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wesentlichste Merkmale: Der Körper ist schlank und seitlich
nur wenig abgeflacht. Er ist der kleinste Fisch mit Fettflosse. Der lang gezogene Kopf hat eine spitze Schnauze. Stinte haben einen leicht durchscheinenden Körper. Der Rücken ist graugrün, die Flanken sind
silberglänzend gefärbt und der Bauch weißlich. Der Kopf ist schuppenlos, die Körperschuppen sind sehr empfindlich. Die Schwanzflosse hat einen dunklen Rand. Während der Laichzeit trägt der Stint ein metallisch
glänzendes Längsband.
Lebensräume: Der Stint lebt in den Küstengewässern Europas von der Ostsee bis zur Biskaya. Außerdem kommt er im Brackwassergebiet der großen Flussmündungen vor. Eine im Süßwasser lebende Form, der Binnenstint, ist in den großen Seen von Norddeutschland, England, Schweden, Finnland und Nordrussland verbreitet.
Lebensweise: Stinte leben in Bereichen mit niedrigem Salzgehalt und können sich auch an Brackwasser und sogar Süßwasser gewöhnen.
Nahrung: Besteht vor allem aus kleinen Planktonkrebsen,
Bodentieren und kleinen Fischen (z.B. Grundeln, Sprotten, Heringen).
Größe: Das Durchschnittsgewicht liegt bei knapp 100g, Höchstgewicht maximal 220 g; durchschnittliche Größe
15 bis 18 cm, max. bis 30 cm.
Alter: wird bis zu 6 Jahre alt
Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland, unter Gesetze
Laichzeit: Zum Laichen (Februar-Mai) sammeln sich die Stinte und wandern in die Unterläufe der großen Ströme ein, um hier über sandigen
oder kiesigen Stellen abzulaichen. Die Eizahl pro Weibchen kann bis zu 40.000 Stück betragen. Die Eier sinken zum Grund und haften an Steinen oder Pflanzen am Flussbett. Die Elternfische verlassen nach dem Laichen
die Flüsse, die Jungfische verbleiben jedoch dort bis zum nächsten Winter. Teilweise kommt es nach dem Ablaichen zu Massensterben.
Geeignete Angelmethode(n):
Geräteempfehlung:
empfohlene Köder: Fliege, kleine Würmer
Fangtipp:
Beste Fangzeit:
Küchentipp / Zubereitung: Fangfrisch gebraten schmeckt der Stint hervorragend.
weitere Informationen:
Der Stint ist ein kleiner lachsartiger Meeresfisch. Auffällig ist der an frische Gurken erinnernde Geruch dieser Fischart. Der Stint ist auch selber Beutefisch von anderen Fischarten, so ernähren sich z.B. Elbzander zu einem großen Teil von ihm. Er ist ein hervorragender Köderfisch für z.B. Hecht und Zander.
Stinte reagieren empfindlich auf Veränderungen der Wasserqualität. In den vergangenen Jahrzehnten gingen die Bestände auf Grund der Verschmutzung der europäischen Flüsse stark zurück, mittlerweile ist eine
Erholung zu verzeichnen.
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