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Zander im Baggersee
Zander lieben versunkenes Gehölz. Optimale
Standplätze bieten umgestürzte Bäume, besonders in tiefen Uferzonen. Auch alte Bootsstege, Pflöcke und versunkene Boote sind immer interessant. Zander brauchen Deckung, um erfolgreich rauben zu können.
Im Winter steigen die Chancen auf den Fang, der nachtaktive und mit einem hervorragenden Sehvermögen ausgestattete Zander frisst bevorzugt bei Dunkelheit.
Doch wo sind die guten Stellen auf Zander in einem Baggersee? Tagsüber und bis zum Beginn der Dämmerung stehen die Zander meist in den tieferen Seebereichen. Lieblingsplätze sind dann alle Senken und Löcher- meist
weitab vom Ufer in Tiefen ab 5 Metern. Ein einigermaßen erfolgreiches angeln ist dann nur vom Boot z.B. mit der
Vertikalangeltechnik möglich. Mit einem Echolot lassen sich solche Stellen recht einfach finden. Fangträchtig sind
auch steile Kanten, auch in Ufernähe. Wenn hier noch Steine oder versunkene Bäume zu finden sind ist eine solche Stelle immer einen Versuch wert.
In Baggerseen sind Sand- oder Kiesbänke auch recht häufig zu
finden. An solchen Stellen wechselt die Tiefe meist recht häufig und es kommen dort auch so genannte “Barschberge” vor. Den Kleinfischen fehlt es dort oft an Deckung - optimal für den Zander.
Mit Einbruch der Dunkelheit folgen die Zander den Kleinfischen in die flacheren Uferbereiche. Raubfische stehen dann fast immer an einer Kante, selten direkt im gleichmäßig flachen Wasser. Sie
lauern hinter der Kante in den etwas tieferen Abschnitten und schnappen sich die Kleinfische mit einem Angriff von unten. Durch Ausloten lassen sich solche Kanten recht einfach finden.
Wenn Sie einen Zander gefangen haben, spricht nichts dagegen, diese Stelle erneut anzuwerfen. Im Gegensatz zum Hecht sind Zander eher gesellig und rauben gern in kleinen Trupps.
Autor: <og> 20.11.2004
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