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wesentlichste Merkmale: leuchtend rot mit einigen dunkleren
Marmorierungen auf dem Rücken und einem hellen Rosa auf dem Bauch; verfügen über scharfe Stacheln an den Kiemen-,
Rücken- und Brustflossen die schmerzhafte Verletzungen verursachen können
Lebensräume:
Nordatlantik - es gibt zwei Hauptarten von Rotbarsch: den gemeinen Rotbarsch (Sebastus marinus - auch “Großer Rotbarsch” oder “Goldbarsch” genannt) und den Schnabelrotbarsch (Sebastus mentella), die beide in norwegischen Gewässern verbreitet sind. Wichtigste Aufenthaltsräume sind das europäische Nordmeer von Spitzbergen über Island, Grönland bis zu den Färöern und südliche Zonen bei Schottland, Westirland, im Skagerrak und vor der schwedischen Westküste.
Lebensweise:
Die Rotbarsche leben in Schwärmen hauptsächlich im Nord-Atlantik und bevorzugen Wassertemperaturen zwischen 3 und 8 Grad Celsius und Tiefen bis zu 1.000 Meter. Man findet sie häufig am Rande der Kontinentalböschung, in Tiefen von 100 bis 500 m, einzelne Exemplare werden aber auch in Tiefen von bis zu
1.000 m gefangen. Der Rotbarsch in der norwegischen und der arktischen See ist pelagisch. Voll ausgewachsene Rotbarsche haben ihren Lebensraum in der Barentsee, wo sie sich von August bis Oktober paaren. Im
Winter wandern sie südwärts zu ihren Laichgründen vor den Vesterålen.
Nahrung: ernähren sich von Garnelen, Krabben und kleinen Fischen wie Heringen, Lodden und Jungdorschen
Größe: bis zu
1 m und Gewichte bis zu 15 kg sind möglich, die “Massenfänge” von Anglern sind jedoch Rotbarsche von ca. 30 cm und 1,5 kg
Alter: 50 bis 60 Jahre
Mindestmaß und Schonzeit:
Erkundigen Sie sich bitte im Fanggebiet nach den dort geltenden Bestimmungen.
Laichzeit: Eine biologische Besonderheit dieser Fische: Die weiblichen Tiere bringen lebende Jungtiere zur Welt. Die Eier
reifen im Leib der Muttertiere heran, zwischen März und Juni werden bis zu 150.000 Larven geboren.
Geeignete Angelmethode(n):
Geräteempfehlung: Verwenden Sie zum gezielten Angeln auf
Rotbarsch, statt der üblichen kurzen Vorfächer, ca. 10 bis 20 m lange Vorfächer aus 60er bis 75er monofiler Schnur. Befestigen Sie auf diesem mit einfachen Schlaufenknoten aller 2 m einen Haken (Naturköderhaken der Größe 1/0 bis 3/0) und je eine Leuchtperle. Gewicht bekommt die Montage durch ein ca. 750g schweres Blei.
Beim angeln benötigen Sie ein Wickelbrett, um mit dem Vorfach umgehen zu können. Noch besser ist ein Styroporbrett, in das Sie die Haken einhängen.
empfohlene Köder: Gummi-Makks, Naturköder
Fangtipp: Der gemeinen Rotbarsch (Sebastus marinus) lebt in Tiefen ab 100 m und ist recht standorttreu. Gute Stellen sind immer Unterwasserkanten. Einmal die Standorte entdeckt, die allerdings flächenmäßig recht
klein sind, ist gezieltes angeln möglich. Der Rotbarsch steht immer in der Nähe des Grundes, problematisch ist jedoch die genaue Höhe über Grund. An einigen Tagen finden Sie die Rotbarsche wenige Meter über Grund,
an anderen Tagen 10 oder 20 m darüber. Verwenden Sie daher, wie oben beschrieben, ein langes Vorfach. Der Rotbarsch ist ein gieriger Räuber und stürzt sich auf angebotene Fischfetzen - diesen Köder sollten Sie
bevorzugen. Wenn die Montage am Grund ist, und Sie die Standorte gefunden haben, machen sich die Bisse durch Zupfer in der Rutenspitze bemerkbar. Kurz anschlagen, aber nicht einholen. Halten Sie die Montage ruhig
einige Minuten vor Ort, meist steigen weitere Rotbarsche ein.
Beste Fangzeit: ganzjährig
Küchentipp / Zubereitung:
Rotbarschfleisch ist fest, von rotweißem Aussehen und ausgesprochen wohlschmeckend. Es enthält kaum Fett (3,5%). Es kann gut gekocht, gedünstet, pochiert oder gebacken werden.
weitere Informationen:
Die Rotbarsche gehören zu den Knochenfischen und werden zur Familie der Panzerwangen gezählt.
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