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Der Wasserskorpion, er gehört zur Familie der Skorpionwanzen
(Nepidae), bevorzugt stehende und langsam fließende Gewässer als Lebensraum. Dort hält er sich im unmittelbaren Uferbereich auf.
Er kann nicht schwimmen und krabbelt mit seinen dünnen Gehbeinen direkt am Ufer
zwischen den Wasserpflanzen umher. Dort lauert er mit abgewinkelten Vorderbeinen auf Beute, die aus Flohkrebsen, Insektenlarven und kleinen Fischen von 1 bis 2 cm Länge besteht. Die Atmung erfolgt dabei durch ein
dünnes Atemröhrchen (der “Stachel”), welches er gelegentlich aus dem Wasser heraushält. Wenn er ein Beutetier erwischt packt er diese blitzschnell, zieht er es mit seinen Fangarmen an den Kopf heran und saugt es
langsam aus.
Die Paarung und Eiablage findet im Frühjahr statt. Die verhältnismäßig großen Eier legt er in weiche oder faulende Pflanzenteile ab. Von Mai bis Juli schlüpfen die Junglarven, die sich in fünf
Häutungen bis zum September zum Wasserskorpion entwickeln.
Der Wasserskorpione hat zwar Flügel, ob er aber fliegen können ist nicht sicher. Gelegentlich hört man von Beobachtungen, dass er zumindest kurze
Distanzen fliegend zurücklegt.
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