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wesentlichste Merkmale: gestreckter und fast runder
Querschnitt, massig wirkenden Kopf mit leicht unterständigem Maul, stumpfe und breite Schnauze, grauer (dunkler) Rücken, sonst weißlich; Schuppen sind im Vergleich zu anderen Rutilus-Arten relativ klein
Lebensräume: kommt in einigen Voralpenseen, deren Zuflüssen und in der Donau vor
Lebensweise: Der Perlfisch lebt relativ weit vom Ufer entfernt in großen Tiefen.
Nahrung:
kleine Wassertiere, Insektenlarven, Würmer und pflanzliche Stoffe, Bodentierfresser
Größe: die Durchschnittslängen liegen bei 40 bis 60 cm, unter guten Lebensbedingungen kann
der Perlfisch bis zu 70 cm lang und an die 5 kg schwer werden
Alter:
Mindestmaß und Schonzeit: Der Perlfisch steht auf der roten Liste (vom Aussterben bedroht) und ist
z.B. in Bayern und Österreich ganzjährig geschützt.
Laichzeit: In den Monaten April bis Juni wandert der Perlfisch aus den Seen in die Zu- und Abflüsse dieser und laicht dort. Hier werden
in Schwärmen die bis zu 250.000 Eier pro Weibchen über Kies und Pflanzenbeständen abgegeben. Perlfische wachsen langsam und werden erst mit ca. 4 oder 5 Jahren geschlechtsreif.
Geeignete Angelmethode(n):
Geräteempfehlung:
empfohlene Köder:
Fangtipp:
Beste Fangzeit:
Küchentipp / Zubereitung:
weitere Informationen:
Namensgebend ist der kräftige, perlenähnliche Laichausschlag auf Kopf und Rücken.
Verwechslungsmöglichkeiten bestehen mit dem Döbel, der aber sehr viel größere Schuppen und eine tiefe, endständige
Mundspalte aufweist.
Der Perlfisch ist eine gefährdete Fischart, dessen Rückgang sehr wahrscheinlich in Zusammenhang mit der Nährstoffbelastung und den dadurch veränderten limnologischen Gegebenheiten in der
Tiefenwasserzone der Seen steht. Für die Fortpflanzung des Perlfischs muss der freie Zugang zu den nicht verschlammten Kiesbänken gewährleistet sein.
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