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wesentlichste Merkmale: Der Neunstachlige Stichling hat einen lang
gestreckten, schmalen und seitlich abgeflachten Körper. An der spitzen Schnauze befindet sich eine kleine, endständige Mundspalte. Auf dem Rücken befinden sich 7-12 (meist 9-10) einzeln stehende, bewegliche Stacheln. Die
Schwanzflosse hat einen gerundeten Hinterrand. Kopf und Körper sind schuppenlos. Lediglich auf dem Schwanzstiel, entlang der vollständig entwickelten Seitenlinie, befinden sich etwa 10 schwachgekielte Knochenschilder. Der
Rücken ist dunkelbraun bis grüngrau gefärbt. Die helleren Flanken zeigen einen leichten Metallglanz. Der Bauch ist weißlich bis gelblichgrün. Dunkle Querbinden verlaufen über den Rücken und die Flanken. Ältere Männchen sind
häufig ganz schwarz und haben eine dunkle Rücken- und Afterflosse.
Lebensräume: Der Neunstachlige Stichling ist außer in Schottland und Norwegen fast im ganzen nördlichen Europa verbreitet.
Lebensweise:
Er ist ein Standfisch von pflanzenreichen Kleingewässern (Tümpel, Gräben und Weiher), wo er oftmals als einzige Fischart vorkommt. Er ist gegenüber Gewässerverunreinigungen und den teilweise extremen wasserchemischen Verhältnissen seiner Umwelt relativ unempfindlich. Auch ist er imstande, flache Brackwasserbereiche zu besiedeln.
Nahrung: Seine Nahrung besteht vorwiegend aus kleinen wirbellosen Organismen sowie aus Fischlaich.
Größe: Die Durchschnittsgrößen liegen bei 5-7 cm, max. 9 cm, das Durchschnittsgewicht liegt bei 2
g, maximal bis zu 20g.
Alter: bis zu 3 Jahren
Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland und Kantonen, unter Gesetze
Laichzeit: Ähnlich wie der Dreistachlige Stichling, weist er eine interessante Fortpflanzungsbiologie auf. Zur Laichzeit, die in den Monaten April -
August liegt, baut das Männchen über dem Boden ein zwischen Wasserpflanzen hängendes Nest, in welches das Weibchen ca. 1.000 Eier ablegt, die vom Männchen besamt, gepflegt und bewacht werden. (siehe auch oben - dreistachliger
Stichling) Während der Laichzeit zeigen die Männchen eine schwarze Kehle und Brust. Die Bauchflossen färben sich dann orange und der Stachelstrahl hellblau.
Geeignete Angelmethode(n): entfällt
Geräteempfehlung: entfällt
empfohlene Köder: entfällt
Fangtipp: entfällt
Beste Fangzeit: entfällt
Küchentipp / Zubereitung: keine
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