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andere Namen:
Flussaal, Gelbaal, Silberaal, Blankaal, Steigaal, Glasaal
Frankreich: Anguille (commune oder de riviere) Italien: Anguilla England: (Common oder River) eel Spanien:
Anguila Niederlande: Paling Luxemburg: Ål Norwegen, Dänemark, Schweden: : Ål Finnland: Ankerias Portugal: Enguia Tschechei:
Uhor ricni Estland: Harilik angerjas Lettland: Zutis Litauen: (Europinis) upinis ungurys Ungarn: Angolna Polen: Wegorz (europejjski)
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einige Tipps zum Aal-Angeln
- Aale lieben Wärme - unter 12°C Wassertemperatur läuft wenig, im Frühjahr kann aber doch ein Versuch in flachen
Gewässerabschnitten lohnen.
- im April bis Juni und von Ende September bis Anfang November finden Sie die Aale in Grundnähe - jetzt sollten Sie
mit Würmern an der Grund- angel angeln, von Juni bis September im Mittelwasser - jetzt ist die Zeit der Posen- montage mit kleinen Köderfischen
- von September bis November sind die Aale auch am späten Nachmittag schon auf Nahrungssuche
- anfüttern funktioniert: Köderfische in kleine Stücke schneiden und in Öl aus der Sardinendose einlegen oder
Fischabfälle durch den Fleisch- wolf drehen sowie Panier- und Blutmehl hinzufügen
- gelockt werden kann auch mit einem Stück Schaumstoff in einem Futterkorb, welches mit Fischöl (Sardinenöl aus der
Fischkonserve) getränkt wird.
- auf handelsübliche Lockstoffe oder Aromen besser ver- zichten, diese sind zu hoch konzentriert und "stinken"
dem Aal
- probieren Sie einfach mal einen "Wurmmix" - ziehen Sie einen Tauwurm auf und dazu eine Bienenmade oder ein
Stück einer Nacktschnecke
- wechseln Sie häufig die Köder, Aalnasen sind empfindlich und ignorieren vergammelte Köder - wechseln Sie nach
einer halben Stunde die Köder (auch Würmer)
- Köderfische immer so anködern, dass der Haken am Schwanz sitzt. Aale schlucken ihre Beute mit dem Schwanz voran.
- Aale beissen sehr vorsichtig, beobachten Sie Rutenspitze oder Bissanzeiger sehr aufmerksam.
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wesentlichste Merkmale: Langgestreckter, schlangenähnlicher, vorn
drehrunder, hinten seitlich zusammengedrückter, kräftiger muskulöser Körper; Rücken-, Schwanz- und Afterflosse bilden einen langen, einheitlichen
Flossensaum; Zwei kleine Brustflossen, keine Bauchflossen; Dicke, schleimige Haut, in der die winzigen, länglich ovalen, nicht zusammenhängenden Schuppen
verborgen sind; Kleine Augen; Färbung bräunlich/schwarz, Unterseite weiß.
Lebensräume: Aale sind in allen Binnengewässern Europas und Nordafrikas
verbreitet und werden auch in der Ost- und Nordsee gefangen. Keine Vorkommen gibt es im nördlichen Teil Skandinaviens und Russlands.
Lebensweise: Er
bevorzugt Flüsse, Bäche und Seen mit weichem oder schlammigem Grund, in dem er sich gerne eingräbt. Der Boden muss dazu aber frei von Faulgasen sein. In der Dämmerung werden sie aktiv und gehen auf
Nahrungssuche. In Flüssen suchen die Aale Bereiche, in denen das sauerstoffreiche Wasser vorbeiströmt. Sucht sich seinen Platz auch in sehr kleinen Fließgewässern.
Ab Oktober sucht er sich ein Versteck und hält eine Art "Winterruhe" bis zum späteren Frühjahr.
Nahrung: Die Aale, die in Flussmündungen und im Brackwasser leben, ernähren
sich von kleineren Tieren, wie Flusskrebsen, Würmern, Krabben, Insektenlarven etc., sie sind in der Regel kleiner und spitzköpfiger (Spitzkopfaale) als die reinen
Süßwasser oder Flussaale. Letztere ernähren sich von größeren Tieren wie Flusskrebsen, Fröschen, kleinen Fischen und sogar Mäusen. Sie sind
schnellwüchsig und breitköpfig und werden als Breitkopf- oder Raubaale bezeichnet.
Größe: Männliche Aale bis 50 cm lang und ca. 0,2 kg schwer, Weibchen dagegen
bis 1,50 m lang und teilweise über 6 kg schwer.
Alter: 10 bis 15 Jahre, in geschlossenen Gewässern über 50 Jahre
Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland, unter Gesetze. In den Niederlanden 35 cm, in Dänemark 35,5 cm.
Laichzeit: Der Aal als katadromer Wanderfisch verbringt den größten Teil seiner
Jugendzeit im Süßwasser und wandert zur Fortpflanzung vermutlich (noch nie wurde er dabei beobachtet) in die Saragossasee (Westatlantik), wo die Paarung vermutlich in Tiefen von ca. 3.000 m erfolgt.
Die Jungaale erreichen nach einer ein- bis dreijährigen Reise über den Atlantik (Golfstrom) als so genannte Glasaale die europäischen Küsten. Beim folgenden
Aufstieg in die Binnengewässer können die 60 - 90 mm langen Jungaale dank ihren erstaunlichen "Kletterfähigkeiten" auch größere Hindernisse überwinden. Im
dritten bis vierten Süßwasserjahr beginnt die Schuppenbildung. Während dieser Wachstumsphase werden die Aale als "Gelbaale" bezeichnet, da die Seiten und der Bauch gelblich gefärbt sind.
Nach vier bis zehn Jahren im Süßwasser verwandeln sich die Gelbaale in sogenannte Blank- oder Silberaale. Dabei
vergrößern sich die Augen, der Kopf wird spitzer, die Haut auf dem Rücken dunkler, der Bauch silberglänzend.
Sie stellen mehr und mehr die Nahrungsaufnahme ein, der Körper wird fest und muskulös. Sie bereiten sich für die große Wanderung zurück zu ihrem Geburtsort vor. Langsam beginnt nun auch die Entwicklung der
Geschlechtsorgane. Man hat festgestellt, dass sich die Brackwasseraale überwiegend zu Männchen entwickeln, während die Flussaale hauptsächlich zu Weibchen werden.
Geeignete Angelmethode(n):
Posen-, und Grundangeln. Empfehlenswerte Köder sind kleine Köderfische, (Tau-)würmer und Maden. In Nord- und Ostsee auch mit Wattwurm.
Geräteempfehlung: z.B.
Grundruten mit einem Wurfgewicht von 30 bis 60 g, ca. 3,30 m lang; Schnur ca. 0,35er Monofil (weiche Schnur); Einzelhaken (langschenklig) Größe 6 - siehe auch Tabelle unten
empfohlene Köder:
Wurmbündel, Köderfisch, Fischfetzen, Sie können aber auch mit "exotischen" Ködern wie z.B. Krabben aus dem Supermarkt Ihr Glück versuchen (aufpassen, Konservierungsstoffe dürfen nicht enthalten sein). In
Norddeutschland sind geschälte Wollhandkrabben ein beliebter Köder, auch Krebse eignen sich sehr gut.
Fangtipp:
In der Nordsee finden Sie Aale hauptsächlich im Stillwasser von Häfen, sowie an den Prielausläufen. Gute
Stellen sind die Elbe- und Wessermündung am Rand des Fahrwassers, in Dänemark in den Schleusenvorbecken vor
Torsminde und Hvidesande. In der Ostsee ziehen die Aale an der ganzen Küste entlang, gute Stellen sind auch hier Süßwassereinläufe und Hafenanlagen.
Gutes "Aalwetter" sind Abende nach Gewittern, wenn sich durch das ablaufende Wasser das Gewässer trübt, auch ein bedecker Himmel, schwülwarme Witterung und etwas Wind sind ideal.
Beim Aalangeln das Gerät lieber eine Nummer größer wählen, um nach einem Biss den Aal zügig von z.B. Ästen
wegzubekommen. Bei einem "festen" Aal nicht an der Schnur reißen, der Aal ist (fast) immer stärker. Rolle ganz zu,
strafen Sie die Schnur so, das die Rute einen Halbbogen bildet. Dann mehrfach kräftig mit der Handkante auf das
Griffstück der Rute schlagen. Diese Vibrationen mag der Aal nicht und wenn Sie Glück haben, kommt er frei.
Beste Fangzeit:
Mai (bester Monat) - September, in der Nacht sind die Fänge wesentlich besser als tagsüber.
Küchentipp / Zubereitung:
Recht fettiges Fleisch (25 g je 100 g), daher der "ultimative" Fisch zum Räuchern. Aale haben einen hohen Fettgehalt von ca. 25% bezogen auf die essbaren Teile. Weißes, grätenarmes Fleisch; Aale
haben nur eine Mittelgräte. Aale aus belasteten Gewässern (z.B. Rhein, Oder, Elbe) sollten Sie nicht essen, er speichert die Schadstoffe im Fettgewebe. Aalblut ist giftig, Vorsicht beim Ausnehmen und Zubereiten. Wenn es in offene Wunden, kann dies zu Lähmungen
und Brechreiz führen. Erhitzen (Räuchern oder Braten) macht das Blut ungiftig.
weitere Informationen: Die Hautatmung ermöglicht es ihnen, auch im Schlamm zu überleben, sowie in der Nacht
über nasses Gras von einem Gewässer bis zu einem anderen, nahe gelegenen, zu gelangen. Solange die Haut feucht bleibt, kann er ca. 20 Stunden "im Trockenen" überleben.
Aale haben eine recht schlechtes Seh- und Hörvermögen, der Geruchssinn ist jedoch hervorragend ausgebildet. Aale
können Düfte auch noch in einer Verdünnung von 1:3 Trillionen wahrnehmen - das entspricht einen Tropfen auf die 58-fache Wassermenge des Bodensees
Noch bis zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts war der Aal häufig in allen deutschen Flüssen anzutreffen. Gewässerverbauungen, der um 1980 aus Ostasien eingeschleppte Schwimmblasenwurm (Anguillicola crassus) und
nicht zuletzt der massenhafte Fang der Glasaale an den europäischen Küsten haben den Beständen zugesetzt.
Zielfischtipps:
Erfahrungsbericht
Rezept:
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