|
|
| |
|
|
Schwarzbarsch - Gerät und Fangtipp
Aus Gründen der Vereinfachung möchte ich hier nur vom "Schwarzbarsch" sprechen, obwohl diese Bezeichnung nicht so ganz
korrekt ist. Schwarzbarsche finden Sie im südlichem Europa in vielen Gewässern, er Kommt u.a. in Gewässern in Frankreich (u.a. Rhône) , Spanien (Ebro-System, Embalse de Mequinenza, Riba Roja Stausee,
Mataranna-Fluss) oder Portugal vor - hauptsächlich in Stauseen. An einigen Gewässern werden sogar mittlerweile professionelle Schwarzbarsch-Turniere mit hohen Preisgeldern veranstaltet, an denen auch amerikanische Profis teilnehmen.
|
| |
|
|
Schwarzbarsche sind starke Kämpfer, die an der Spinnrute
(2,4 bis 3 m, Wurfgewicht 20 - 40g) eine ordentlichen Aufstand veranstalten. Eine kleine Stationär- oder Multirolle, die mit einer 5 kg tragenden monofilen Schnur bespult ist, können Sie
beruhigt verwenden. Geflochtene Schnur sollte nur von erfahrenen Schwarzbarschanglern verwendet werden, da auf Grund der fehlenden Dehnung der Schnur viele Barsche ausschlitzen. Die Einhänger müssen von
einer hohen Qualität sein, große Schwarzbarsche flüchten teils sehr abrupt. Als Vorfach verwenden Sie ein 4 kg tragendes Hard-Mono-Vorfach vor. Einerseits schützt dieses vor Felsen und kantigen
Hindernissen, zum anderen ist es sehr unauffällig. Gerade bei klarem Wasser kann dieses Detail fangentscheidend sein, Schwarzbarsche sind Augenräuber.
|
|
|
| |
|
|
Am Tag fangen Sie am Besten mit Gummiködern, die Sie an amerikanischen Montagen anbieten. Diese Art des angeln sollten Sie aber unbedingt vom Boot aus betreiben. Wichtig bei dieser Montage ist, dass Sie beim kleinsten Widerstand anschlagen. Die Bisse kommen teilweise recht zaghaft.
In den Abendstunden sollten Sie dann eher flach fischen, man hat gute Chancen die Barsche mit Wobblern, Poppern und kleinen Jerkbaits zu fangen. Es ist ein traumhafter Anblick, wenn ein dicker Barsch sich den Köder an der Oberfläche schnappt. Köderfarben sind nicht ganz so wichtig, halten Sie sich einfach an die Grundregel, dass Sie tags und bei klarem Wasser natürliche und bei trübem Wasser und in den Dämmerungsphasen schockfarbene Dekors verwenden. Die Köder können übrigens ruhig 10 cm groß sein, der Schwarzbarsch ist ein gieriger Geselle und hat keine Scheu, große “Beute” zu attackieren.
|
|
|
| |
|
|
Wenn Sie einen Schwarzbarsch landen wollen, landen Sie
diesen mit der Hand. Mit dem so genannten "Bass Grip", einer speziellen Landemethode für den Schwarzbarsch, gelingt dies recht einfach. Greifen Sie mit dem Daumen in sein Maul, und ziehen Sie
ihn dann am Unterkiefer aus dem Wasser. Der Barsch wird schonend gelandet und kann unbeschadet wieder zurückgesetzt werden.
Die Schwarzbarsche stehen oft unter überhängenden Felsen und Ästen,
hier biete sich eine gute Deckung für die Fische. Auch in Buchten treffen Sie diesen häufig an. Neben Ausdauer und Schnelligkeit zeichnen den Schwarzbarsch vor allem seine tollen Sprünge im Drill
aus. Mir ist keine andere Fischart im Süßwasser bekannt, die derart häufig und hoch beim Drill springt.
|
|
|