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Stichling dreistachliger
Gasterosteus aculeatus

andere Namen:
Großer Stichling, Steckling

Frankreich: Epinoche aiguillonnée
England: Three-spined stickleback
Holland: Driedoornige Stekelbaars
Italien: Spinarello
Luxemburg:
Spanien: Espinoso
Portugal: Esgana-gata
Dänemark: Trepigget hundestejle
Schweden: Storspigg
Estland: Ogalik
Lettland: Trisadatu stagars
Litauen: Dygle
Polen: Ciernik
Finnland: Kolmipiikki
Ungarn: Durbincs
Tschechien: Koljuska triostna

   
   

wesentlichste Merkmale: 2-5 (meist 3) einzeln stehende, bewegliche, harte und spitze, nicht durch eine Flossenhaut verbundene Stacheln am Rücken, zwei seitliche Stacheln vor den Bauchflossen, unbeschuppter Körper, farblose, durchsichtige Flossen

Lebensräume: Der Dreistachlige Stichling findet sich - unterteilt in mehrere Unterarten und lokale Rassen - auf der ganzen nördlichen Halbkugel. Vorkommen in Flüssen und als Wanderart an der Nordseeküste.

Lebensweise: Er bewohnt bevorzugt pflanzenreiche Flachwasserzonen von langsam fließenden Gewässern. In den Küstenregionen lebt eine marine Wanderform.

Nahrung: Seine Nahrung besteht aus Würmern, Kleinkrebsen, Insektenlarven sowie Fischlaich und Brut.

Größe: Die Durchschnittsgrößen liegen bei 5-8 cm, marine Wanderformen bis max. 11 cm, das Durchschnittsgewicht liegt bei 3 g, Höchstgewicht ist 28 g.

Alter: 3 bis 4 Jahre

Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland und Kantonen, unter
Gesetze

Laichzeit: Fällt in die Zeit von Mai - Juli. Die marine Form wandert dann in die Flussunterläufe ein. Das nun auffällig gefärbte Männchen (rote Kehlen) besetzt ein Brutrevier, das es äußerst aggressiv gegenüber Artgenossen verteidigt. Hier baut es am Boden ein Nest (um die Weibchen anzulocken, verarbeitet das Männchen verschieden farbige Komponenten) aus Pflanzenteilen, die mit Nierensekret verklebt werden. In dieses Nest legen mehrere Weibchen ihre Eier (100 - 400 Stück) ab. Anschließend werden die Weibchen vertrieben und das Gelege sowie die schlüpfende Brut vom Männchen bewacht und gepflegt. Nach 6 bis 10 Tagen schlüpfen die Jungen. Bei Gefahr nehmen die Männchen die Jungen ins Maul und bringen diese in das Nest.
Der Dreistachlige Stichling kann in einer Saison bis zu viermal ein Nest bauen. Dies ist mitunter mit derartigen Anstrengungen verbunden, dass die Männchen oft den Herbst nicht erleben.

Geeignete Angelmethode(n): entfällt

Geräteempfehlung: entfällt

empfohlene Köder: entfällt

Fangtipp: entfällt

Beste Fangzeit: entfällt

Küchentipp / Zubereitung: keine

weitere Informationen: Der Dreistachlige Stichling ist relativ unempfindlich gegenüber Gewässerverunreinigungen.

 

   

Stichling neunstachliger
Pungitius pungitius

andere Namen:
Zwergstichling, Kleiner Stichling

Frankreich: Epinochette
England: Lesser stickleback, Ten-spined stickleback
Holland: Tiendoornige stekelbaars

 
   

wesentlichste Merkmale: Der Neunstachlige Stichling hat einen lang gestreckten, schmalen und seitlich abgeflachten Körper. An der spitzen Schnauze befindet sich eine kleine, endständige Mundspalte. Auf dem Rücken befinden sich 7-12 (meist 9-10) einzeln stehende, bewegliche Stacheln. Die Schwanzflosse hat einen gerundeten Hinterrand. Kopf und Körper sind schuppenlos. Lediglich auf dem Schwanzstiel, entlang der vollständig entwickelten Seitenlinie, befinden sich etwa 10 schwachgekielte Knochenschilder. Der Rücken ist dunkelbraun bis grüngrau gefärbt. Die helleren Flanken zeigen einen leichten Metallglanz. Der Bauch ist weißlich bis gelblichgrün. Dunkle Querbinden verlaufen über den Rücken und die Flanken. Ältere Männchen sind häufig ganz schwarz und haben eine dunkle Rücken- und Afterflosse.

Lebensräume: Der Neunstachlige Stichling ist außer in Schottland und Norwegen fast im ganzen nördlichen Europa verbreitet.

Lebensweise: Er ist ein Standfisch von pflanzenreichen Kleingewässern (Tümpel, Gräben und Weiher), wo er oftmals als einzige Fischart vorkommt. Er ist gegenüber Gewässerverunreinigungen und den teilweise extremen wasserchemischen Verhältnissen seiner Umwelt relativ unempfindlich. Auch ist er imstande, flache Brackwasserbereiche zu besiedeln.

Nahrung: Seine Nahrung besteht vorwiegend aus kleinen wirbellosen Organismen sowie aus Fischlaich.

Größe: Die Durchschnittsgrößen liegen bei 5-7 cm, max. 9 cm, das Durchschnittsgewicht liegt bei 2 g, maximal bis zu 20g.

Alter: bis zu 3 Jahren

Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland und Kantonen, unter
Gesetze

Laichzeit: Ähnlich wie der Dreistachlige Stichling, weist er eine interessante Fortpflanzungsbiologie auf. Zur Laichzeit, die in den Monaten April - August liegt, baut das Männchen über dem Boden ein zwischen Wasserpflanzen hängendes Nest, in welches das Weibchen ca. 1.000 Eier ablegt, die vom Männchen besamt, gepflegt und bewacht werden. (siehe auch oben - dreistachliger Stichling)
Während der Laichzeit zeigen die Männchen eine schwarze Kehle und Brust. Die Bauchflossen färben sich dann orange und der Stachelstrahl hellblau.

Geeignete Angelmethode(n):
entfällt

Geräteempfehlung: entfällt

empfohlene Köder: entfällt

Fangtipp: entfällt

Beste Fangzeit: entfällt

Küchentipp / Zubereitung: keine




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