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wesentlichste Merkmale: Der Pollack unterscheidet sich vom
Köhler durch seinen weit vorragenden Unterkiefer und die fehlenden Bartfäden. Seine Seitenlinie ist dunkel und über der Brustflosse zum Bauch hin gebogen, während sie beim Köhler hell und fast gerade verläuft.
Goldbrauner Rücken und heller, silberner Bauch. Wie alle Dorschartigen 3 Rücken- und 2 Afterflossen.
Lebensräume: Nordatlantik (bis hin zur Spanischen Küste) und angrenzende Meere.
Lebensweise:
Küstenfisch, lebt pelagisch bis in 200 m Tiefe in Grundnähe. In Norwegen kommt der Pollack in unterschiedlicher Anzahl an der Süd- und Westküste vor. Der Wärme liebende Fisch wandert erst im Winter in größere Tiefen ab. Steht gern zwischen Tangfeldern und Felsen und oft auch in Riffen und Wracks.
Jüngere Exemplare stehen oft küstennah in Seetangfeldern, die kapitalen Brocken aber eher weiter draussen in Wassertiefen ab 100 m über felsigen Riffen.
Nahrung: Kleine Fische, Krabben und
Garnelen; der Pollack schwebt bei der Nahrungssuche mit aufgerichtetem Kopf im leewärtigem Bereich von Riffen oder Wracks. Hier wartet er, bis die Strömung Nahrung vorbeibringt.
Größe:
Durchschnittlich 50 bis 60 cm groß und 2,5 kg schwer, kann bis bis zu 130 cm groß und über 10 kg schwer werden.
Alter: wird ca. 8 Jahre alt
Mindestmaß und Schonzeit:
Erkundigen Sie sich bitte im Fanggebiet nach den dort geltenden Bestimmungen.
Laichzeit: Die Laichzeit dauert von Januar bis Juni. Seine Laichplätze liegen meist oberhalb 100 m Tiefe, da er zum Laichen
höhere Temperaturen (8-10°) als der Köhler benötigt. Die Eier (bis zu 4 Mill. Eier je Rogner) und Larven entwickeln sich im freien Wasser und ernähren sich von Plankton.
Geeignete Angelmethode(n):
Uferangeln vom Felsen aus oder Bootsangeln
Geräteempfehlung: mittlere Spinn- oder Bootsrute
empfohlene Köder: Pilker, Blinker, Twister, Naturködermontagen mit z.B. Seeringelwürmern; wichtig ist, dass der Köder gut spielt - ein Rohr mit Haken kann Dorsche überzeugen, aber nie einen Pollack. Polak lassen sich auch gut mit
Paternoster, ähnlich dem Makrelenpaternoster, fangen. Beschwert mit einem schlankem Pilker (bei Hängern auch ein einfaches Blei) zum Grund ablassen und mit kurzen Rucken ständig in Bewegung halten.
Fangtipp: Der Pollack lässt sich gut vom Ufer aus angeln, dazu sind steile, zerklüfftete Abschnitte geeignet - so lassen sich aber nur die kleineren Exemplare fangen. Ansonsten kommt er weiter draußen über
Unterwasserfelsen und Riffen, hier sind die Fische deutlich größer. Gute Stellen sind Wracks, nicht umsonst wir der Pollack auch “Wrackfisch” genannt.
Pollacks kämpfen übrigens an der Angel recht heftig und lassen sich nicht, wie z.B. der Dorsch, einfach so an die Oberfläche pumpen.
Beste Fangzeit: ganzjährig, die beste Zeit ist von April bis September; gute Erfolge erzielt man bei ablaufendem Wasser und an “dunklen” Tagen
Küchentipp / Zubereitung:
etwas trockenes Fleisch aber recht wohlschmeckend, nicht zum kochen geeignet, jedoch gebraten recht lecker
weitere Informationen:
Pollacks sind Grundfische, die ihr Revier nicht verlassen. Hin und wieder beißen diese eher vorsichtig. Dies ändert sich, wenn z.B. Sardinenschwärme oder Fischbrut in der Nähe ist. Dann verlassen die Pollacks den Grund und verfallen regelrecht in einen Fressrausch.
Eine pazifische Art des Pollacks wird auch als so genannter «Alaska Seelachs», hauptsächlich in Tiefkühlprodukten, vermarktet.
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