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wesentlichste Merkmale:
Der Sterlet besitzt einen schlanken Körper und eine auffällige, leicht nach oben gebogene Schnauze. Hier sitzen lange, befranste Bartfäden, die bis zum vorderen Mundrand reichen. Die Mundwinkel erreichen nicht die Seitenkante des Kopfes. Er hat auffallend große Brustflossen und eine weit nach hinten verlagerte Rückenflosse. Neben 11-17 Rückenschildern, mit scharfem Kamm und Haken, besitzt der Sterlet 60-70 kleine Seitenschilder, die dachziegelartig angeordnet sind. Der Rücken ist dunkelgrau bis schwarz-braun und hat einen bläulichen oder grünlichen Schimmer. Der Bauch ist gelblich- bis rötlichweiß gefärbt. Die Knochenschilder sind elfenbeinfarben.
Lebensräume: Der Sterlet kommt in den Zuflüssen des Schwarzen, Asowschen und Kaspischen Meeres (hier auch im Brackwasser), in größeren Flüssen und Seen Nordrusslands sowie in einigen Zuflüssen der östlichen Ostsee vor. Vorkommen auch in der Donau, früher nachgewiesen bis
hoch nach Ulm.
Lebensweise:
Nahrung: verschiedenste Bodenorganismen, Insektenlarven, Würmer, Schnecken, kleine Fische, Kleinkrebse
Größe: die Durchschnittsgrößen
liegen bei 40 cm bis 60cm, Längen bis 100 cm und Gewichte bis zu 7 kg sind möglich
Alter: knapp 50 Jahre
Mindestmaß und Schonzeit:
Erkundigen Sie sich bitte im Fanggebiet nach den dort geltenden Bestimmungen.
Laichzeit: Nach der Winterruhe in tiefen Altwasserbreichen ziehen die laichreifen Sterlets im Frühjahr weit die Flüsse hinauf. Das Ablaichen erfolgt von Mai bis Juni in der Strömung über kiesigem
Substrat. Die Eier (Durchmesser ca. 3 mm) haften zwischen den Steinen. Schon nach 4-5 Tagen schlüpft die Brut, die mit der Strömung fort getragen wird.
Geeignete Angelmethode(n): -
Geräteempfehlung: -
empfohlene Köder: -
Fangtipp: -
Beste Fangzeit: -
Küchentipp / Zubereitung: Die Eier des Sterlet werden in Russland
zu feinkörnigem Kaviar verarbeitet. Auch das Fleisch ist köstlich und entsprechend beliebt.
weitere Informationen:
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