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andere Namen: Häsling, Zinnfisch usw. (würde
früher in jeder Region anders genannt)
Frankreich: Vandoise, Vandoise vraie Italien: Leucisco England: Dace, Dart Holland: Serpeling Dänemark:
Strømskalle
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einige Tipps zum Hasel-Angeln
- Hasel sind nicht immer einfach zu finden. Versuchen Sie es in kleineren Wiesenbächen mit festem Grund und
ausreichender Strömung.
- Gute Stellen sind über- hängende Bäume oder im Schatten von Brücken.
- Er ist alles andere als ein Standfisch, sondern ist immer in Bewegung und sucht dabei nach Nahrung.
- Verräterisch sind kleine Ringe an der Wasserober- fläche, der Hasel sucht dann nach Oberflächen- nahrung.
- Wo ein Hasel ist, sind immer auch andere, er ist ein Schwarmfisch.
- Die Bisse kommen immer recht vorsichtig, sofortiges anschlagen ist notwendig.
- Anfüttern ist möglich, dann aber wenig und dafür häufig (wenig) nachfüttern.
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wesentlichste Merkmale: Der Hasel hat eine gestreckte und schlanke Körperform
mit grauen oder dunkelgrünen Rücken und silbernen Flanken und Bäuchen. Das Maul ist leicht unterständig und klein, die Kopfform schmal und spitz. Er hat kleine
Schuppen und geblich gefärbte Augen. Die Brust- und Afterflosse sind manchmal leicht rosa gefärbt, die Rücken- und Afterflosse haben konkave Ränder.
Lebensräume:
Der Hasel kommt in Mittel- und Osteuropa vor. Er fehlt in Schottland, Irland, Griechenland, Italien und auf der Pyrenäenhalbinsel.
Lebensweise:
Der Hasel bewohnt vor allem klare, sauerstoffreiche Fließgewässer von der Forellen- über die Äschen- bis zur Brassenregion. Er ist eine ausgesprochen
rheophile (strömungsliebende) Fischart, der meist in Flüssen, aber auch in Seen zu finden ist. Der Hasel hält sich schwarmweise in oberflächennahen Wasserschichten auf und bevorzugt Gewässer mit Sand- und Kiesgrund.
Er wird als einer der besten Schwimmer unter den Karpfenartigen bezeichnet.
Nahrung: Plankton, Bodentiere und Insektenlarven, seltener pflanzliche Stoffe,
ausgewachsene Exemplare Insekten und Krustentiere.
Größe: Die Durchschnittsgröße beträgt 20 cm, das Durchschnittsgewicht knapp
über 100 g; sehr selten wird er über 30 cm lang und bis zu knapp 1 kg schwer.
Alter: ca. 10 Jahre, maximal bis zu 15 Jahren
Mindestmaß und Schonzeit:
finden Sie, geordnet nach Bundesland und Kantonen, unter Gesetze
Laichzeit: Die Fortpflanzung findet im Frühling (März bis Mai) im See auf der Uferbank statt, die Wassertemperatur
muss über 10° betragen. Die Schuppen der Milchner werden sehr rauh, es bildet sich ein Laichausschlag. Auf den
Laichgründen - kiesige Flachwasserbereiche mit Pflanzenbewuchs - werden die ca. 2 mm großen Eier (2.000 - 20.000/Weibchen - 15.000 bis 135.000 Eier je kg Gewicht)) abgelegt. Die klebrigen Eier haften an Steinen und
Wasserpflanzen, die Brut schlüpft nach ca. 25 Tagen. Der Hasel ist nach 2 Jahren geschlechtsreif.
Geeignete Angelmethode(n): Posenangeln mit Stiftposen, Kopfrute. Auch der Fang mit Fliegenrute und
Trockenfliege ist sehr gut möglich.
Geräteempfehlung:
empfohlene Köder: Maden, Larven und Brot.
Fangtipp: siehe Kasten
Beste Fangzeit:
Küchentipp / Zubereitung: Das Fleisch ist von guter Qualität.
weitere Informationen: Im Vergleich zum verwandten Döbel ist der gesamte Körperbau des Hasels viel graziler.
Beim Döbel sind die Rücken- und Afterflossen nach außen gerundet (konvex), während sie beim Hasel nach innen gerundet sind (konkav). Auch die gebliche Augen sind typisch für den Hasel.
Obschon der Hasel auf Sauerstoffmangel empfindlich reagiert, erträgt er - dank seiner Lebensweise in Oberflächennähe - Gewässerverschmutzung und -überdüngung recht gut.
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