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Petersfisch
Zeus faber

 
   

andere Namen:
Sankt Petersfisch, Heringskönig

England: John Dory, Peter-fish
Frankreich: Saint-pierre, Jean dore
Spanien: Pez de San Pedro, Gallo
Italien: Pesce San Pietro

 
   

wesentlichste Merkmale: Charakteristisch für den Petersfisch ist sein diskusförmiger, seitlich abgeplatteter Körper – er sieht aus wie ein Plattfisch, der aufrecht schwimmt, allerdings ohne die für die Plattfische typische helle Unterseite. Weitere Kennzeichen sind Stachelschuppen – und Buckelreihen an Rücken- und Afterflossen, ein schräg nach oben gerichtetes großes Maul, dessen Unterkiefer weit nach vorn gestreckt werden kann. Die erste Rückenflosse hat fahnenartig verlängerte Flossenhäute, die zurückgelegt bis zur Schwanzflosse reichen.
Auf den Flanken des diskusartigen Körpers befindet sich ein runder, schwarzer, gelb umrandeter Fleck. Die übrige Färbung des Fisches ist grau bis gelblich-braun mit undeutlichen gelben bis orangefarbenen Linien. Seine Schuppen sind sehr klein und die Haut ist lederartig.

Lebensräume: Hauptlebensräume der Petersfische sind der Ostatlantik von Südafrika bis Norwegen, Mittelmeer und Schwarzes Meer sowie die Gewässer um Neuseeland, Australien und Japan.

Lebensweise: Petersfische leben vorwiegend im Mittelmeer und an der westafrikanischen Küste; verwandte Arten kommen in den tropischen und gemäßigten Zonen aller übrigen Ozeane vor. Sie leben in kleinen Gruppen pelagisch (d.h. im freien Wasser schwimmend) oder in Bodennähe. Meistens werden sie in der Nähe der Küsten in bis zu 200 Metern Tiefe angetroffen. Der Petersfisch bewegt sich nur langsam, da er kaum seine Brustflossen benutzt, sich vielmehr durch Vibrieren der hinteren Rücken- und der Afterflosse vorwärts schiebt. Dabei legt er sich oft wie eine – ihm sehr ähnlich sehende – Scholle auf die Seite, besonders wenn er in Strandnähe kleinen Plattfischen nachstellt.

Nahrung: Hauptsächlich ernährt er sich von Tintenfischen und kleinen Schwarmfischen. Im Westatlantik folgt er Heringsschwärmen (daher auch der Name Heringskönig), wo er reichlich Beute findet. Petersfische verzehren keine Beute, die sich nicht bewegt; kommt dennoch einmal ein toter Fisch ins Maul, wird er wieder „ausgespuckt“.

Größe: Durchschnittliche Exemplare sind ca. 40 cm lang und knapp 2 kg schwer, sie erreichen maximal eine Länge von bis zu 70 cm und können bis zu 8 Kilogramm wiegen.

Alter: werden ca. 10 Jahre alt

Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland und Kantonen, unter
Gesetze

Laichzeit: Im Mittelmeer hat der Petersfisch im Frühjahr Laichzeit, weiter nördlich erst im Sommer. Das Laichgeschäft geschieht dabei in ca. 100 m Wassertiefe, die Eier treiben dann an die Wasseroberfläche. Laichstellen sind u.a. an der englischen Südküste.

Geeignete Angelmethode(n): Naturköderangeln

Geräteempfehlung:

empfohlene Köder:
kleine Fische wie z.B. Sandaal

Fangtipp: Der Petersfisch wird meist durch Zufall gefangen. Halbwegs aussichtsreiche Stellen sind im freien Wasser schattige Stellen (Schiffsschatten), im flachen Wasser zwischen Felsen, Wracks oder Unterwasserpflanzen. Taucher sehen diesen Fisch immer wieder in Seetangfeldern.

Beste Fangzeit:

Küchentipp / Zubereitung: Wegen der hochgeschätzten Qualität seines Fleisches wird er geschätzt. Der große Kopf des Fisches und die Flossen machen allerdings etwa 60 Prozent des Fisches aus. Ein 1 Kilogramm wiegender Petersfisch ergibt also einen essbaren Anteil von nur 400 Gramm. Das Fleisch ist sehr weiß, äußerst wohlschmeckend und von relativ fester Konsistenz. Geschmacklich und qualitativ stellen Fischexperten den Petersfisch auf die gleiche Stufe wie Steinbutt und Seezunge.

weitere Informationen: Obwohl der Petersfisch auch schnell schwimmen kann, verbringt er einen Großteil seines Lebens mit gemütlichem Dahingleiten. Er bewegt sich hauptsächlich mit sanften Wellenbewegungen der Schwanz-, Rücken- und Afterflossen fort.
Er ist ein recht erfolgreicher Jäger. Nähert sich ein Beutefisch, so dreht er diesem seinen Kopf zu, durch die schmale Silhouette ist er kaum zu sehen. Er bewegt sich dabei langsam auf die Beute zu, erst wenige Zentimeter davor reißt er den Unterkiefer herunter, fährt den Oberkiefer aus und plustert Backen und Kiemen auf. Dann stößt er blitzschnell zu.

Übrigens ist der Petersfisch nicht zu verwechseln mit dem „Neuseeländischen Petersfisch“ auch als „Black Dory“ (lat. Allocyttus spp.) oder „Oreo Dory“ (lat. Pseudocyttus maculatus) bekannt. Diese Fischarten haben ein ähnliches Aussehen und werden häufig fälschlicherweise als „Petersfisch“ angeboten. Ihr Fleisch hat jedoch eine geringere Qualität.

Der Name “Petersfisch” kommt von einer Legende. Der heilige Petrus soll seinen Fingerabdruck hinterlassen haben, als er ihm ein Geldstück aus dem Maul nahm. Daher der große Fleck auf der Flanke.




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