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Wolfsbarsch
Dicentrarchus labrax

 
   

andere Namen:
Seebarsch

Frankreich: loup de mer, Loubine, Bar
England: Seabass
Niederlande: Zeebaars
Spanien: Lubina, Robaliza, Robalo
Italien: Branzino, Spigola
Dänemark: Havbars
Norwegen: Havabbor
Finnland: Meribassi
Portugal: Roballo
Schweden: Havsabborre

 
   

wesentlichste Merkmale: silbergraue Färbung an den Flanken; dunkelgrauer Rücken; Brust- und Bauchflossen sind weißlich und die anderen Flossen grau-schwarz; dunkler Fleck am oberen Rand des Kiemendeckels

Lebensräume: Schwarzes Meer, Mittelmeer, Küstenregionen des östlichen Atlantiks, im Sommer auch in der Nordsee und Südnorwegen

Lebensweise: Der Wolfsbarsch liebt die flachen und felsigen Küstenregionen. Hier stößt er blitzschnell in beuteträchtige Fischschwärme hinein. Im Winter zieht er sich in tieferes Wasser zurück. Er lebt in kleinen Trupps, hauptsächlich an den wärmeren Küsten Europas.

Nahrung: Fische (vor allem Sandaale), Krebstiere und Tintenfische

Größe: durchschnittlich bis zu 60 cm lang (Alter dann 12 Jahre) und 1 bis 2 kg schwer, bis zu 1 m Länge und Gewichte bis zu 10 kg sind möglich

Alter: ca. 15 Jahre

Mindestmaß und Schonzeit: Z.B. 36 cm Mindestmaß in Großbritannien, dort auch diverse Schutzgebiete, wo der Fang des Wolfsbarsches nicht erlaubt ist.

Laichzeit: Laichzeit ist in den Monaten Mai bis August, der Seebarsch laicht in mehreren Zügen. Die Eier treiben zunächst frei im Meer bis nach ca. 1 Woche die Larven schlüpfen. Diese halten sich zunächst in Küstennähe auf, bilden Schwärme und ernähren sich von Plankton und Kleinorganismen.
Die weiblichen Tiere erreichen mit zwei Jahren eine Körperlänge von etwa 20 Zentimetern, mit fünf Jahren messen sie rd. 40 Zentimeter; Männchen wachsen langsamer. Erst mit ca. 5 Jahren wird der Seebarsch geschlechtsreif.

Geeignete Angelmethode(n): Spinnangeln an felsigen Küstenabschnitten mit Oberflächenködern, Boots- oder Brandungsangeln mit Naturködern (Sandaale, Fischfetzen, Krabbenfleich) oder schlanken Blinkern, ähnlich den “Meerforellenblinkern”.

Geräteempfehlung: Mittlere Spinn- oder leichte Bootsrute; eine Spinnrute sollte 2,7 bis 3 m lang sein, Wurfgewicht 10 bis 40 g, Stationärrolle bespult mit 0,10 bis 0,20 mm starker geflochtener Schnur. Zu empfehlen ist ein 50 cm langes monofiles Vorfach mit einer Tragkraft von 10 kg.

empfohlene Köder: Sandaal (künstl. und Natur), Krabbenfleisch; aus den Niederlanden kommt folgende Farbempfehlung für künstliche Gummi-)köder: tagsüber helle und natürliche (silberne) Farben, abends rote bis violette Farben, nachts dunkelbrau, dunkelblau bis schwarz. Immer auch gut mit Glimmeranteilen.

Fangtipp: Der Wolfsbarsch ist ein Schwarmfisch, der bevorzugt an felsiger Küste steht. Gute Chanchen haben Sie auch an (Stein-)Molen und Schüttungen. Tage mit stahlendem Sonnerschein eignen sich nicht für das angeln vom Strand auf Wolfsbarsch, entweder ab der Abenddämmerung oder aber tagsüber bei dunklen Wolken und trübem Wetter. Sehr gut sind die ersten beiden Stunden nach dem Höhepunkt der Flut.
Vom Boot aus sind die Chanchen bei gutem Wetter aber noch gut, da der Wolfsbarsch dann weiter draussen steht.
Wolfsbarsche werden zwar auch in Südnorwegen und den Niederlanden gefangen, die besten Chanchen hat man aber z.B. an den Küsten des Ärmelkanals (Kanalinseln), an südenglischen Stränden und insbesondere an der portugiesischen Atlantikküste. In Südeuropa sollte man sein Glück auch an Flussmündungen und in Brackwasserseen versuchen.
In Deutschland bestehen einigermaßen realistische Chanchen auf den Fang eines Wolfsbarsches nur im Hochsommer rund um die friesischen Nordseeinseln. Die Chanchen sind allerdings recht gering.

Beste Fangzeit: Juni bis September, Abenddämmerung bis Morgendämmerung,

Küchentipp / Zubereitung: Feiner, milder Eigengeschmack, deshalb so “pur” wie möglich zubereiten. Zu empfehlen ist das Backen in der Salzkruste oder dünsten (mit Haut) über Salzwasser. Im Laden erworbene Wolfsbarsche kommen (so gut wie) immer aus Zuchtanlagen im Mittelmeer.

Seinen legendären Ruf als Speisefisch verdankt der Wolfsbarsch unseren fischbegeisterten französischen Nachbarn, die ihn als "Loup de mer" auf keiner Speisekarte missen wollen. Das Fleisch dieses Räubers ist ausgezeichnet.
Von den Fischern wird er gezielt mit Reusen oder Mehrfachangeln gefischt. Die Wildbestände des Wolfsbarsches sind in den letzten Jahrzehnten, vor allem im Mittelmeerraum, übermäßig befischt worden und daher stark zurückgegangen. Erfolgreiche Zuchten in den zahlreichen Farmen Spaniens, Griechenlands, der Türkei und Italiens sorgen dafür, dass der Wolfsbarsch weiterhin in den vielen Restaurants im Mittelmeerraum auf den Speisekarten steht. Dort wird er, mit frischen Kräutern gegrillt oder im Salzmantel gebacken und flambiert, dem Gast serviert.

weitere Informationen:
Der Wolfsbarsch besitzt ähnlich, wie Dornhaie oder Nagelrochen, einen Dorn am Hinterrand des Kiemendeckels - also Vorsicht beim Landen eines Fisches - Verletztungsgefahr.

Ist verwandt mit dem Gefleckten Wolfsbarsch - Dicentrarchus punctatus.




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