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Zackenbarsch(e)
Epinephelus spp.

 
   

andere Namen:

Frankreich:
Merous
Italien: Cernia
England, Schweden: Grouper
Niederlande: Zaagbaarz
Spanien, Portugal: Meros
Dänemark: Havaborre

 
   

wesentlichste Merkmale: häufig sehr gedrungen und robust gebaut, hinterer Teil des Körpers seitlich zusammengedrückt; im Kopfbereich, bis hin zum weiten Maulspalt, jedoch verbreitert; einige Arten (frei- und schnellschwimmende Lebensweise) auch in der vorderen Körperhälfte stärker seitlich zusammengedrückt; stark muskulöse Schwanzstiel mit kräftiger Schwanzflosse; von dicken Lippen umrandetes Maul mit einer großen Zahl kleiner und scharfer Zähne, die in mehreren Reihen angeordnet sind, bei einigen Sägebarschen ist das Maul zusätzlich noch mit größeren Fangzähnen (“Hundszähnen”) bewehrt; Rückenflosse fast immer durchgehend, im vorderen Teil durch Stachelstrahlen gestützt, Brustflossen und Schwanzflosse abgerundet; unterschiedliche Färbungen, meist keine kräftigen Farben, kann seine Farbe verblassen lassen und passt sich so an den Grund an.

Lebensräume: Weltweit in allen tropischen und subtropischen Meeren, einige Arten auch in gemäßigten Zonen des Atlantiks und der Nordsee.

Lebensweise: siehe unten bei “
weitere Informationen

Nahrung: Fische, Krebse, Tintenfische (Weichtiere)

Größe: bis zu 170 cm (in europäischen Gewässern), ansonsten beträchtliche Größenunterschiede. Den kleinsten Arten mit nur 3 cm Körperlänge stehen Zackenbarsche mit 3 m Gesamtlänge gegenüber. Dementsprechend schwanken auch die Gewichte. Während die Kleinen nur wenige Gramm wiegen, bringen die größen Arten bis zu 450 kg auf die Waage.

Alter: einige Arten bis zu 70 Jahren

Mindestmaß und Schonzeit: Erkundigen Sie sich bitte im Fanggebiet nach den dort geltenden Bestimmungen.

Laichzeit: Verschiedene Arten sind (Folge-)zwitter, jedes der Tiere verfügt über einen vollständigen weiblichen und männlichen Geschlechtsapparat und produziert gleichzeitig Eier und Samenzellen. Nach der Geburt sind diese Zackenbarsche weiblich und können sich im Laufe des Alterns zu Männchen umwandeln. Diese Zwitter befruchten sich gegenseitig. Im Extremfalle, bei Mangel eines Geschlechtspartners, kommt es sogar zur Selbstbefruchtung. Treffen sich zum Teil zur Fortpflanzungszeit in grossen Schulen, das laichen erfolgt zu bestimmten Jahreszeiten oder Mondphasen im Freiwasser. Einige Arten wandern ins Süsswasser, um abzulaichen.

Geeignete Angelmethode(n): Schleppfischen vom Boot aus

Geräteempfehlung: Bootsausrüstung der mittleren Klasse (bei den großen Arten auch schwere Ausrüstung)

empfohlene Köder: Naturköder

Fangtipp: Wer gezielt auf Zackenbarsche angeln möchte, sollte mittleres bis schweres Gerät einsetzen, er versucht sich am Boden in Felsspalten festzusetzen.

Beste Fangzeit:

Küchentipp / Zubereitung: ausgezeichneter Speisefisch, kann aber durch Ciguatera (Gift, dass durch Algen produziert wird) sehr giftig sein.

weitere Informationen: Die Sägebarsche oder Zackenbarsche bilden eine umfangreiche Barschgruppe mit über 500 Arten in 30 Gattungen. Die größte Formenvielfalt finden wir in tropischen und subtropischen Meeren, dagegen ist die Artenzahl in den gemäßigten Gewässern nur gering. Die weitaus meisten Zackenbarsche leben marin, viele steigen jedoch zum Laichen in Flüsse auf. Einige wenige Sägebarsche aus den Gattungen Roccus und Siniperca verbringen ihr Leben gänzlich im Süßwasser.

Im folgenden einige in europäischen Meeren vorkommende Arten:

  • Wrackbarsch (Gattung Polyprion)
    Wrackbarsche trifft man häufig in der Nähe von Schiffswracks an. Die Fische finden dort neben Beutefischen und Weichtieren auch Seepocken, die mit großer Vorliebe gefressen werden. Erfahrene Angler fangen an solchen Wracks oft große Mengen. Der Atlantische Wrackbarsch Polyprion americanus ist mit bis zu 2 m Länge einer der stattlichsten Sägebarsche, er besiedelt die Küsten des tropischen Atlantiks und das Mittelmeer und dringt ausnahmsweise auch in die Nordsee vor.
  • Wolfs- oder Seebarsch Roccus labrax
    Er ist der bei uns bekannteste Vertreter, er kommt auch an deutschen Küsten vor. Das Hauptverbreitungsgebiet sind die Gewässer südlich der Britischen Inseln, sowie das Mittelmeer bis zum Schwarzen Meer.
  • Schriftbarsch Serranus scriba
    Lebt im Mittelmeer, dieser recht häufige Sägebarsch besetzt Felshöhlen und andere natürliche Versteckmöglichkeiten als Reviermittelpunkt.



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