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wesentlichste Merkmale: Der Sonnenbarsch hat einen
hochrückigen, seitlich stark abgeflachten Körper. Am großen Kopf liegt eine kleine, leicht oberständige Mundspalte. Die Rückenflosse ist lang und ungeteilt mit 10 Stachel- und 10-12 Gliederstrahlen. Die Afterflosse
hat 2-3 Stachel- und 8-12 Gliederstrahlen. Der Sonnenbarsch hat eine große Brustflosse und knotige Reusendornen. Der Rücken ist dunkelbraun bis -grün. Die helleren Flanken zeigen einen grünlichen Perlmutterglanz und
kleine, gelblichbraune bis orangefarbene Flecken. Der häutige Anhang des Kiemendeckels, das "Ohr", trägt einen schwarzen und roten Fleck ("Kürbiskernbarsch"). Kehle und Bauch sind orange gefärbt,
die Flossen grün- bis gelblich. Das Hinterende der Rückenflosse hat dunkle Tupfen.
Lebensräume: Die ursprüngliche Verbreitung dieser Art erstreckt sich von der Kanadischen Seenplatte bis Florida und
Texas. Seit 1877 ist der Sonnenbarsch in West-, Mittel- und Osteuropa eingeführt. Der Sonnenbarsch ist nicht einheimisch. Die in einigen Flüssen und Seen nachgewiesenen Exemplare stammen aus unkontrollierten
Besatzmaßnahmen oder oft auch durch von Aquarianern freigesetzten Exemplaren. Auf Grund seiner geringen Größe spielt der Sonnenbarsch weder für Berufs- noch für Freizeitfischer eine Rolle.
Lebensweise:
Der Lebensraum des Sonnenbarsches umfasst warme, pflanzenreiche und strömungsarme Uferbereiche von Flüssen und Seen. Im Sommer hält sich der Sonnenbarsch in 1-2 m Tiefe auf, im Winter bevorzugt er tiefere Lagen.
Nahrung: Der Sonnenbarsch frisst bevorzugt wirbellose Wassertiere, Amphibien- larven aber auch Fischlaich und -brut.
Größe: die Durchschnittsgrößen liegen bei 10 - 15 cm, selten bis 30 cm.
In seine ursprünglichen Heimat wesentlich größer, hier wird er bis zu 4 kg schwer.
Mindestmaß und Schonzeit: der Sonnenbarsch als artfremder Fisch ist nicht geschont
Laichzeit: Von Mai
bis Juni. Die Eier werden an seichten Uferstellen in flachen Laichgruben abgelegt und wie die spätere Brut von beiden Elterteilen bewacht. Vermehrt sich stellenweise massenhaft (z. B. früher Alte Donau bei Wien) und
ist dann als Nahrungskonkurrent und als Laich- und Bruträuber höchst unerwünscht.
In Amerika hat der Sonnenbarsch den Spitznamen “Kürbiskern” - Pumpkinseed Sunfish - Grund ist der dunkle Fleck auf dem
Kiemendeckel.
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