|
wesentlichste Merkmale: Breiter und flacher Kopf mit einem
endständigen und großen Maul; insgesamt 8 Barteln, vier längere am Oberkiefer, vier etwas kürzere am Unterkiefer; braun-olive Färbung mit weiß-gelblichem Bauch; Fettflosse, diese reicht fast bis zum
Ansatz der Schwanzflosse, Stacheln in den Brust- und an der Rückenflosse.
Lebensräume: Zwergwelse sind nachtaktiv und leben am Grund ruhiger Gewässer, verstecken sich auch direkt im Schlamm. Sie sind
zählebig und stellen nur geringe Ansprüche an die Wasserqualität. Am besten gedeihen sie in warmen (> 18 °C), stehenden oder langsam fließenden Gewässern.
Lebensweise:
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet liegt in Nordamerika östlich der Rocky Mountains von Kanada bis zum Golf von Mexiko. Wurde 1885 aus Nordamerika in Europa eingebürgert.
Nahrung:
Als Nahrung dienen den Jungtiere kleine Bodentiere, wie kleine Schnecken, Muscheln und Insektenlarven, erwachsene Tiere ernähren sich von Krebsen, Kleinfischen und Fröschen. Gilt als sehr gefräßig.
Größe:
Durchschnittsgrößen liegen bei ca. 30 cm, Längen bis 40 cm oder Gewichte bis zu 2 kg sind möglich
Alter:
Mindestmaß und Schonzeit:
finden Sie, geordnet nach Bundesland und Kantonen, unter Gesetze
Laichzeit: Liegt je nach Gewässer zwischen März und Mai bei einer Wassertemperatur um 18-20 °C. Die Eier (4.000-5.000) werden an
einer geschützten Uferstelle in Nestmulden abgegeben und bewacht. Die Jungfische werden noch von dem Männchen bewacht.
Geeignete Angelmethode(n): Grundangeln
Geräteempfehlung:
normale mittlere Ausrüstung
empfohlene Köder: Mistwürmer, Dendrobena
Fangtipp: anfüttern mit Komposterde und untergemischten zerstückelten Mistwürmern
Beste Fangzeit:
Küchentipp / Zubereitung:
Sehr schmackhaft, das hierzulande oft in Restaurants angebotene Welsfleisch ist oft vom gezüchteten Katzenwels. Das Fleisch ist praktisch grätenfrei und schmeckt geräuchert sehr delikat.
weitere Informationen:
Da der Zwergwels verhältnismäßig anspruchslos ist, besteht die Gefahr, dass er sich in wärmeren Gewässern stark vermehren kann und einheimische Arten verdrängt. Aus diesem Grund ist der Besatz mittlerweile größtenteils verboten.
|