Verwicklungen der Bleischrot-Kette befürchten müssen. Übertief fischen
Die Pose übertief einzustellen ist eine Methode, mit der sich scheue Fische, vor allem große Rotaugen, fangen
lassen. Wie tief die Pose gestellt wird, hängt von der Strömung ab. Je schneller die Strömung, desto tiefer muss die Pose gestellt werden. Man braucht eine lange Rute, damit der Abstand zwischen Pose und Rutenspitze
möglichst gering ist. Die Pose muss im 15-Grad-Winkel aus dem Wasser schauen. Bei einem Biss muss man sofort
anschlagen, damit der Fisch nicht den Widerstand der Rutenspitze spürt. Für diese Technik sind langsame, tiefere Rückströmungen ideal. Flaches, schnelles Wasser ist nicht geeignet. Die Segelpose
Die Segelpose ist für Hechtangler gedacht, die ihren Köder mit dem Wind weit über 100 Meter ausbringen wollen.
Kleinere Ausführungen eignen sich hervorragend zum Barschangeln. Eine Segelpose, die nur halb so groß ist wie die
für Hecht, ist bestens geeignet, kleine Köderfische und Tauwurmbündel auf Entfernung zu bringen. So kann man die Barsche auf großen Gewässern suchen. Fehlbisse vermeiden
Ein Problem ist ein zerbissener Köder, ohne dass die Pose einen Biss angezeigt hat. Wenn Sie das erleben, schieben
Sie die Bleischrote näher zum Haken. Dann muss der Fisch mit dem Köder im Maul weniger wandern, bevor er ein
Bleischrot bewegt und die Pose den Biss anzeigt. Außerdem sollte die Pose so ausgebleit sein, dass nur die Spitze
zu sehen ist. Wenn die Pose zu wenig bebleit ist, wird jeder Fisch den Köder wieder fallenlassen, weil er den Auftrieb der Pose spürt. Transportrohre
Die meisten Posen-Transportrohre, die man im Laden bekommt, sind aus festem Plastik. Beim Transport schlagen die Posen aber aneinander. Deshalb lohnt es sich, wenn man die obere und untere Verschlusskappe mit
Schaumstoff ausklebt. So sitzen die Posen fest im Rohr, und beim Transport werden sie nicht beschädigt. Posen besser sehen
Wenn Sie keine Posen mit Wechselspitzen verwenden, können Sie die Antenne farbig lackieren oder besser mit speziellen Fluo-Schläuchen (z.B. von Sensas) überziehen.
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