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Hecht
Esox lucius

 
   

andere Namen:
Esox

Frankreich: Brochet
Italien: Luccio
England: Pike
Spanien: Lucio, Luccio
Portugal: Lucio
Niederlande: Snoek
Luxemburg: Hiecht
Norwegen: Gjedde
Dänemark: Gedde
Schweden: Gädda
Estland: Haug
Lettland: Lidaka
Litauen: Lydeka
Polen: Szczupak pospolity
Finnland: Hauki
Ungarn: Csuka
Tschechien: Stika obecna
Portugal: Lucio

 
   

einige Tipps zum Hecht-Angeln

  • Hechte sind meist standort- treu und ziehen wenig umher. Sie stehen immer dort, wo sich Unterstände befinden. Im Schilf, dichtem Kraut, versunkenen Bäumen und Geäst usw. 
  • Jagen tut der Hecht (bei klarem Wasser) immer aus der Deckung heraus. Ein Angriff kann dabei auch aus der Tiefe erfolgen.
  • Eine gute Zeit für das angeln auf den Hecht ist die Dämmerung.
  • Angeln Sie an Unterwasser- hindernissen, Krautfeldern, schattigen Uferböschungen, in das Wasser hängenden Astwerk oder Stegen entlang.
  • Seltsamerweise jagen die Hechte fast immer vom Ufer weg. Also aus dem Schilf heraus, oder an Schar- kanten von der flachen in die tiefere Gewässerregion. Beim Bootsangeln also immer Richtung Ufer werfen und einholen.
  • Beste Hechtzeit ist direkt nach der Schonzeit (je nach Bundesland ab ca. Anfang Mai). Die Hechte sind ausgehungert und ziehen auf der Suche nach Beute recht weit umher. Zweit- beste Zeit ist der Oktober, dann fressen sich die Hechte den Vorrat für den Winter an. 
  • An viel beangelten Gewäs- sern versuchen Sie unbe- dingt Ihr Glück mit Köder- fischen. Kunstköder bringen hier wenig, die Hechte kennen wahrscheinlich sogar die Marken.
  • Bei einem Drill immer die Rute 90° zum Fisch halten, so haben Sie einen besseren Kontakt und ermüden den Fisch auch schneller. 
  • Bei den Ködern orientieren Sie sich immer am aktuellen Nahrungsangebot der Hechte. Im Mai und Juni laichen die Weißfische, suchen Sie die Plätze und bieten hier früh oder abends einen frischen Köderfisch an. Im Juli und August jagen die Hechte in der Morgen – oder Abend- dämmerung Ihre Beute an der Oberfläche, bieten Sie Jerkbaits oder Schwimm- wobbler an. Tagsüber stehen die Hechte jetzt tiefer. 
  • Im Herbst fressen die Hechte den ganzen Tag, bieten Sie jetzt bevorzugt Naturköder –Fische, Fetzen und Würmer- am Grund an. Im frühen Winter fangen große Köderfische im natürlichem Hecht- oder Barschdekor am besten. Wichtig: langsam und tief führen.
  • Köder für den Hecht sollten gut riechen, probieren Sie es mal mit “eingelegten” Ködern (Fischöl).
  • Beim angeln mit Köder- fischen empfiehlt sich ein Versuch mit Meeresfischen (Hering Stint etc.) - in England der Top-Köder.
  • Hechte sind nicht vorfach- scheu, dass beweist die Benutzung von “dicken” Spinnstangen. Das Vorfach sollte jedoch immer dunkel gefärbt sein und nicht glitzern.
  • Der wichtigste Tipp zum Schluss: Wer heute Hechte fangen will, der soll bitte an morgen denken! Hechte immer wieder zurücksetzen – respektieren Sie diesen großartigen Fisch.
     
wesentlichste Merkmale: Lang gestreckter, walzenförmiger und seitlich nur mäßig abgeflachter Körper (stromlinienförmig). Relativ langer Kopf mit einem entenschnabelähnlichen und oberständigen Maul; große und weit nach hinten verlagerte Rücken- und Afterflosse. Olivgrüne Färbung und weisser Bauch, die Zeichnung auf dem Körper ist sehr unterschiedlich. Großes Maul mit in mehreren Reihen angeordneten spitzen und scharfen Zähnen.

Lebensräume: Die Verbreitung des Hechtes erstreckt sich über Nordasien und Europa (nicht im Hohen Norden und auf der Iberischen Halbinsel), in Nordamerika gibt es eine verwandte Art - den
Muskie. In Europa existiert nur eine Art dieser Fischfamilie.

Lebensweise: Der Hecht kommt in allen Gewässern Mitteleuropas vor, die dem Raubfisch genügend Lebensmöglichkeiten bieten. Bei ausreichendem Nahrungsangebot ist er ein Standortfisch und zeigt ein ausgeprägtes Territorialverhalten (standorttreu), bei geringem Nahrungsangebot wandert er aber auch im Gewässer umher. Der bevorzugte Lebensraum des Hechtes liegt in den vegetationsreichen Uferzonen stehender oder langsam fließender Gewässer. Hier lauert er zwischen den Wasserpflanzen, unter Uferböschungen oder in versunken Bäumen/Ästen auf Beute, zu der er aus seinem Unterstand “sprintet”.
Hechte gibt es auch in schwach salzigen Bodden an der Ostseeküste (vor allem Deutschland, Polen und Schweden).

Nahrung: In der Jugend tierisches Plankton und Fischbrut, später Fische aller Art, Frösche, Vögel und sogar kleine Säugetiere; ernährt sich auch kanibalisch von eigenen Artgenossen.

Größe: Die Durchschnittsgrößen liegen bei 50 cm bis 100 cm, Längen bis 150 cm (Weibchen) und 100 cm (Männchen) oder Gewichte von ca. 25 kg sind möglich.

Alter: Im Normalfall selten älter als bis 15 Jahre, bis zu 30 Jahre wurde aber auch nachgewiesen.

Mindestmaß und Schonzeit: Finden Sie, geordnet nach Bundesland, unter
Gesetze
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es jährlich veränderliche Schonzeiten für den Hecht.

Laichzeit: Zur Fortpflanzung im Frühjahr (Februar bis April - Wassertemperatur muss unter 8° liegen) werden Bereiche geringer Tiefe oder überschwemmte Riedwiesen aufgesucht, und die an Wasserpflanzen heftenden Eier abgelegt (bis 20.000 pro kg Körpergewicht). Die nach 10 - 15 Tagen schlüpfenden Larven bleiben die ersten Tage an Pflanzenstängeln haften. Als Jungfischchen ernähren sie sich von Kleinkrebsen, aber nach 4 - 5 Wochen, mit einer Länge von ca. 5 cm, erfolgt die Umstellung auf Fisch als Hauptnahrung. Geschlechtsreif wird der Hecht nach 1 bis 2 Jahren.
In vielen Gewässern kann sich der Hecht nicht fortpflanzen, da dort durch das Hochwasser überschwemmte Wiesen fehlen. In Talsperren ist durch den schwankenden Wasserstand z.B. keine Reproduktion möglich.

Geeignete Angelmethode(n): Spinn- und Schleppangeln. Empfehlenswerte Köder sind diverse Kunstköder (große Wobbler, Spinner, Blinker, Gummifisch) und Köderfische am System. In den Boddengewässern auch leichte Pilker (30 bis 60 g).

Geräteempfehlung:

empfohlene Köder:
Köderfisch, diverse Kunstköder

Fangtipp: Gute Fangplätze an der Ostsee sind der Kubbitzer und der Greifswalder Bodden und der Strelasund.

Beste Fangzeit: Mai - Dezember

Küchentipp / Zubereitung: keine, Hechte sollten immer zurückgesetzt werden

weitere Informationen: Der Hecht kann schnell beschleunigen, 60% der Körpermasse bestehen aus Muskeln. Die extrem weit hinten liegende Rückenflosse und die große Schwanzflosse verleihen ihm eine großes Beschleunigungsvermögen.

Der Hecht lauert, im Kraut versteckt, seiner Beute auf und fällt diese mit einem rasanten Spurt an. Dabei verlässt er sich auf sein hervorragendes Sehvermögen, im trüberen Wasser auch auf den überdurchschnittlich entwickeltem Geruchssinn. Die Zähne am Oberkiefer können nach innen “geklappt” werden, um Beute besser schlucken, aber nicht wieder entkommen lassen zu können, mit dem beweglichem Kiefer kann er auch große Beutefische “am Stück” verschlingen. Die Beute wird meist quer gepackt, gedreht und mit dem Kopf voran geschluckt.

Männliche Hechte überschreiten selten ein Gewicht von 4,5 kg, alle gefangenen “Meterhechte” sind weibliche Hechte (Hechtoma). Der Hecht wächst sehr schnell, für 1 kg Körpergewicht benötigt er 5 - 8 kg Fische.

Der Hecht frisst am liebsten Fische, die etwa ein Zehntel bis ein Fünftel seines eigenen Körpergewichtes haben. Er frisst pro Jahr insgesamt etwa das Zweieinhalbfache seines Körpergewichtes. Davon frisst er die Hälfte unmittelbar nach dem Laichgeschäft, etwa um den April herum.


Hecht, esox lucius

















© Foto tauchschule-blatt.de
mit freundlicher Genehmigung



 




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