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wesentlichste Merkmale: lang gestreckter, walzenförmiger Körper (stromlinienförmig), langer Kopf mit
einem entenschnabelähnlichen und oberständigen Maul, große und weit nach hinten verlagerte Rückenflosse, unserem Hecht (esox lucius) sehr ähnlich - siehe Zeichnung.
Lebensräume:
Nordosten der USA und südöstliches Kanada, durch Besatz inzwischen auch in Zentral- nordamerika verbreitet.
Lebensweise: Bewohnt stark bewachsene, flache und
warme Gewässer entlang von felsigen Ufern bis zu 12 m Tiefe. Bevorzugt in größeren stehenden oder langsam fließenden Gewässern.
Nahrung: Anfangs Plankton und größere Wirbellose
(Evertebraten), später Fische und Kleintiere (Bisamratten oder Enten).
Größe: Länge bis 1,3 m, Gewichte bis zu 30 kg sind möglich
Alter: nicht bekannt
Mindestmaß und Schonzeit: Bitte informieren Sie sich vor Ort. Teilweise liegen die Mindestgrößen bei 1 m und darüber, an den meisten Gewässern ist auch “Catch & release” Pflicht oder erwünscht.
Laichzeit: Laicht im Mai (später als der Hecht), wenn das Wasser 9 bis 15°C erreicht hat. Die Brut schlüpft in 8 bis 14 Tagen. Der Muskie nach 3 bis 5 Jahren geschlechtsreif.
Geeignete Angelmethode(n): Spinnfischen
Geräteempfehlung: schwere Spinnrute mit einem WG um die 100 g, Längen 2,0m bis 2,4 m; Multirolle
(Stationärrollen sind den Drills meist nicht gewachsen) mit geflochtener Schnur von 15 bis 20 kg Tragkraft; Stahlvorfach von 80 bis 100 cm Länge (nicht kürzer!!); extrem scharfe Haken
empfohlene Köder:
flach laufende (“Topwaters”) Kunstköder von 20 bis 40 cm Länge
Fangtipp: Muskies haben feste Freßzeiten, im Sommer kommen sie teilweise längere Zeit ohne Nahrung aus. Dann
muss man “aggressiv” fischen, laute (Oberflächen-)spinnköder sind Trumpf. Fängige Standplätze können große Felder mit Wasserpflanzen, Bodenerhebungen und Felsformationen bis knapp
unter die Wasseroberfläche sein. Der Muskie steht auch oft im Schatten und lässt sich an Piers und Stegen finden.
Beste Fangzeit:
Ganzjährig, im Sommer müssen die Köder jedoch deutlich schneller geführt werden als im Winterhalbjahr. Beste Zeit ist der Herbst, im Winter ist der Muskie wenig aktiv.
Küchentipp / Zubereitung:
keine, Muskies sollten zurückgesetzt werden
weitere Informationen: Wenn man einen Muskie geharkt hat, werden Sie einen spektakulären Drill erleben. Er ist
ein starker Springer, der sich gern und oft aus dem Wasser schraubt.
Der nordamerikanische Muskie wird in 3 Unterarten unterschieden:
- Esox masquinongy masquinongy - Muskies aus der gegend der großen Seen
- Esox masquinongy ohioensis - Muskies aus dem Ohiobecken
- Esox masquinongy immaculatus - Muskies in Wisconsin und Minnesota
Amerikanische Wissenschafter haben Hecht und Muskie gekreuzt und nannten diese “Tiger-Pike” - Tigerhecht. Die
Kreuzung ist aber unfruchtbar
Der Muskie benötigt ein wesentlich größeres Territorium als ein Hecht, die Bestandsdichte in den Gewässern ist deutlich geringer.
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