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Aland
Leuciscus idus

 
   

andere Namen:
Nerfling, Orfe

Frankreich: Ide mélanote, Orfe
England: Ide, Orfe
Holland: Winde
Dänemark: Rimte
Schweden: Id
Norwegen: Vederbuk

 
   

wesentlichste Merkmale: Ähnlich dem Döbel - ist aber hochrückiger und schmaler; kleines, endständiges und schräg noch oben gerichtetes Maul; große, gelblich gefärbte Augen; alle bauchseitigen Flossen tiefrot, konkav geformte Afterflosse; graublauer Rücken, silberne Flanken mit goldigem Schimmer und weißer Bauch.

Lebensräume: Kommt in Europa westlich bis zum Rhein sowie nördlich der Alpen vor. Seine natürlichen Verbreitungsgrenzen liegen im Norden etwa am Polarkreis und reichen im Osten weit nach Sibirien hinein. Bei den  Vorkommen in Großbritannien und Frankreich handelt es sich um Besatz, er kommt dort nicht natürlich vor.

Lebensweise: Fließende Bereiche der
Barben- und Brachsenregion, ist aber auch in manchen Seen heimisch. Im Ostseeraum wird diese Art auch im Brackwasser und sogar direkt in den Küstengewässern angetroffen. Der Aaland ist von allen Weißfischen am wenigsten empfindlich gegen Salzwasser. Er lebt gesellig in kleinen Schwärmen.

Nahrung:  Er ernährt sich vorwiegend von kleineren Wirbellosen (Würmer, Flohkrebse, Insektenlarven, Weichtiere). Größere Exemplare fressen auch Fischbrut und Jungfische. Im Brackwasser lebende Exemplare oft auch von Muscheln und Krebstieren.

Größe: die mittleren Größen liegen bei 30 bis 40 cm, Längen von 80 cm und Gewichte um die 4 kg sind möglich

Alter:  meist 10, aber auch bis 18 Jahre

Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland und Kantonen, unter
Gesetze

Laichzeit: Zur Laichzeit (April-Juni) sammeln sich die geschlechtsreifen Fische, um in großen Schwärmen kurze Strecken flußaufwärts zu ihren Laichgründen zu wandern. An sandig-kiesigen Flachwasserstellen am Ufer werden unter heftigen Paarungsspielen die Eier (40.000 bis 115.000 je Weibchen) abgelegt und besamt. Die klebrigen Eier sinken zu Boden und haften am Substrat. Nach einigen Tagen ziehen die Elterntiere wieder flußabwärts. Die nach
2 bis 3 Wochen schlüpfenden Jungfische verlassen nach einigen Wochen ebenfalls die Laichgründe, um in ruhigeren Flußbereichen aufzuwachsen. Der Aaland wächst langsam, nach 3 Jahren erreicht er eine Länge von 18 - 20 cm, geschlechtsreif wird er mit ca. 5 Jahren.

Geeignete Angelmethode(n): im Frühjahr Grundangeln, im Sommer Posenfischen nahe der Oberfläche, im Sommer auch sehr gut mit der Fliegenrute

Geräteempfehlung: leichte Ausrüstung mit dünnen Schnüren (Tragkraft ca. 2 kg)

empfohlene Köder: Wurm, Made, Brotflocke an der Wasserkugel, Trockenfliegen etc.

Fangtipp: Nach der Laichzeit (ab Juni), während der der Aland nicht in seinen angestammten Gewässern ist, stehen die Alande häufig nahe der Oberfläche und nah am Ufer. Sie suchen dabei Unterstände wie überhängende Büsche und Bäume, Brückenpfeiler oder Stege auf. Zum Herbst ziehen die Alande mehr in das Mittelwasser und Grundnähe. Jetzt gehen sie auch teilweise auf eine räuberische Lebensweise, so dass das Angeln mit kleinen Spinner Erfolg versprechend sein kann. Zum Anfang eines Jahres, unmittelbar vor der Laichzeit, stehen die Alande in Gruppen in tieferen Gumpen.
Wie der Döbel recht scheu, also vorsichtig der Angelstelle nähern. Wenn Sie eine fängige Stelle ausgemacht haben, diese auch nicht direkt anwerfen, sondern den Köder hintreiben lassen.

Beste Fangzeit: März/April, Juni bis September

Küchentipp / Zubereitung: Das Fleisch ist leicht gelblich und schmeckt recht fad. In Finnland und Osteuropa ist der Aland ein beliebter Speisefisch.

weitere Informationen: Bei “Goldfischen” handelt es sich teilweise um die Goldorfe - das ist eine Farbvariante des Alands. Unterscheidungsmerkmal zum Döbel und Rotauge ist die Anzahl der Schuppen. Diese haben 42 bis 46, der Aland hat 55 bis 61 Schuppen entlang der Seitenlinie. Häufig kommt es zu Kreuzungen mit anderen Weißfischarten.




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