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Renke
Coregonus lavaretus

andere Namen:
Felchen, Schnäppel, Maräne
siehe auch weiter unten

England: Houting
Frankreich: Hautin 
Norwegen: Sik

   

wesentlichste Merkmale: Der Rücken ist blaugrün, die Seiten silbrig und nach vorn hin eher grau, die großen, grauen Flossen haben einen grünlichen Hauch. Um die Seitenlinie und die Afteröffnung erkennt man einen rosa Schimmer. Fettflosse, die Schwanzflosse ist stark eingeschnitten. Zahnloses und unterständiges Maul.

Lebensräume: Hauptsächlich in Seen, kommt in ganz Europa vor. Vielfach handelt es sich dabei um Besatz. Wanderformen kommen auch im salzigen Wasser der Ost- und Nordsee vor (Ostseeschnäpel - Coregonus lavaretus und Nordseeschnäpel - Coregonus oxyrhynchus).

Lebensweise: Die Renke besiedelt sowohl den Gewässergrund (so genannte “Bodenrenke”) als auch das Freiwasser (wird dann “Schweberenke” genannt). Ist ein Schwarmfisch, der auf der Suche nach Nahrung durch das Gewässer zieht. Oft findet man die Schwärme in 15 bis 25 m Tiefe, manchmal auch tiefer.

Nahrung: Als Nahrung dient vor allem Zooplankton, wobei größere Tiere auch die Bodenfauna und gelegentlich Laich oder kleine Fische fressen.

Größe: die Durchschnittsgröße liegt bei 30 cm bis 60 cm, Länge bis 100 cm sind möglich, Gewicht über 5 kg sind möglich, gewöhnlich 1-3 kg

Alter: ca. 10 Jahre

Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland und Kantonen, unter
Gesetze

Laichzeit: Laichzeit ist von Oktober bis Dezember, die Wassertemperatur muss unter 7° C betragen. Die Eiablage findet im freien Wasser über Kies oder Geröll statt, die Eier sinken zu Boden und kleben dort fest. Die Larven schlüpfen nach durchschnittlich 100 Tagen.
Dort, wo die Renken künstlich eingeführt wurde, kann man sich nicht auf den Erfolg des Laichens verlassen und muss die Bestände jedes Jahr mit Satzfischen auffüllen. Ende des ersten Jahres erreicht sie 20 oder 25 cm und ein Gewicht von ca. 100 g, im zweiten Jahr an die 30 cm Länge und im fünften Jahr 55 cm und über 3 kg Gewicht.

Geeignete Angelmethode(n): Bootsangeln

Geräteempfehlung: kurze Ruten mit Wurfgewicht von 5 bis 15g, spezielle Achsrolle (Anbieter z.B. “Stucki”), dehnungsarme Schnur, Fluocarbon (“unsichtbar”) ist ratsam

empfohlene Köder: Nymphen - Hegene mit 3 bis 5 Armen mit je ca. 60 cm Abstand, fängige Farben finden Sie in den Läden vor Ort

Fangtipp: Die speziellen Hegenensysteme können an einer großen Pose auch langsam geschleppt werden, so findet man die Schwärme schneller. Finden kann man die Schwärme mit Echolot (z.B. in Bayern während des Angelns verboten) oder aber durch beobachten er Berufsfischer, die recht zielsicher Ihre Netze stellen.

Beste Fangzeit: Juni / Juli

Küchentipp / Zubereitung: Ihr Fleisch ist sehr schmackhaft. Renken haben etwa einen Fettgehalt von
2-6 g/100 g essbaren Anteil. Insbesondere Räuchern verspricht einen Genuss.

weitere Informationen: In der (wissenschaftlichen) Literatur wird dieser Fisch weiter unterteilt. Diese Unterteilung ist für uns Angler eher nebensächlich, außerdem widersprechen sich die Wissenschaftler teilweise untereinander. Derzeit werden die Renken oder Felchen (Coregonidae) wie folgt unterteilt:

  • Große Schwebrenke, Große Maräne, Ostseeschnäpel, Blaufelchen, Reinanke
    Coregonus lavaretus; Lavaret du Bourget / Corégone Lavaret (frz.), Grote Marene (holl.)
  • Zwergmaräne, kleine Maräne, Mairenke, Zollfisch
    Coregonus albula; White Fish (engl.), Vendace (engl.), Petite Marene / Corégone blanc (frz.)
  • Schnäpel, Nordseeschnäpel, Kleine Schwebrenke, Gangfisch, Edelmaräne, Wandermaräne
    Coregonus oxyrhynchus; Houting (engl.), Féra / Bondelle / Outil / Corégone (frz.), Houting (holl.)
  • Kleine Bodenrenke, Kilch, Kropffelchen
    Coregonus pidschian
  • Sandfelchen, Große Bodenrenke
    Coregonus nasus

Einen Unterschied zwischen diesen werden Sie am Wasser sicherlich nicht feststellen können. Auch das Verbreitungsgebiet lässt sich nicht sicher eingrenzen, durch Besatz wird hier viel „verwässert“. In den Teichen erhöhen sie die natürliche Produktion, da sie mit dem hauptsächlich gezüchteten Karpfen nicht in scharfer Futterkonkurrenz stehen. Man fängt sie mit Schlepp und Kiemennetzen.

Auch der Ostseeschnäpel kommt zuweilen unter dem Namen Maifisch in den Handel.

Zielfischtipps:







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