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Muräne (Mittelmeerm.)
Muraena helena

andere Namen:
Mittelmeermuräne

Island:
Múrena
Norwegen: Murene
Dänemark: Muræne
Frankreich: Murène, Murène de Mediterranée
England: moray Eel
Spanien: pez Toro
Portugal: Tubarão-dentudo, Tubarão-toiro

   
   

Von der Familie der Muränen sind 12 Gattungen mit etwa 100 Arten bekannt. Muränen haben die schlangenartige, aaltypische Gestalt. Der Körper ist schuppenlos und bei den meisten Arten recht muskulös. Am großen, hässlichen Kopf fällt die kräftige Kiefermuskulatur auf sowie die stechend wirkenden Augen. Die Zähne sind hakenförmig, spitz und rasiermesserscharf. Wenn vorhanden, sitzen die Giftdrüsen in der Mundschleimhaut.

Muränen sind typische Bewohner von Felsklippen und Korallenriffen. Sie sind ganz an das Leben in Höhlen und Spalten angepasst, durch den schlangenähnlichen Körper kommen sie in kleinste Spalten. Oft besiedeln sie Unterwasserfelsen in großer Zahl. Tagsüber verstecken sie sich, nachts gehen sie auf die Jagd.

wesentlichste Merkmale: Typische Form, bräunlich gefärbt mit unregelmäßigen, gelbgeränderten Flecken; keine Brustflossen.

Lebensräume: Sie lebt im Mittelmeer und an den ostatlantischen Küsten von Südafrika bis nach Südfrankreich, selten auch bis zu den britischen Inseln. Vorkommen auch bei den Kanarischen Inseln.

Lebensweise: Die Muräne lebt als Einzelgänger am Meeresgrund in Felsnischen, Wracks oder Geröll in bis zu 40 m Tiefe. Sie ist ein nachtaktiver Jäger, der mit seinem ausgezeichnetem Geruchssinn die Beute aufspürt. Wenn Sie gestört wird, legt sie ein sehr aggressives Verhalten vor.

Nahrung: kleinere Fische (Schleimfische, Grundeln) und Weichtiere (Tintenfische)

Größe: Die Mittelmeermuräne kann bis zu 1,5 m lang und 5 kg schwer werden.

Alter: vermutlich 10 Jahre

Mindestmaß und Schonzeit: Erkundigen Sie sich bitte im Fanggebiet nach den dort geltenden Bestimmungen.

Laichzeit: Die Mittelmeermuräne vermehren sich zwischen Juli und September (im Mittelmeer). Ihre Eier und die geschlüften, durchsichtigen Larven treiben an der Wasseroberfläche. Im Dezember, die Jungmuränen sind dann etwas über 10 cm groß, nehmen diese immer mehr Farbe an und beginnen ihr Leben an Grund.

Geeignete Angelmethode(n): Naturköderangeln

Geräteempfehlung: Stabile Ausrüstung, da man die Muränen erst einmal aus ihren Verstecken heraus bekommen muss.

empfohlene Köder: Tintenfische, Fischfetzen

Fangtipp:

Beste Fangzeit:

Küchentipp / Zubereitung: Begehrter Speisefisch, sehr schmackhaftes Fleisch. Bereits die alten Römer schätzten diesen Fisch. Sie mästeten gefangene Muränen sogar in speziellen Fischbecken (Vivarien).

weitere Informationen: Die Mittelmeermuräne  gehört zu den giftigsten Arten überhaupt. Auch ist ihr Blut, genau wie das vom Aal und anderen Muränen bekannt ist, giftig. Durch Erhitzen auf über 75°C wird das Gift aber unwirksam gemacht. Mit dem Aal sind Muränen übrigens, trotz der ähnlichen Form, nur entfernt verwandt.

Ein Biss von einer Muräne kann gefährlich werden und muss sofort behandelt werden. Es kann zu einer Blutvergiftung kommen, zu Magenkrämpfen und Störungen des Nervensystems.





 




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