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wesentlichste Merkmale:
Sprotten ähneln dem Hering, sind aber viel kleiner; zusammengedrückter Körper; Farbe des Rückens silbrig bis grünlich, die Seiten und der Bauch ist weißsilbrig mit gelbschimmernden Stellen.
Lebensräume:
Die einzige europäische Art Sprattus sprattus lebt in den Ostgebiete des Atlantischen Ozeans von den Lofoten bis Gibraltar, im Mittelmeer, in Nord- und Ostsee und im Schwarzen Meer.
Lebensweise: Die Sprotte ist ein planktonfressender Schwarmfisch (riesige Schwärme), pelagisch lebend und ein naher Verwandter des Herings. In der Nacht kommen die Schwärme an die Wasseroberfläche,
tagsüber bleiben sie in tieferen Schichten, sie hält sich im Sommer in Tiefen von 10 bis 50 m, im Winter in Tiefen bis zu bis zu 150 m auf. Meist sind die Schwärme in der Uferzone oder im Brackwasser um die Mündung
eines Flusses zu finden.
Nahrung: Hauptnahrung sind kleine Krebse, die im Plankton leben
Größe: Sprotten werden 50 bis 70 g schwer und um die 10 cm groß, höchstens bis 18 cm.
Alter: 4 bis 6 Jahre
Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland und Kantonen, unter Gesetze
Laichzeit:
Mai bis Juni, geschlechtsreif im Alter von 2 Jahren
Geeignete Angelmethode(n):
wie Hering - Paternostersystem, es gibt eine Vielzahl von speziellen Heringspaternoster- systeme im Handel. Hier sind bis zu 5 Haken an einem Vorfach gebunden, meistens mit kleinen Glitterartikeln versehen.
Geräteempfehlung: Ruten mit weicher Spitze, Stationärrollen gefüllt mit monofile Schnur (Sprotten haben ein weiches Maul und schlitzen sehr schnell aus)
empfohlene Köder: Heringspaternoster
Fangtipp: Sprotten halten sich meist dort auf, wo auch der Hering steht. Oft vermischen sich sogar die Schwärme.
Beste Fangzeit: Frühsommer
Küchentipp / Zubereitung:
Sprotten sind ein wichtiges Rohmaterial für die Konservenindustrie, von der sie als Sardinen oder Anchovies vermarktet werden. Die Sprotte ist ein Fisch mit besonders hohem Fettgehalt und gehört deshalb zu den hochwertigen Räucherfischen. Frisch gefangen und ungeräuchert ist die Sprotte allerdings eher von geringem Wert.
weitere Informationen: Sie ist mit Heringen, Sardellen und Sardinen verwandt und besonders von den Heringen nur schwer zu unterscheiden. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal der Sprotte sind kleine Gräten auf der Bauchunterseite.
Bekannt wurde dieser Fisch als Kieler Sprotte. Der Name Kieler Sprotte ist irreführend, denn sie kommen ursprünglich nicht aus Kiel, sondern aus Eckernförde. Schon seit 1786 sind geräucherte Sprotten unter dem Namen Kieler Sprotten bekannt, der vermutlich auf eine Marketingstrategie dieser Zeit zurück geht. Wo die Kieler Sprotten tatsächlich geräuchert werden verrät bis heute der Aufdruck auf den Holzkisten. Jede Räucherei hatte ihren eigenen Aufdruck mit dem Namen der Räucherei und ihrem Logo.
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