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Stör (weißer)
Acipenser transmontanus

andere Namen:
Hausen, Beluga


 

   
   

wesentlichste Merkmale: Der weiße Stör hat eine graue Oberseite und eine hellere Unterseite und einen langen, schlanken, sich zum Schwanz hin verjüngenden Körper. Er ist mit mehreren Reihen knöcherner Platten besetzt (38 bis 48 Knochenplatten). Am kurzen, zahnlosen Maul befinden sich 4 lange Barteln. Aufwärts gerichtete Schwanzflosse.

Lebensräume: Das Verbreitungsgebiet des weißen Störs reicht von Osteuropa bis nach China. Vorkommen auch an der nordamerikanischen Westküste vom Golf von Alaska nach Kalifornien.

Lebensweise: Störe verbringen den größten Teil ihres Lebens im Meer, nur zum Laichen ziehen sie in das Süßwasser. Sein Habitat ist über weichem Ozeangrund und in tiefen Poolen von großen Seen.

Nahrung: ernährt sich von Krustentieren, Schnecken, Würmern und kleinen Fischen

Größe: Er erreicht eine Länge von bis zu 4,5 m und ein Durchschnittsgewicht von 300 Kg (es sind aber auch schon Exemplare von über 600 Kg gefangen worden).

Alter: ca. 75 Jahre

Mindestmaß und Schonzeit: Erkundigen Sie sich bitte im Fanggebiet nach den dort geltenden Bestimmungen.

Laichzeit: Die Störe laichen im Frühjahr bis Sommer. Dazu wandert der weiße Stör in Flüsse ein. So zieht er z.B. vom Kaspischen Meer die Wolga hinauf und laicht in Löchern, die bis 35 m tief sind. Die Weibchen laichen dabei an mehreren Stellen ab. Störe sind sehr fruchtbar - ein ausgewachsenes Weibchen produziert mehrere Millionen Eier -, entwickeln sich aber sehr langsam.
Frisch geschlüpfte Larven sind kaum länger als 12 mm und tragen vor dem Maul eine pigmentierte Grube als Reste einer Saugscheibe. Sie wachsen pro Jahr ca. 40 cm, weibliche Störe brauchen 10 bis 20 Jahre und männliche Störe 10 bis 35 Jahre, um geschlechtsreif zu werden.

Geeignete Angelmethode(n): Grundangeln

Geräteempfehlung: stabile Rute von 3,3m mit einer Testkurve von 2 lb., 20 lb. tragende Schnur

empfohlene Köder: Muscheln, Schnecken, Köderfisch

Fangtipp: Der Fang von Stören im Süßwasser ist schwierg, da sie - genau wie Lachse - beim Laichaufstieg keine Nahrung mehr aufnehmen.

Beste Fangzeit:

Küchentipp / Zubereitung: Keine, der weiße Stör steht heute unter strengen Schutz, da er seit dem Ende des 19. Jahrhunderts rücksichtslos gefangen wurde. Der begehrte Kaviar (russisch: ikra) war schuld. In seinem Verbreitungsgebiet wird das Fleisch aber als sehr schmackhaft bezeichnet. Insbesondere geräuchert gilt es als Delikatesse.

weitere Informationen: Weltweit gibt es knapp 30 Störarten. Im
“Profi-Blinker”-Film Nr. 8 finden Sie weitere Tipps zum Fang des Weißen Störs.




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