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Schmerle
Barbatula barbatula, Noemacheilus barbatulus

andere Namen:
Bachschmerle, Bartgrundel

Frankreich: Barbote, Loche franche
England: loach, stone loach
Italien: cobite barbatello
Holland: Bermpje

   
   

wesentlichste Merkmale: Der Körper ist drehrund, nur am Schwanzstiel seitlich zusammengedrückt. Der Rand der Schwanzflosse ist nicht oder nur schwach eingebuchtet. Die Schmerle besitzt sehr feine Schuppen, die auf Vorderrücken und Brust fehlen. Der Rücken und die Flanken sind grau bis braun und haben dunklen Flecken und Marmorierungen. Der Bauch ist weiß. Auf dem Rücken und der Schwanzflosse befinden sich außerdem Reihen von dunklen Punkten. Sie hat 6 lange Bartfäden am Oberkiefer.

Lebensräume: Die Art ist über ganz West-, Mittel- und Osteuropa verbreitet, selbst in den finnischen Schären an der Ostsee findet man die Schmerle.

Lebensweise: Die Schmerle ist ein stationärer, bodenorientierter Bewohner von flachen, schnell fließenden Bächen und Flüssen mit Sand- und Kiesgrund. Sie kommt außerdem in der Uferregion klarer Seen vor. Sie ist ein nachtaktiver Fisch, der sich tagsüber unter Steinen und anderen Schlupfwinkeln versteckt.

Nahrung: Das Nahrungsspektrum umfasst vorwiegend kleine wirbellose Organismen und Fischlaich.

Größe: Durchschnittlich 8 bis 12 cm, maximal bis 16 cm, das durchschnittliche Gewicht liegt bei ca. 20 g, das maximale bei ca. 80 g.

Alter: Das maximale Alter wird auf 7 Jahre geschätzt.

Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland und Kantonen, unter
Gesetze

Laichzeit: Die Laichzeit erstreckt sich von April - Juni. Die bis zu 400 ca. mm großen Eier sind stark klebrig und haften an Steinen und Pflanzen. Sie werden nachts portionsweise abgelegt und bis zum Schlüpfen der Brut vom Männchen bewacht.

Geeignete Angelmethode(n):

Geräteempfehlung:

empfohlene Köder:

Fangtipp:

Beste Fangzeit:


Küchentipp / Zubereitung:

weitere Informationen: Schmerlen sind wesentlich unempfindlicher gegenüber organischen Verunreinigungen als z.B. die
Koppe. Dies dürfte auch auf ihre Fähigkeit zur Darmatmung zurückzuführen sein. Unterhalb von Kläranlagen fanden sich oft Schmerlen mit massenhaftem Vorkommen. Schmerlen sind imstande, verödete Gewässerstrecken - nach Verbesserung der Gewässergüte - in relativ kurzer Zeit wieder neu zu besiedeln. Sie erreichen hierbei eine Kolonisationsgeschwindigkeit von 1,5 km/Jahr.




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