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wesentlichste Merkmale:
Der Rücken ist bläulich/oliv, die Flanken silbern und der Bauch weiß; graue Querbalken über die gesamte Körperlänge; stark gekrümmte Seitenlinie, diese ist zum größten Teil nicht mit Schuppen bedeckt; 2 Rückenflossen (Stachelflossen), die hintere erstreckt sich über die gesamte hintere Körperhälfte; große Augen; kleiner schwarzer Fleck auf dem Kiemendeckel; 2 scharfe Stacheln unmittelbar vor der Afterflosse; lange und stark gegabelte Schwanzflosse.
Lebensräume:
Große Vorkommen im gesamten zentralen und nördlichen Atlantik von 28° Süd bis zu 66° Nord, lebt auch in der Nordee und im Mittelmeer. Hauptverbreitungsgebiete sind die Küste von Marokko bis Spanien, im Sommer zieht er bis in das Kattegat.
Lebensweise: Er lebt in Tiefen von bis zu 600 Metern, bildet in Küstennähe große Schulen, ist ein Schwarmfisch.
Nahrung: Fische, Krebstiere und Kopffüßer
Größe:
Wird bis zu 2 kg schwer und 50 cm groß, die meisten gefangenen Exemplare sind um die 25 cm und unter 500 g schwer.
Alter: nicht bekannt
Mindestmaß und Schonzeit:
finden Sie, geordnet nach Bundesland, unter Gesetze
Laichzeit: Im Mai/Juni legen die Weibchen 5.000 bis 150.000 im Freiwasser ab. Die Larven schlüpfen nach wenigen Tagen und sind
dann 2,5 mm groß. Die Jungfische suchen oft Schutz unter großen Quallen. Bis zu einer Größe von 5 cm findet man diese in Küstennähe, mit Einbruch des Winters verlassen diese ebenfalls die Küstengewässer.
Geeignete Angelmethode(n): “light-Pilken” mit speziellen Makrelenvorfächern (Makrelenpaternoster), als Beschwerung einen Pilker an die Schnur, bei Hängergefahr ohne Haken; alternativ kann der Köder beim
angeln mit Fischfetzen auch an der Pose angeboten werden.
Geräteempfehlung: Zum Spinn- oder Naturköderangeln mit der Pose eine leichte Spinnrute mit Wurfgewicht von 40 g und dazu
entsprechender Rolle mit 20er monofiler Schnur. Zum Kutterangeln mit einem Paternoster eine stabile Spinnrute mit 100g bis 200g Wurfgewicht, dazu entsprechende Rolle mit 30er monofiler oder 15er geflochtener Schnur.
Bleie von 200g bis 400 g - je nach Tiefe und Strömung.
empfohlene Köder: Paternoster (Makrelenpaternoster), wie bei Hering oder Makrele auch ist beim Paternosterangeln die Bewegung des Paternosters
(zügig auf und ab bewegen) wichtiger als die Form und Farbe. Auch mit Blinker oder Naturköder (Sandaale, Fischfetzen) zu fangen.
Fangtipp: Beim Kutterangeln lassen Sie die Montage langsam Richtung
Grund ab und bei einem Biss kurz verharren, damit weitere Stöcker sich einen der Haken des Paternosters schnappen können. Wenn die Montage am Grund ist, langsam wieder einkurbeln. Nicht, wie beim Dorsch- oder
Plattfischangeln, die Montage am Grund führen - Stöcker sind Freiwasserfische. Vom Ufer aus sind Stege eine richtig fängige Stelle auf Stöcker.
Beste Fangzeit: Juni bis September
Küchentipp / Zubereitung:
Obwohl es sich um einen etwas trockenen Speisefisch handelt ist das Fleisch wohlschmeckend. Kleiner Stöcker eignet sich gut zum Grillen, größere Exemplare lassen sich ausgezeichnet braten oder in Alu-Folie dünsten.
weitere Informationen: Der Stöcker ähnelt im Aussehen der Makrele, ist mit dieser jedoch nicht verwandt. Er gehört zur Familie der Carangidae - den Stachelmakrelen. Es gibt eine verwandte Art im Pazifik.
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