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Petermännchen
Trachinus draco - großes P.
Trachinus vipera - kleines P.

andere Namen:
Stachelfisch, Höllenfisch, Drachenhuf

England: Weeverfish, Dragonfish
Frankreich: vive à tête Royonnée
Schweden: Fjärsing

   
   

wesentlichste Merkmale: Die Färbung ist oft dem Bodengrund angepaßt (großes Petermännchen gelbbraun mit dunkleren Querstreifen, kleines Petermännchen graubraun mit dunkelbraunen Punkten), der Körper langgestreckt und seitlich abgeflacht. Der Kopf ist groß und gedrungen, die Augen und der Mundspalt sind nach oben gerichtet. Der Kiemendeckel hat je einen nach unten gerichteten Dorn (giftig), die vordere Rückenflosse ist kurz und ebenfalls mit fünf bis acht Giftdrüsen enthaltenden Knochenstrahlen versehen, die hintere Rückenflosse und die Afterflosse sind langgestreckt. Beim großen Petermännchen sind die kleinen Stacheln zwischen den Augen ungefährlich.

Giftige Organe: Drüsenpakete am Dorn des Kiemendeckels bzw. an den Knochenstrahlen der vorderen Rückenflosse. Petermännchen gehören zu den gefährlichsten europäischen Gifttieren.

Lebensräume: Das große Petermännchen lebt im Atlantik von Marokko bis Mittel-Norwegen, meist etwas entfernt von der Küste. Nur in Norwegen, Dänemark und in der westlichen Ostsee an den Küsten anzutreffen. Vorkommen auch im Mittelmeer. Das kleine Petermännchen hat das gleiche Verbreitungsgebiet, nur das es wesentlich näher der Küsten lebt. Weit verbreitet in der südlichen Nordsee bis zum Skagerrak, aber nicht in der Ostsee zu finden.

Lebensweise: Vor allem zur Laichzeit (Frühjahr, Sommer) suchen Petermännchen flache Gewässer auf. Sie graben sich tagsüber in Sand und Schlamm ein, so daß nur die Augen sichtbar sind, nachts gehen Sie aktiv auf Nahrungssuche. Vorkommen gibt es bis zu einer Wassertiefe von 50 m (kleines P.) bzw. 150 m (großes P.).

Nahrung: Besteht vor allem aus Kleintieren (Garnelen) und kleine Fische.

Größe: Trachinus draco durchschnittlich 35 cm groß und 450 g schwer, wird bis zu knapp 1 kg schwer und 40 cm groß; Trachinus vipera durchschnittlich 10 cm groß und 50 g schwer, wird bis zu 120 g schwer und 15 cm groß.

Alter: Die beiden Arten werden ca. 3 bis 5 Jahre alt.

Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland unter
Gesetze

Laichzeit: Petermännchen laichen zwischen Juni und August in Küstennähe, die Eier schweben frei im Plankton.

Geeignete Angelmethode(n): Petermännchen werden nicht gezielt beangelt, sondern sind so gut wie immer Zufallsfänge.

Geräteempfehlung: keine

empfohlene Köder: keine

Fangtipp: keine

Beste Fangzeit: keine

Küchentipp / Zubereitung: Das Petermännchen ist sehr schmackhaft. In Öl gebraten mit Knoblauch - lecker.

weitere Informationen: Jeder Kontakt mit den giftigen Organen ist zu vermeiden (Handschuh anziehen beim abhaken), weil schon geringste Mengen des Giftes schwerwiegende Symptome hervorrufen können. Das Gift der Petermännchen enthält Komponenten, die heftigste Schmerzen und lokale Gewebsreaktionen hervorrufen können. Der Schmerz setzt sofort ein und breitet sich auf benachbarte Körperregionen aus. Meist entwickelt sich eine starke Gewebeschwellung, eventuell bilden sich flüssigkeitsgefüllte Blasen. Nach 24 Stunden erscheint die Wunde oft taub und gefühllos. Auch Brechreiz oder eine erhöhte Körpertemparatur können auftreten.

Grundsätzlich solte man bei einem Stich sofort einen Arzt aufsuchen. Als erste Hilfe empfiehlt die “Giftinformationszentrale Bonn”: Wunde von Stacheln oder Geweberesten befreien, desinfizieren und die betroffene Stelle in in ca. 45 Grad warmes Salzwasser eintauchen bzw, ausspülen.

Folgende Arten gibt es in Europa:

  • Mittelmeer-Petermännchen (Trachinus aranaeus) - Vorkommen im Mittelmeer
  • Gewöhnliches Petermännchen (Trachinus draco), auch “Großer Weberfisch” - Vorkommen im Atlantik von Marokko bis Norwegen, Nordsee, Mittelmeer, Schwarzes Meer
  • Strahlen-Petermännchen (Trachinus radiatus), Vorkommen im Mittelmeer, afrikanische Atlantikküste von Marokko bis Senegal
  • Kleines Petermännchen (Trachinus vipera), Vorkommen an der östlichen Atlantikküste von Schottland bis Westafrika, Mittelmeer



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