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    Giebel
    carassius auratus

    andere Namen:
    Silberkarausche, Goldfisch (Farbvarietät)

    Frankreich: Cyprin dor, Gibèle, Carassin argenté
    England: Crucian carp, Goldfish, Prussian carp, Gibel carp
    Holland: Giebel
    Dänemark: Sølvkarusse

     
       

    wesentlichste Merkmale: an den Körperseiten und am Bauch silberglänzend, im Gegensatz zur Karausche größere Schuppen und Augen, karpfenähnliche Gestalt, goldgelbe Iris im Auge

    Lebensräume: lebt am Boden stehender oder langsam fließender Gewässer mit Pflanzenbewuchs

    Nahrung: Bodentiere aller Art und pflanzliche Stoffe

    Größe: die Durchschnittsgröße liegt bei 15 bis 20 cm , Längen von 50 cm und Gewichte von bis zu 3 kg sind möglich

    Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland, unter
    Gesetze


    Der Körperbau des Giebels ist demjenigen der
    Karauschen ähnlich. Er lebt in Mittel und Osteuropa überall da, wo auch die Karausche vorkommt, kommt aber bis in den Fernen Osten vor. Der in China gezüchtete dekorative Goldfisch stammt übrigens von einer Unterart der Silberkarausche ab (C. auratus gibeho). Die ursprüngliche Heimat des Giebels liegt in Ostasien und Sibirien. Er ist durch den Menschen inzwischen weit verbreitet worden. In Japan und China werden seit über 1000 Jahren besondere Varianten des Giebels gezüchtet (Goldfisch, Schleierschwanz, Löwenkopf, etc.), die seit einiger Zeit auch in Europa gehandelt werden. Heutzutage wird der Giebel in ganz Europa eingeführt, unter anderem im Zuge der Verbreitung der Pflanzen fressenden Fische. Die Meinungen betreffend der Einführung sind gespalten.

    Die Laichzeit fällt in die Zeit von Mai - Juli. Die Eier (ca. 160.000 - 380.000/Weibchen) werden in mehreren Portionen an Wasserpflanzen abgelegt.
    In Europa existieren Giebelpopulationen, die nur aus weiblichen Tieren bestehen. Dies beruht auf der Fähigkeit zur Gynogenese (Form der Jungfernzeugung). Die Weibchen lassen die Eier vom Sperma anderer Cyprinidenarten "induzieren". Hierdurch kommt es zu einer Entwicklung des Eies, allerdings ohne eine Verschmelzung mit der fremden Erbinformation. Die sich entwickelnden Fische sind alle weiblich.




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