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Wenn Sie selber mal “Hand anlegen” wollen, empfehle ich Ihnen das Buch “Das
grosse Präparierbuch der Fische” von Alfred Hutterer-Niedereder (letztmalig erschienen Mitte der 80er Jahre im Kosmos-Verlag) oder das Blinker-Video. Zum üben bieten sich hier kleinere Fische an, ideal sind dabei
Barsche. Wenn Sie allerdings den “Fang ihres Lebens” gemacht haben, dann ersparen Sie sich eine Menge Ärger, wenn Sie sich an eine Fachfirma wenden. Wer schon mal einen schlecht präparierten Hecht gesehen hat, verrunzelt
und farblos, der weiß was ich meine. Nichts gegen die vielen Hobbypräparatteure, aber die technische Ausstattung setzt diesen Grenzen. Insbesondere größere Fische lassen sich nur im Gefriertrocknungs- verfahren ohne
nennenswerte Schrumpfungsverluste präparieren. Beim Gefriertrocknungsverfahren müssen Sie mit Mehrkosten von ca. 25% zu herkömmlichen Verfahren rechnen. Im Folgenden zur Orientierung Preise, wie sie bei solchen Präparaten
entstehen:
- bis 1 kg 230,00 €
- bis 2 kg 265,00 €
- bis 4 kg 370,00 €
- bis 10 kg 670,00 €
Es handelt sich dabei um Preise für ein Ganzpräparat, Kopfpräparate kosten bei
gleichen Gewicht ca. die Hälfte. Für z.B. Waller, exotische Fische oder auch beschädigte (verletzte) Fische nehmen die Firmen einen Aufpreis von bis zu 50%.
Wenn Sie denn einen kapitalen oder besonders schönen Fisch
gefangen haben und diesen präparieren lassen wollen, müssen Sie zuerst entscheiden, ob Sie ein Ganz- oder ein Kopfpräparat haben wollen. Persönlich finde ich Kopfpräparate, auch wenn diese erheblich billiger sind, eher unschön.
Die Eleganz eines Fisches wird immer nur durch ein Ganzpräparat gezeigt werden können. Doch egal, dass ist Geschmackssache. Wichtig ist, dass Sie unmittelbar nach dem Fang den zum präparieren vorgesehenen Fisch richtig
behandeln. Verschiedene Anbieter helfen Ihnen dabei, indem diese Transporthüllen und Anleitungen anbieten. So z.B. Anja Kempf oder auch Hofinger Tierpräparationen.
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